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Rente mit 70

von Schiko.18.03.2007 | 10:50
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Ich kann es einfach nicht mehr lesen. Statt eines absenders, mit richtigen oder erfunden namen userbeiträge zu bringen werden es hier immer mehr, die die namen: Schäuble, Michael Glos, Raffelhuschen, Missfelder, 58 plus .Münte und andere als Freunde der Rente mit 70 bezeichnen, welch ein unsinn. Hier wird doch dabei unterstellt, dieser personenkreis wünscht sich das rentenalter mit 70. Das gegenteil ist der fall, diese herren befürchten, ohne beitragserhöhung und enormen abbau der arbeitslosigkeit kommt es wahrscheinlich soweit, dass 70 eingeführt werden muß. Vor jahrzehnten war dies ja sogar einmal die grenze für die verrentung. Stelle sehr oft fest, der gleiche personenkreis, der blüm und anderen vorwirft vor jahrzehnten nichts gegen das absehbare desaster getan zu haben, spottet jetzt über menschen die sorge für die zukunft äussern. Ich traue dies mir mit 74 schon zu sagen, ist es nicht auch der fortschritt in der medizin der für längere rentenjahre sorgt, da kann doch ein herr blüm nichts dafür. Alle erklären doch immer wieder“ wir freuen uns, dass die leute immer älter werden“ das dies was kostet darf nicht verschwiegen werden. Im übrigen wird bei diesem thema nur so gelogen , dass sich die balken biegen. So sagte doch kürzlich ein fachmann- geschäftsführer einer filmbranche- statt 600.000 €. beiträge in die rentenkasse zu zahlen ist dieser betrag privat angelegt wesentlich renditereicher.Dies war kein hart und fairer gesprächspartner. Welch ein irrsinn, es gibt niemanden der 600.000 in die rentenkasse zu zahlen hat, scheinbar hat dieser herr von einer bemessungsgrenze noch nie was gehört. Habe ja schon mehrmals auf die höchstrenten der gesetzlichen rentenversicherung hingewiesen, heute nochmals, nicht eingeschlossen die knappschaftsrente. Immer bis zur bemessung, als auch für die ausbildungsjahre: 40 beitragsjahre 70,94 EP. 1.853 €. Bruttorente 45 78.77 EP. 2.058,-- Bruttorente 50 87,48 EP. 2.285,-- Bruttorente. Und auch noch ein belegbares beispiel meine eigene rente: 48 jahre wartezeitanrechnung einschließlich 2 jahre vorruhestand und bei 65,8232 EP. 1.719,96 bruttorente. Insgesamt mit 63 vom 1.9.1996 bis 31.8. 2006 €. 191.011 brutto- rente erhalten. In den 48 jahren 69.757,27 eigene beitragsleistung 69.757,27 AG. gesamt also €. 139.514,54. Sicher habe ich dies schon einmal dar- gelegt , aber bei der unsinnig genannten summe von 600.000 konnte ich einfach nicht schweigen. Auffallend, keiner der anwesenden herren hatte der behauptung von 600.000 widersprochen in der mittwochsendung um 20 Uhr 15. Sollte jemand , bayerisch verschlüsselt, die „brand und boris“ gefährlich am ende- mol“ adresse kennen, bitte ich um einen hinweis. Hoffentlich treffen mich nicht alle Schüsse. Mit freundlichen Grüße

9 Antworten

Schaumschlägeram 18.03.2007 | 12:06
Schiko, wohl dem der seine Schäfchen im trockenen hat... Einer von der HIRRLINGER - CONNEKTION.... An Ihrer stelle wäre ich auch BLÜM-Fan Ihre Urenkel werden es Ihnen danken..
Bertam 18.03.2007 | 14:10
Sie bemühen sich aber wirklich ihrem Namen gerecht zu werden. Man kann auch sachlich auf Schiko's Zahlen eingehen. Denn was besagen diese Zahlenbeispiele? 1. Daß die Panikmacher mit falschen Beispielen für Verunsicherung sorgen und die Generationen gegeneinander aufhetzen. 2. Daß diejenigen, die ihr ganzes Arbeitsleben Leistung erbracht und vernünftig verdient haben, sich mit vollem Recht von ihren selbst erwirtschafteten "Schäfchen" ernähren. Oder sollen sie etwa nach einem arbeitsreichen und manchmal auch entbehrungsreichen Leben um das Wohlwonnen der nachfolgenden Generationen betteln müssen? 3. Haben seine Urenkel wirklich allen Grund sich bei Schiko zu bedanken. Die Schulbildung die sie geniessen oder schon genossen haben, um selbst einmal ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wurden auch von Schiko's Geld aufgebaut.
Schäuble, Michel Glos, Mißfelder, Raffelhüschen, 50-plus-Münte u. andere Freunde der Rente mit 70am 18.03.2007 | 14:58
Lieber Schiko, Ich verstehe Ihre “künstliche” Aufregung nicht: Über Jahre wurde gepredigt: “die Rente ist sicher”. Das Ergebnis der Gutgläubigkeit der Menschen ist jetzt und wird in naher Zukunft zu bewundern sein. Dann wird suggeriert: “sorge vor, eine wenig Riester hier ein wenig Entgeltumwandlung dort, dann wird alles gut” Ergebnis: Nichts wird gut, das Ergebnis wird wie folgt aussehen (bewusst nehme ich nicht einen Beitrag von mir) Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Des weiteren wird die Rente mit 67 eingeführt, obwohl nicht im Ansatz zu erkennen ist, dass für die Mehrheit der “alten Eisen” überhaupt genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen werden. Und wiederum wird vermittelt, dass dieses das Ende der Zumutungen sei. Sie werden es schon ahnen, lieber Schiko, dem ist nicht so. Die Herren Schäuble, Glos, Mißfelder usw. trommeln schon für die Rente mit 70, natürlich nur für Arbeitnehmer! Für Politiker und ihre Luxusversorgungen scheint immer noch und auch in Zukunft noch genug Geld da zu sein. Lesen Sie nochmals durch, was unser Bundesinnenminister mit seinem “Vorsorgeprogramm gegen Demenz” uns nahe legt: http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/deutsch… Das Heranziehen solcher Politikernamen soll dazu dienen, sich nicht weiter für dumm verkaufen zu lassen. Da werden zum Beispiel in diesem Forum weiterhin fröhlich Auskünfte über weit in der Zukunft liegende Zeiten des Rentenbeginns erteilt, wo - unter Hinweis auf die genannten Herren - aber schon jetzt abzusehen ist, dass diese samt und sonders Makulatur sein werden. Das benennen dieser Namen ist ein Stilmittel und dient zum Wachrütteln. Es gibt leider immer noch viel zu viele Gutgläubige bzw. Menschen, die sich auch gerne selbst in die Tasche lügen. Nachdenken macht ja Mühe! Es grüßt Sie Amadé
Bertam 18.03.2007 | 15:40
Ihre vorgetragenen Argumente sind richtig und auch nachvollziebar. Und ich werde das Gefühl nicht los, daß Sie auch zu diesen "gutgläubigen Menschen" gehören, deshalb zu spät oder garnicht reagiert haben und nun Dauerfrust schieben. In dem von Ihnen eingefügten Beitrag Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.werden u.A. vier Lösungsmöglichkeiten angeboten, um dieser beschi..... Situation der Rentenkürzungen mit persönlichen Mitteln entgegenzuwirken. Und da die Situation nun mal so ist wie sie ist, ist es auch richtig von Ihnen darauf hinzuweisen. Aber doch bitte nicht immer und immer wieder. Sowohl ich als auch wahrscheinlich die anderen Forumteilnehmer schätzen Sie als kompetenten Ratgeber. Daher meine Bitte: Lassen Sie nicht immer den Dauerpessimisten raushängen sondern geben Sie auch mal Ratschläge, wie man diese Kürzungen abfedern kann. Auch wenn Nachdenken Mühe macht.
Amadéam 18.03.2007 | 17:35
Nachdenken, lieber Bert, ist goldrichtig, in zunehmenden Maße wird die breite Masse der Versicherten, die nach dem Jahr 2010 in Rente geht, sich mit Grundsicherung auf noch völlig undefiniertem Niveau zufrieden geben müssen. Das hat weniger mit Pessimismus, als vielmehr mit der nackten Tatsache zu tun, dass das Verhältnis von Beitragszahlern zu Leistungsempfängern ab diesem Zeitpunkt immer mehr in Schieflage gerät. Es hat aucviel mehr mit Leichtsinn als mit Optimismus zu tun, weiterhin den frohen Botschaften der Politik Glauben zu schenken und sich gar noch über die dargebotenen Placebos in Form von Zulagen und Steuervorteilen -gleich einem Kleinkind, das nach einem glänzendem Kronenkorken statt nach einem schmutzigen 500-Euro-Schein greift- zu freuen. Der Normalverdiener ist völlig chancenlos, gegen die Krater, die sich in Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung auftun, anzusparen. Daher kommen hier von meiner Seite aus auch keine Tipps (der legale Weg unter den gestrengen Augen des Finanzministers ist jedenfalls nicht der heisse Tipp - andere Tipps darf ich nicht geben). Wenn wir Glück haben, steigen die Bruttorenten - und damit verbunden die Rentenanwartschaften - in diesem Jahr um sage und schreibe 0,5 %. Das gleicht noch nicht mal die Beitragssatzerhöhung der Krankenversicherung zum 01.04.2007 aus. In der Pflegeversicherung droht -trotz der Beteuerungen von Ulla Schmidt- ein Beitragsdesaster. Und diese alles, wo zur Zeit Steuer- und Beitragsseinnahmen aufgrund der guten konjunkturellen Lage nur so sprudeln. Meinen Sie, die Konjunktur bleibt immer so gut? Wie sieht es denn mit den zu erwartenden Rentensteigerungen aus, wenn es mal nicht so gut läuft? Die Geldentwertung läuft jedenfalls munter weiter. Die breite Masse ist nach wie vor unaufgeklärt. Auch viele Nutzer dieses Forums glauben noch allen Ernstes, das man mit ein wenig Riester und ein wenig Entgeltumwandlung genug getan hätte. Die vielen Anfragen beweisen es. Fazit. Es ist noch längst nicht die Zeit gekommen, mit der Aufklärung aufzuhören. Ganz im Gegenteil!
Antoniusam 18.03.2007 | 17:44
.....BRAVO !!!!
Schiko.am 19.03.2007 | 06:26
Das überlasse ich schon den lesern unserer beiträge wer sich am meisten künstlich aufregt. Sinn meiner rechnerischen darlegen war nur immer wieder falsch genannte zahlen durch beweisbare zu ersetzen. Glauben sie denn wirklich mir fällt es immer leicht persönliche daten zu nennen ? Dies führt doch zwangsläufig zu fehldeutungen und mißgunst. Natürlich sind mir die die zu erwartenden niedrig- renten unserer kinder bestens bekannt. Wenn es nach derzeitiger lage bei 14,20 stundenlohn -ohne berücksichtigung von kaufkraft und abschlägen- nach 45 jahren nur 1.175,85 bruttorente gibt, kann sich doch selber jeder ausrechnen wie hoch die rente bei 7.80 €. stundenlohn sein wird. Nur durch höheren stundenlohn für millionen menschen und 1 Mio weniger arbeitslose die volle beitragszahler werden, kann eine besserung eintreten. Der effekt durch mehr kinder wird weit überschätzt, auch wegen der gefahr, dass diese auch wieder keine arbeit finden oder gering entlohnt werden. Für mich werden die 12 oder 14 monate arbeitspause nicht wesentlich die kinderzahl erhöhen. Wieviel frauen werden es wohl sein, die den höchstbetrag von monatlich 1.800 erhalten, voraussetzung ist nämlich ein bruttoverdienst von monatlich 4.300. Hat die frau steuerklasse V sind es nurmehr 1.200 im monat. Damit keine heuschrecken kommen gleich der hinweis, durch den steuerantrag legalisiert sich dies etwas, ab- gerechnet wird beim jahresausgleich nach splittingtabelle. Anderseits sei auch festgestellt, die 1.800 oder weniger werden in der höhe des jahresbetrages steuerlich in den progressionsvorbehalt mit einbezogen. Auch die steuerliche absetzbarkeit bis zu 4.000 betreuungs- kosten ist größtenteils nur augenwischerei, denn es sind viele menschen die sich den kostenaufwand hierfür nicht leisten können.
Schaumschlägeram 19.03.2007 | 10:45
Entschuldigung Herr SCHLAU`LE... Sie gehören bestimmt auch zur Schiko- Gruppe... Auch Ihnen danken die Ur-Enkel für die über 1 BILLION-Schulden.... Pfui... Die Rentensind zu hoch und zu schnell gestiegen.. Ich hoffe ,Sie geben auch eine Spende für NOBBI`S - Gedenkstein.. mfg sch..
Amadéam 19.03.2007 | 13:06
Hallo Schiko, nur ungern lege ich mich mit Ihnen an und hoffe, dass wir künftig wieder ein geregeltes Forums-Miteinander erzielen können. Mir ging es eigentlich weniger um Ihre Zahlen als vielmehr um den von Ihnen angesprochenen Vorspann “Schäuble, Michel Glos… “ usw. Schauen Sie doch bitte nochmals bei den letzten Beiträgen nach. Eigentlich hatte ich die Medizin in Form des genannten Vorspanns doch bereits erheblich sparsamer dosiert? Ich hoffe, dass Sie mit mir künftig wieder besser klar kommen und grüße Sie voller Hochachtung. Ihr Amadé
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