Es ist zwar ein Konto vorhanden, das wir aber nicht für den Empfang der gut 10.000 Euro nutzen möchten (Kontopfändung).
Diese Aussage sagt doch bereits alles über ihre Absichten:
Sie wollen das Konto für den Empfang nicht nutzen, weil das Konto gepfändet wird. Also wollen sie die Pfändung umgehen.
Also haben Sie den Betrugsversuch doch selbst eingestanden! [/quote
Danke für die gleiche Meinung/Aussage des Forumszeilnehmers. Genau darauf hatte ich entsprechend geantwortet.
Bei dieser Gelegenheit eine
kleine wahre Geschichte zum Nachdenken!
Vor langer Zeit, als ich noch Junggeselle war, eine eigene Wohnung hatte, meine Freundin, dann Verlobte, dann geheiratet, eine Wohnung aufgelöst,
zusammengezogen und große Teile des damaligen Hausstandes privat verkauft durch Inserat.
Ein Ehepaar war daran interessiert, hatte nicht genügend Bargeld dabei. Als gutgläubiger junger Mensch, nahm ich die Anzahlung von damals 75 Deutsche Mark, mit dem Versprechen am nächsten Tag die Restsumme vorbeizubringen. Zum Glück machte ich einen schriftlichen Kaufvertrag mit Angabe der Personalien lt. gültigem Personalausweis von beiden.
Wie das Leben so spielt, hatte das Ehepaar, das äußerlich einen seriösen Eindruck machte, überhaupt nicht vor die restliche Summe von weit über 1.000 DM zu begleichen. Ich war darüber überhaupt nicht amüsiert und erwirkte einen vollstreckbaren Titel, der 30 Jahre gültig war. Zweimal im Jahr schickte ich den Gerichtsvollzieher vorbei. Die Kosten musste ich zwar vorstrecken und es vergingen Jahre die erfolglos blieben, wegen der Pfändungsgrenze.
In solchen unerfreulichen Begebenheiten war ich sehr beharrlich und ausdauernd. Es entging mir nicht, dass eine Erbschaft des betreffenden Ehepaares anstand. Nach über 23 Jahren Wartezeit holte ich mir jeden Cent zurück, einschließlich der vorgelegten Kosten. Das war eine nette Summe, einschl. Zinsen, die da zusammen kam. Ebenso bin ich bei der Rentenversicherung vorstellig geworden. dieses Ehepaar entkam mir nicht. in 30 Jahren kann viel passieren, darum blieb ich denen auf der Spur.
Deshalb habe ich kein Verständnis und Mitleid für Menschen, die glauben sie könnten Andere um ihr Geld bringen, indem sie Konsumartikel besitzen wollen, aber sich finanziell nicht leisten können. Überschuldung ist in diesem Lande ja nicht gerade Neuland.
Auch ich habe daraus gelernt und bei mir geht nichts raus, was nicht sofort bezahlt wird. Verrechnungsschecks nehme ich grundsätzlich nicht, sondern nur noch bar auf den Tisch.
Vor allem tun mir selbständige Handwerker leid, die ausstehende Rechnungen nicht bezahlt bekommen und oft Gefahr laufen, selbst ein Insolvenzverfahren eröffnen müssen.
Ich weiß dass dieser Beitrag nicht unbedingt was mit Rentenfragen zu tun hat, sehe mich aber trotz rotzfrechen Antwort besagter Dame dazu genötigt.
Vielen Dank für die werte Aufmerksamkeit. Wenn dieser Beitrag seitens der Administration gelöscht wird, habe ich dafür Verständnis.