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Rentenauskunft

von Fred26.07.2008 | 15:56
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10 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Nur mal ne Info was andere Forum-Teilnehmer davon halten. Meine Regelaltersrente in ein paar Jahren ist verständlich. Wieviel kann ich mich verlassen auf die Auskunft,Anpassungssatz von 1% bezw. 2% ? Wenn ich das einplanen könnte, würde ich auch mit Abschlag in rente gehen. Danke ev. Antwort.

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Wie die anderen User schon anführen sind diese Anpassungswerte von 1 oder 2% mit Vorsicht zu genießen. Sie sollten vorsichtshalber nicht damit rechnen, denn wir hatten schon 3 Nullrunden, und um die alleine schon aufzufangen benötigt man z.B. für die nächsten fast 2-3% Anpassung

9 Antworten

Ypsilonam 26.07.2008 | 16:15
Das kann man Ihnen nur mit einer gut funktionierenden Glaskugel beantworten.
Amadéam 26.07.2008 | 16:26
Nun, zur Beantwortung Ihrer Frage benötigt man keine Glaskugel. Aus wahltaktischen Gründen ist für zwei Jahre der Riester-Faktor ausgesetzt worden. Das hatte zur Folge, dass nach diversen Nullrunden und einer Mini-Rentenanpassung zum 01.07.2008 mit viel politischem Getöse die Renten um Brutto 1,1 vom Hundert angehoben worden sind. Durch Anhebung des Pflegeversicherungsbeitrags und diverser Beitragserhöhungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung ist beim Rentner allerdings weniger als 1 vom Hundert Nettoerhöhung angekommen. Wie sich gleichzeitig die Lebenshaltungskosten erhöht haben, brauche ich Ihnen wohl nicht näher auszuführen. Auch im nächsten Jahr ist mit einer etwas "üppigeren" Rentenerhöhung zu rechnen, die aber durch die Gesundheitsfonds-bedingten Kosten beim Rentner in kaum spürbarer Weise als Nettoerhöhung ankommen werden. Die Großzügigkeit der Politik findet aber nach der nächsten Bundestagswahl wieder ihr Ende. Dann werden die unterbliebenen Kürzungen - wie angekündigt - nachgeholt. Beachten Sie, dass es nicht nur allein den Riesterfaktor als "Dämpfungsinstrument" gibt. Diverse andere Faktoren sorgen dafür, dass die Renten und damit verbunden die bestehenden Rentenanwartschaften über Jahre hinaus nicht nennenswert Erhöht werden. Klartext: Sowohl Renten als auch bestehende Rentenanwartschaften werden wissentlich dem Inflationsverzehr preisgegeben. All das ist nicht meine Vermutung, sondern mit anderen Worten niedergeschrieben bereits jetzt geltendes Recht. Erhöhungen im nennenswerten Umfang sind nur dann zu erwarten, wenn wir über Jahre mehr als einstellige Wirtschaftswachstumsraten erreichen. Ist das realistisch? Beantworten Sie sich die Frage selbst. Die in der Renten-Info genannten Erhöhungssätze sind frommer Wunschtraum - um das Wort "Blendwerk" zu vermeiden.
Realistam 26.07.2008 | 19:25
Seien Sie ruhig etwas optimistisch! Namhafte Wirtschaftsexperten halten es durchaus für möglich, dass es in wenigen Jahren Vollbeschäftigung in unserem Land geben könnte. Die Rentensteigerungen sind von der allgemeinen Entwicklung der Bruttoarbeitslöhne abhängig. Steigt das allgemeine Lohnniveau, steigen auch die Renten. Stagniert, oder sinkt das allgemeine Lohnniveau, stagnieren auch die Renten. Und bedenken sollten Sie außerdem: Selbst wenn es keine Rentensteigerungen gibt, steigen die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung trotzdem! Eine winzige Rentenerhöhung ist also auf jeden Fall mehr, als gar keine Erhöhung, auch wenn sie durch die Inflation wieder "aufgefressen" wird! Und ob es die nächste Bundesregierung überhaupt wagen wird, die zweimalige Aussetzung des "Riester-Faktors" in 2008 und 2009 tatsächlich mit späteren Erhöhungen zu verrechnen, wird sich noch zeigen. 20.000.000 Wähler will man nämlich nicht unbedingt verärgern. Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Beitragssätze angehoben werden!
Amadéam 26.07.2008 | 20:15
Damit Sie mir nicht Bildzeitungs-Stil vorwerfen, hier eine Erklärung von hoffentlich unverdächtiger Seite. Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Gerade die von Ihnen als Heilmittel angepriesenen Beitragssatzerhöhungen führen dazu, dass - völlig unbeachtet der enorm schädlichen Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - die Rentenanpassungssätze weiter sinken müssen. Der Gesetzgeber hat all diese Nettigkeiten nicht aus jux und dollerei in die Rentenformel geschrieben, sondern weil alles andere in diesem System nicht mehr finanzierbar ist. Sie sollten sich nicht "Realist", sondern vielmehr Schönredner oder Märchenonkel nennen. Künftig Vollbeschäftigung am Standort D und Jobs in Hülle und Fülle, von denen man wirklich leben kann? Wer's glaubt, wird selig http://www.welt.de/wirtschaft/article1953817/Warum_Vollbeschaeft… http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt-warten-aufs-wirts…
BOBBYam 27.07.2008 | 11:27
Amade hat RECHT!
Schiko.am 27.07.2008 | 13:26
Sie sollten das ganze etwas gelassener sehen, weder blüm noch ulla schmidt können für das längere rentnerleben ge- rade stehen. Habe mich schon vor jahren- obwohl selbst nicht betroffen- gegen hochrechnungen bis zu drei prozent vergebens ge- wehrt. Gehen sie einfach vom ist stand aus der besagt: Ein entgeltpunkt bringt 26,56 rentenzuwachs im jahr, in fünzig versicherungsjahren 1328 euro bruttorente und handeln sie in punkto zweites standbein nach ihrem geldbeutel. Künftige rentensteigerungen und inflation lassen sie einfach außer acht. Ab wann sie allerdings-auch bei abschlag- frühzeitig in rente gehen können bestimmt ihr lebensalter und die aner- kannte mindestbeitragszeit. Mit freundlichen Grüßen.
Realistam 27.07.2008 | 14:11
Ersparen Sie mir bitte Ihre nervigen Links, Sie allwissender Weltuntergangsprediger! Die liest ohnehin kaum jemand! Gott sei Dank gibt es auch noch einige "unverdächtige" Wirtschaftsexperten in unserem Land, die etwas optimistischer in die Zukunft blicken, als Sie! Schönen Sonntag noch!
LSam 27.07.2008 | 14:00
Wenn es drei Jahre Nullrunden gab und jetzt 1,1%, dann haben wir im Schnitt pro Jahr 0,37% Zuwachs Brutto. Und wenn Sie dies der Aussage der Renteninformation gegenüberstellen, sollte Ihnen klar werden, was davon zu halten ist. Die Aussage von User Schiko hat insofern einen Haken, weil er nur sagt, dass 1,0000 (EP) gegenwärtig 23,34 bzw. 26,56 € Bruttorente bringen. Er hat aber nicht gesagt, welcher Bruttoverdienst sich dahinter verbirgt. Um zu wissen, wieviel in den kommenden Jahren bis Regelaltersrentenbeginn noch dazukommt, ergänzend diese Angaben. Den genannten 1,0000 Entgeltpunkt bekommen Sie nur, wenn Sie im Jahr 2008 = 30.084€ Bruttoverdienst erzielt haben. Liegt der 'Verdienst darunter entsprechend weniger, liegt er darüber, erhalten Sie mehr (EP). Von der Überlegung, den früheren Rentenbeginn mit Minderung vom Zuwachs des Rentenwertes abhängig zu machen, kann ich nur abraten. Da sollte es schon triftigere Gründe geben.
?-?am 27.07.2008 | 16:50
der Besserwisser bezeichnet andere immer alle als alleswissend
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