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Experten-Antwort

Rentenauskunft

von Seestern29.11.2017 | 12:21
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Sehr geehrte/r Experte-/in, liebe Forums-Teilnehmer, ich versuche seit März dieses Jahres eine aktuelle Rentenauskunft zu bekommen, was mir trotz diverser Telefonate und schriftlicher Anforderungen leider bis heute nicht gelungen ist. Was muß ich nun tun? Ich möchte keine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen, so daß ich es zunächst noch mal auf diesem Wege versuche, einen Hinweis zur weiteren Vorgehensweise zu bekommen. Ganz kurz zum Hintergrund: ich hatte im ersten Schritt 2 mal eine Auskunft über die Website angefordert, dann Wochen später eine schriftliche Anfrage gestellt, dann wieder Wochen später telefonische Anfragen gestartet und zunächst mehrmals die Auskunft, daß meine Akte nicht da sei, dann endlich die Auskunft, daß wegen meiner 1-jährigen Tätigkeit in NL die Auslandsabteilung zuständig und meine Unterlagen dort seien. Dann die Auskunft der Auslandsabteilung, daß die Bearbeitung nicht stattfinden könne, da man auf Rückmeldung des NL-Versicherungsträgers warte. Dann wieder Wochen später bekam ich die schriftliche Auskunft des NL-Trägers über einen Rentenanspruch von knapp € 30,- für das eine Jahr NL, während mir die Information von der DRV leider immer noch nicht vorliegt. Wieder Telefonate mit der DRV, auch der Hinweis, daß die NL-Infos mir längst vorlägen, und daß es mir um die aktuelle Rentenauskunft der Zeiten in Deutschland ginge (bin Jg. 1955 und seit 1971 mit kurzen Unterbrechungen berufstätig). Bis auf die Zusage, man wolle sich kümmern und die Sache erledigen, habe ich leider immer noch nichts erhalten. Das letzte Telefonat sowie das "hoch und heilige Versprechen, es zu erledigen", war Ende Oktober, so daß ich mittlerweile ziemlich empört über diese Vorgehensweise bin. Was muß ich tun ??? - doch eine Dienstaufsichtbeschwerde einlegen? Vielen Danke für einen Hinweis des Experten und freundliche Grüße an alle, Seestern

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Seestern,

von außen betrachtet, ist es natürlich schwer zu beurteilen, ob die Verzögerung hinsichtlich Ihrer Anforderung ausschließlich der Übermittlung der niederländischen Zeiten an die Deutsche Rentenversicherung geschuldet ist.

Nutzen Sie doch die Möglichkeit der direkten Vorsprache bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung in Ihrer Nähe.

Nehmen Sie, sofern vorhanden, Ihren Schriftwechsel sowie Ihre letzte Rentenauskunft mit. Sofern gewünscht wird man die Gründe der Verzögerung bestimmt nochmal recherchieren können. Sollte die Übermittlung der niederländischen Zeiten tatsächlich das Problem sein, sollte die Möglichkeit der Rentenauskunft aus rein deutschen Zeiten forciert werden.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

10 Antworten

Schlaubiam 29.11.2017 | 12:28
Welcher Rentenversicherungsträger ist für Sie zuständig ? Wahrscheinlich Bund in Berlin, die sind immer etwas langsamer und schwerfällig.
Fortitude oneam 29.11.2017 | 12:46
Hallo Seestern, ich hatte noch vor ca. 3 Wochen für meine Cousine eine Rentenauskunft (Online) angefordert. Vor ein paar Tagen war die Rentenauskunft im Briefkasten ( DRV Bund Berlin). Versuchen Sie es erstmal auf den normalen Weg. Sie können ja immer noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen. Es ist garantiert keine Absicht. Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.
Unwissendeam 29.11.2017 | 17:53
Hallo Seestern, da man Ihnen wiederholt zugesagt hatte, die Rentenauskunft zu erstellen, und Sie dennoch keine erhalten haben, liegt das Problem wohl in der Person Ihres Sachbearbeiters / Ihrer Sachbearbeiterin. Da Sie ja bereits mehrfach telefonischen Kontakt herstellen konnten, würde ich es wieder mit einem Telefonat versuchen. Wenn sich der / die Sachbearbeiter(in) meldet, merken Sie sich den Namen (ggf. nochmals nachfragen) und sprechen Sie ihn auch gezielt mit Namen an (gerne auch wiederholt). Schildern Sie nochmals Ihre bisherige Odyssee und weisen Sie darauf hin, dass Sie die Rentenauskunft aufgrund Ihrer Rentenpläne dringend benötigen. Fragen Sie gezielt nach, ob und ggf. welche konkreten Hinderungsgründe aktuell bestehen. Wenn keine Hinderungsgründe genannt werden, würde ich darauf hinweisen, dass Sie Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen werden, wenn die Rentenauskunft nicht in der nächsten Woche vorliegen sollte. Pauschale Hinderungsgründe wie "Personalmangel" o. ä. würde ich unter Verweis auf die bisherige Bearbeitungsdauer als inakzeptabel zurückweisen. Ruhig und sachlich - aber bestimmt. Das Erstellen einer Rentenauskunft ist normalerweise kein großer Akt für die Sachbearbeitung! Viel Erfolg!
Seesternam 29.11.2017 | 17:15
Liebe/-r Experte/-in, vielen Dank für Ihre Antwort, aber es hilft leider nicht weiter. Die Antwort der NL-Versicherung liegt doch schon längst vor (hatte ich auch geschrieben: ca. 30 €). Die Info wurde direkt an mich geschickt, und ich habe es der DRV sofort mitgeteilt und noch mal darum gebeten, mir nun endlich die Inlands-Auskünfte zukommen zu lassen, was mir auch wiederholt zugesagt wurde. Nur die Auskunft erfolgt dann einfach nicht. Und natürlich habe ich im Vorfeld versucht, bei der hiesige Rentenberatungsstelle Auskunft zu bekommen, aber dort wurde mir mitgeteilt, daß man keinen Zugriff auf die Daten hätten und ich mich an die DRV in Berlin wenden müsse. Was ich wieder und wieder tue... ! Haben Sie noch einen Tip, woran es liegen könnte ? Ich möchte im kommenden Jahr Rente beantragen und brauche diese Informationen wirklich dringend. Vielen Dank noch mal und freundliche Grüße, Seestern Hallo Seestern, von außen betrachtet, ist es natürlich schwer zu beurteilen, ob die Verzögerung hinsichtlich Ihrer Anforderung ausschließlich der Übermittlung der niederländischen Zeiten an die Deutsche Rentenversicherung geschuldet ist. Nutzen Sie doch die Möglichkeit der direkten Vorsprache bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung in Ihrer Nähe. Nehmen Sie, sofern vorhanden, Ihren Schriftwechsel sowie Ihre letzte Rentenauskunft mit. Sofern gewünscht wird man die Gründe der Verzögerung bestimmt nochmal recherchieren können. Sollte die Übermittlung der niederländischen Zeiten tatsächlich das Problem sein, sollte die Möglichkeit der Rentenauskunft aus rein deutschen Zeiten forciert werden.
Mondlichtam 29.11.2017 | 17:39
Hallo, Sicherlich bekommen sie heute abend wahrscheinlich noch von unserem top User Wolfgang die entsprechenden Tipps. Ansonsten empfehle ich ihn Geduld zu haben und wenn es nächstes Jahr nicht klappt mit der Rente dann übernächstes. Ein bisschen früher hätten sie sich ruhig darum kümmern können.
Das Tieram 29.11.2017 | 18:52
Ich kenne keinen Seestern, der schon mal eine Rentenauskunft bekommen hat. Vielleicht liegt's daran!
KSCam 29.11.2017 | 19:03
Auch wenn die Beratungsstelle keinen Zugriff auf die Daten haben sollte- was möglich ist und dann vor Ort nicht zu ändern - kann jeder leidlich erfahrene Berater relativ genau abschätzen wie hoch die Rente nächstes Jahr sein wird. Zumindest dann wenn Sie eine 1 - 2 Jahre alte Rentenauskunft oder Renteninformation mitbringen. Und dabei wird das eine Jahr in NL den Kohl nicht fett machen. Auf 10 € genau wirds Ihnen doch hoffentlich nicht ankommen. Wurde hingegen noch nie eine derartige Auskunft erteilt, wird es natürlich auch in der Beratungsstelle schwierig. Dann kann wirklich nur die Sachbearbeitung vor Ort helfen. Nochmals anrufen und ggfls den Vorgesetzten verlangen hilft vielleicht auch weiter. Und natürlich die Namen der Telefonpartner notieren.
W*lfgangam 29.11.2017 | 22:13
Zitat von KSC anzeigenausblenden
So ist es! - und wenn die letzte Rentenauskunft 10 Jahre alt ist, lässt sich daraus aus Folge-Angaben der Versicherten immer noch eine relative genaue Ableitung für die einzelnen Rentenarten bilden. Wenn es Punkt auf spitz kommt, Auslandszeiten von entscheidender Bedeutung für die Wartezeiten (35, 45) sind, wird es kritisch - dann steht man als Berater ohne entscheidungsrelevante Unterlagen ziemlich doof dar ;-) ...dann greift man zum Hörer und hinterfragt, was hier scheinbar auch zwecklos ist/kennt zumindest den Grund für die Verzögerung und kann da weiterhelfen. Gruß w.
Seesternam 30.11.2017 | 14:51
... vielen Dank für alle Antworten. Ich versuche es nun noch mal mit einem Termin bei der hiesigen Rentenberatung. Trotzdem.. ich kann das Vorgehen der DRV einfach nicht nachvollziehen und bin "echt sauer" !! Davon wird die Ostsee nun noch saurer ;-) Seestern
Genervteam 30.11.2017 | 16:45
Ihren Unmut sollten Sie nicht in einer Auskunfts- und Beratungsstelle abladen. Dort sitzen auch nur Mitarbeiter, die Ihren Sachverhalt nicht kennen und ggf. Rücksprache mit Ihrem Rententräger halten müssen.
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