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Rentenhöhe in Ostdeutschland

von Wossi26.09.2008 | 17:35
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22 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich arbeite im Osten, wohne aber mit Hauptwohnsitz im Westen. In der "BILD" habe ich gelesen, dass angeblich das Ost-Gehalt eine höheren Rentenanspruch gibt, also 2.000 EUR, die im Osten verdient werden, einen ähnlichen Rentenanspruch ergeben, wie 2.500 EUR im Westen. Richtet sich das nach dem Wohnort oder dem Arbeitsort?

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Die in den neuen Bundesländern erzielten Bruttoarbeitsentgelte werden mittels eines gesetzlich festgelegten Faktors auf "West-Niveau" angehoben.

21 Antworten

Realistam 26.09.2008 | 18:05
Wenn das tatsächlich stimmen sollte, dann verstehe ich die Aufregungen diverser Ost-Rentner, die sich als Rentner zweiter Klasse fühlen, erst recht nicht!
Ypsilonam 26.09.2008 | 17:54
BILD bildet nicht .Vielleicht sollten Sie einmal richtige Zeitungen lesen.
Gerdaam 26.09.2008 | 18:26
Man könnte das als symptomatisch bezeichnen. ;-)
Wossiam 26.09.2008 | 18:41
Ich hätte gerne eine sachgerechte Antwort und keine Vielosvien über Ost-Rentner!
Zornigeram 26.09.2008 | 18:47
Sage lieber nichts, mein Hals wird immer dicker.
Schiko.am 26.09.2008 | 19:10
Ich hoffe nicht, dass jetzt wieder eine lawine losgeht. Will aber trotzdem grundsätzliches mitteilen um der wahrheit willen. In der früheren DDR war die bemes- sungsgrenze 600 / 7200 monatlich/ jährlich. Dies auch zu einer zeit, nenne mal das jahr 1978, bei uns im westen es 44.400 DM. waren. Sie können sich vorstellen was hier an rente rausgekom- men wäre.Es wurde deshalb ein sogenannter umrechnungs- faktor eingeführ der lag schon mal über 3 punkte, damit in etwa ein gleichstand gegeben war. Dies faktor sinkt jährlich und wird sich in einigen jahren erledigen. Derzeit gilt noch 1,1827 und ist anzuwenden auf die vorgegeben rentenwerte für einen entgeltpunkt. Bei uns seit 1.7.08 26,56 und in den neuen bundesländer 23,34. Dies führt dazu, dass 23,34 RW. ( rentenwert) x faktor 1,1827 einen rentenwert von 27,60 ergeben , bei uns 26.56 RW. Bild nannte 27,30 zu 26,73 die können sicher besser rechnen. Uh, sehe soeben die lawine kam schon, schlimm. Mit freundlichen Grüßen.
Realistam 26.09.2008 | 19:12
Danke @Schiko, für die Aufklärung! Danach sind also die Ost-Renten höher als die West-Renten? Ich verkneife mir am Besten weitere Kommentare dazu!
Schiko.am 26.09.2008 | 19:38
Als oberpfälzer, dazu noch mit den anrüchigen beruf als bankkaufmann, kann wirklich nichts dafür. Kommt hinzu, in die kirche geh ich auch noch jeden sonntag. Bin 51 jahre mit der gleichen frau verheiratet und seit 56 jahren bei der gleichen partei. Im nebenberuf " Oberlehrer" ist schon schlimm. Trotzdem, schönen Sonntag.
Unbekanntam 27.09.2008 | 00:25
In der Bild steht viel drin, wenn der Tag lang ist. Ich rate Ihnen (auch) inhaltlich anspruchvollere Zeitung zu lesen. Nun zum Thema: West: 2500€ : 30.084 € = 0,0831 x 26,56 = Rentenanspruch mtl. € 2,21 Ost: 2000€ : 25.437 € = 0,0786 x 23,34 = Rentenanspruch mtl. € 1,83 Wie Sie sehen, hat der jenige im Osten weniger Renteanspruch, wenn man nach dem Beispiel von Bild geht. Ist auch ganz logisch. Wer im Westen € 30084 verdient hat 1 Punkt und dieser Punkt ist € 26,56 wert. Dagen muss man zwar im Osten um einen Punkt zu erlangen nur € 25437 verdienen, aber man kriegt dafür als Gegenwert nur € 23,34! BILD DIR DEINE MEINUNG SAGE ICH NUR DAZU.
Schiko.am 27.09.2008 | 07:49
Dies stimmt eben nach meiner meinung so nicht, da ja die 23,34 x 1,1827 ( Umrechnungsfaktor) 27,60 RW. ergeben. Grundsätzlich errechnet man ja den rentenanspruch für das jahr aus, auch wenn später die rente monatlich ausbezahlt wird. 23,34 rentenwert ost x 1,1827 ergeben nun mal nach meiner meinung- mit oder ohne bild- 27,60 RW. für das jahr. Mit freundlichen Grüßen.
Gerechteram 27.09.2008 | 09:23
Nun, die Schikanöre der DDR und davon gibts es eine ganze Menge, werden somit für ihre begangenen Untaten gegen die eigene Bevölkerung sowie uns Westdeutsche mit unseren Rentenbeiträgen großzügig BELOHT ! Bravo Deutschland !
Schiko.am 27.09.2008 | 14:18
Ich weiß, deutsche sprache schwere sprache. Aber englisch kann ich noch weniger. MfG.
Jürgenam 27.09.2008 | 12:34
never ending story...
LSam 27.09.2008 | 13:38
Schiko, bei allem wohlwollen für Deine Kenntnisse im Steuer- recht, hier aber liegst Du falsch. Wenn man sich die gesetzlichen Vorgaben zur Ermittlung des vorläufigen und amtlichen Rentenwertes mal ansieht, wird man unschwer feststellen, dass sie von denen abweichen, die für die Ermittlung des Umrechnungsfaktors ausschlaggebend sind. Und weil dem so ist, kann ich nicht einfach den aktuellen Ren- Rentenwert Ost mit dem zutreffenden Umrechnungsfaktor mul- tiplizieren. Der Rentenwert Ost ist grundsätzlich der Maßstab der Annähe- rung der Renten Ost an West. Und der sagt aus, dass gegenwär- tig nur 87,877 % vom Wert West erreicht werden, es fehlen 12,123 %. Der Umrechnungsfaktor hingegen, der ausschließlich auf die Lohnunterschiede Ost und West (Vorjahr zum Vorvorjahr) abstellt und gegenwärtig mit 1,1827 als vorläufiger Wert be- stimmt ist sagt aus, das im Lohnniveau zwischen Ost und West eine Differenz von 18,27% vorhanden ist, im Osten durch- schnittlich nur 81,73 % des Durchschnittslohnes der alten Bun- desländer erzielt werden. Wenn also im Durchschnitt im Bereich Ost weniger verdient wird, ist ergo auch die darauf basierende Rente geringer. Wenn nun aber im untypischen Einzelfall eine Person im Osten den gleichen Verdienst in Relation zum Bundesdurchschnitt ver- dient wie die Person im Westen, erhält sie in der Tat im Umfang des Umrechnungsfaktors mehr Entgeltpunkte. Auf keinen Fall aber kann ich so rechnen, wie Du gerechnet hast
Jürgenam 27.09.2008 | 14:39
@Schiko. deutsch: eine nie endende Geschichte @LS sollte es im Osten wirklich jemanden geben, der das Gleiche verdient, wie der Bundesdurchschnitt, so sei ihm die höhere Rente von Herzen gegönnt. Dies gehört aber ins Reich der Fantasie.
LSam 27.09.2008 | 14:56
Natürlich gibt es eine nicht geringe Zahl, die Verdienste oberhalb des Bundesdurchschnitts erzielen. Wäre dem nicht so, würden ja alle im Osten höchstens nur einen EGPT pro Jahr maximal nach Hochrechnung bekommen. Die Realität sieht aber schon etwas anders aus. Im Durchschnitt aber eben nur 81,xx%
Heinzam 28.09.2008 | 11:01
Es richtet sich nach dem Beschäftigungsort, nicht nach dem Wohnort.
Aufmerksamer Leseram 28.09.2008 | 13:40
Man kann es nicht mehr hören, es ist nicht mehr zum aushalten, immer wieder das Gejammer um Ostrenten, d.h. "geschenkte" Renten, für die nie auch nur ein Pfennig als Vorleistung gezahlt wurde (vor 1990). Wie hatte Herr Blüm damals gesagt: "Jeder bekommt die Rente, für die er eingezahlt hat". Um meine Rente kümmert sich kein A--, und ich habe insgesamt ca. T€ 250 zwangshalber einzahlen müsssen!!!!!!!!!!. Jeder Ossi mit der richtigen Vergangenheit bekommt mit den verschiedenen Zuschlägen mehr Rente als ich ! Merken Sie was ???? Ich schon !!!
Gerechteram 28.09.2008 | 14:04
Ja, diese DDR Schikanöre werden für ihre verwerflichen Taten an den eigenen Genossen und den Westdeutschen Transitreisenden nun fürstlich belohnt. Bravo Deutschland,so muss es sein !
PEPSYam 29.09.2008 | 09:40
es gibt auch westdeutsche ( beamte ) die nur ihre arbeitszeit absitzen und auf den feierabend warten.
Claudiaam 30.09.2008 | 15:02
...diese werden aber trotzdem nur mit dem geringeren aktuellen Rentenwert (Ost) bewertet. Ich kann diese Diskussion wirklich nicht mehr hören. Zum Glück gibt es aber doch noch einige die die Systematik des Rentensystems verstanden haben!
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