Vielen Dank jonny für die Fleißarbeit.
Kann nicht verstehen,dass ein höheres Niveau keine finanzielle Auswirkung hat.Erhöhen sich die Bei-
tragseinnahmen durch mehr Beschäftigte ändert sich doch auch das Verhältnis Rentenempfänger
zu Beitragszahlern.
Dies wurde auch von einer Abgeordneten des Bundestages am Donnerstag,28.4.16 in der Sendung
mit Illner bestätigt.Die Dame erklärte, mit mtl. 35 ,jährlich 420" freiwilliger Beitrag ergibt sich eine
zusätzliche Rente von Euro 150 monatlich.
Natürlich ist der genannte Betrag wesentlich niedriger, kommt hinzu, man kann bis jetzt-nicht so ohne Weiteres durch zusätzliche Einzahlung eine höhere Rente erhalten.
Bezeichnend , die Anwesenden Teilnehmer widersprachen der Aussage nicht.
Als Untermauerung meiner Worte will ich nun doch weine Darlegungen zum Thema allgemein
und die Ausführungen eines Experten vom 19.07.2013 in"ihre Vorsorge" nochmals bringen.
Das Rentenniveau ist praktisch ein Selbstläufer. Die Prozente, ganz gleich, ob Brutto oder Netto
Niveau kann man nicht bestimmen, vielmehr drückt dies das Verhältnis der Rente zum durch-
schnittlichen Arbeitsentgelt desselben Jahres aus.
Der Begriff " Niveau" ob Brutto oder Netto, wird abgeleitet vom sogenannten Eckrentner der bis
zu Rentenbeginn 45 Jahre Durchschnittsverdiener war, hat also mit der Rente des Einzelnen nichts
zu tun.
Das Netto Niveau wird seit Einführung der nachgelagerten Besteuerung im Jahr 2005 nicht mehr
genannt, vielmehr das Standardrentenniveau netto vor Steuern ( 45 Jahre, für das Jahr 2012 28,07 Rentenwert x 45 Jahre, monatlich Eu: 1263,15 Eckrente x 12 Monate 15.157,80 Bruttorente :durch
32.466 Durchschnittsverdienst in 2012 ergibt 46,69 Niveau, wenn man so will.
Im Jahre 2000 waren dies: Eu: 24,84 Rentenwert x 45 Jahre 1117,80 Eckrente x 12 Monate 13.413,60 Rente : 27741,00 48,35 Niveau.wenn man ,besser gesagt , das Verhältnis.
Dies als Nettoniveau- Netto vor Steuern ist viel schwieriger darzustellen- Nachhaltigkeitsfaktor, Nachhol-und Riesterfaktor sind hier unauffällig unter zu bringen.
Das Bruttoniveau dargestellt wäre ja auch besser vergleichbar zu 71,75% Brutto Pension.
Die Antwort:
Die Ausführungen von "Schießl Konrad" kann ich mich anschließen.Ihre Renteninformation ist eine
individuelle Darstellung der erreichten Ansprüche mit einer fiktiven Hochwertung bis zum Erreichen
der Regelaltersgrenze. Sie gibt keine Aussage über die Absenkung des Rentenniveaus bis zum
Rentenbeginn und soll lediglich helfen ihre eventuelle Versorgungslücke besser zu bestimmen.
Aufgrund der vielfältigen und und tiefgründigen Reformen der vergangenen 20 Jahre, welche anlässlich des demografischen Wandels nötig waren, kommt es schrittweise zur Absenkung des
Rentenniveaus.Verantwortlich sind verschiedene Dämpfngsfaktoren für die Berechnung des aktuellen Rentenwertes.So werden die Rentner nicht im vollen Umfang an der Entwicklung der
Bruttolöhne beteiliegt, weil Nachhaltigkeitsfaktor ( Verhältnis Rentenempfänger zu Beitragszahlern),
Veränderungen im Beitragssatz zur Rentenversicherung, Nachholfaktor( unterbliebene Absenkungen
des Rentenwertes werden in den Folgejahren nachgeholt) und Altersvorsorgefaktor ( Anteil für
private Altersvorsorge) die Lohnsteigerungen beeinflussen.
Für statistische und sozialpolitische Zwecke Zwecke hat man den so genannten "Eckrentner" ge-
bildet.Dieser hat 45 Jahre mit durchschnittlichen Einkünften und dient dazu bevorstehende Entwicklungen abzuleiten.
Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass sich das Rentenniveau in den kommenden Jahren
und Jahrzehnten verringert.Das Ausmaß kann man nur schätzen und aktuelle Berechnungen
gehen davon aus, das es eine Absenkung von etwa 15% sein werden. Um diese Lücke zu schließen
hat man unter anderen die Riesterrente eingeführt. Nutzen Sie die Gelegenheit für ein aisführliches
Beratungsgespräch bei Ihrer Rentenversicherung. Die Mitarbeiter helfen Ihnen auch neutral bei
der Bestimmung ihrer Versorgungslücke.
MfG.