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Experten-Antwort

Verlängerung Em- Rente

von Mathilda04.09.2022 | 06:40
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Guten morgen. Meine Erwerbsminderungsrente läuft im Mai aus. Ich möchte ende Oktober/ Anfang November einen Verlängerungsantrag stellen. Bis dahin wird mir die Drv keine Formulare zugesendet haben. Ist es sinnvoll oder nötig auch gleich den Befundbericht vom Arzt ausfüllen zu lassen? Die Ärztin würde es tun und die Honorarrechnung anhängen. Oder darf dieser nur auf bitten der Drv ausgefüllt werden? Vielen Dank Liebe Grüße Mathilda

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Mathilda,

aus meiner Sicht ist es völlig ausreichend, wenn Sie den Verlängerungsantrag nach entsprechender Information durch Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger, spätestens aber 3 Monate vor Ablauf der Zeitrente stellen und hierbei die Ihnen dann vorliegenden aktuellen (also letzten) medizinischen Unterlagen/Befunde beifügen. Einen gesonderten (kostenpflichtigen) Befundbericht erstellen zu lassen ist hierbei weder sinnvoll, noch notwendig. Benötigt Ihr Rentenversicherungsträger weitere Unterlagen/Befundberichte oder ggf. auch ein neues Gutachten, so wird er diese entsprechend selbst veranlassen/anfordern.

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12 Antworten

Valzuunam 04.09.2022 | 07:43
Im Zweifel muss der die Musik bezahlen, der Sie bestellt hat. Oft sieht das die DRV in der Praxis nicht so eng, aber ein Restrisiko bleibt-und das kann Ihnen auch das Forum nicht nehmen. Sie können versuchen -z.B. im Internet- einen ganz konkreten Hinweis Ihres Trägers (Impressum) zu finden.
Abschlägeam 04.09.2022 | 08:29
Hallo Mathilda, nötig ist es nicht, denn wenn die DRV den 'formellen' Befundbericht benötigt, dann würde sie ihn bei Ihrer Ärztin ggfs. anfordern und damit auch gleich die Übernahme der Kosten hierfür 'zusagen'. Ansonsten müssten Sie (schlimmstenfalls) die Kosten selbst übernehmen. Eigentlich reichen zunächst die 'üblichen' Dokumentationen, die Ihre Ärztin/die Praxis ihnen ausdrucken kann, wann Sie (seit der letzten Bewilligung) in Behandlung waren. Hilfreicher, auch wenn es sich um ein 'freiwilliges' Formualar handelt, könnte es sein, dass Sie den 'Selbsteinschätzungsbogen' (R 0215) ausfüllen. Hier haben Sie die Möglichkeit, aus eigener Sicht die Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkungen zu beschreiben. Führen Sie dafür gern in den nächsten Wochen ein internes 'Protokoll' (ich konnte nicht aufstehen, weil... Rücken, Schmerzen, Gedanken..., und auch als Besuch kam von xyz konnte ich mich trotz Hilfestellung nicht bewegen, hat es mich nicht aufgeheitert, etc. etc., also im 'jetzigen Alltag' oder auch Minijob-Arbeitsleben, falls vorhanden). Und fassen dass dann in dem Formular zusammen. Dies kann für das dann zuständige Gutachterteam aufschlussreicher sein, als wenn Ihr Arzt 'attestiert', "kann sowohl das linke über das rechte Knie schlagen und gleichzeitig auch noch mit dem rechten Arm die Nasenspitze erreichen" = kann sich stehend, sitzend, liegend bewegen. Das ist nun 'überspitzt' dargestellt, aber wie schwer es IHNEN täglich fällt, das Knie überhaupt zu lüpfen wissen nur Sie selbst am besten. Und auch wenn Sie bei der ärztlichen 'Momentaufnahme' gerade mal völlig 'fit' und mutig sogar noch einen Kopfstand machen könnten, stünde nur in Ihrem 'internen Protokoll', dass Sie drei Wecker brauchten, um rechtzeitig beim Arzt überhaupt zu erscheinen und es im rechten Oberschenkel weh tat, als links .... Den standardisierten 'Befundbericht' finden Sie hier: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/… Hier können Sie also schon mal sehen, was Ihr Arzt 'bewerten' müsste. Unabhängig davon reicht es völlig aus, den Weiterbewilligungsantrag erst zu stellen, wenn Ihre DRV Sie durch Zusendung der Formulare daran erinnert. Was bitte sollen die dann mit einem Befundbericht der schon >5 Monate alt wäre?? In der Zeit könnten Sie doch schon wieder sooo fit sein, alle Bäume auszureißen... Dass Sie es tatsächlich nicht sind, protokollieren Sie einfach mal. Und reichen ggfs. dieses 'Protokoll' mit ein. Achten Sie auf Ihre Gesundheit!! Alles Gute!
Abschlägeam 04.09.2022 | 11:07
Zitat von Mathilda anzeigenausblenden
Was Ihnen gerade empfohlen wurde ist absoluter Quatsch und ich würde weder drauf hören, noch darauf vertrauen. Stellen Sie den Antrag "mindestens" 6 Monate vorher, warten Sie nicht auf Formulare welche Ihnen zugsandt werden. Die kommen meist zu spät und Sie müssen sich mit AfA, KK, oder sonstigen Institutionen rumschlagen. Legen Sie dem Antrag die Befundberichte/Arztbriefe bei, auf die Sie bei Ihren Ärzten (kostenlosen) Anspruch haben. Ob Sie den Selbsteinschätzungsbogen ausfüllen bleibt Ihnen überlassen. Kann man, muss man aber nicht.
Mathildaam 04.09.2022 | 10:11
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Mein bedenken ist nur, da mein Psychologe jetzt an meine Hausärztin den Befund schickt, dieser dann Anfang nächsten Jahres eben keine bewandnis mehr hat, obwohl sich voraussichtlich nichts ändern wird. Protokoll über Symptome und Probleme führe ich tatsächlich, da mir das dann zum Antrag hin sonst zu viel wird bzw.man dann womöglich wichtige Dinge vergisst. Formulare habe ich schon alle ausgedruckt, um den Antrag Stück für Stück auszufüllen.
Mathildaam 04.09.2022 | 13:16
Zitat von Abschläge anzeigenausblenden
Abschläge schrieb

Hallo Mathilda,

nötig ist es nicht, denn wenn die DRV den 'formellen' Befundbericht benötigt, dann würde sie ihn bei Ihrer Ärztin ggfs. anfordern und damit auch gleich die Übernahme der Kosten hierfür 'zusagen'. Ansonsten müssten Sie (schlimmstenfalls) die Kosten selbst übernehmen.

Eigentlich reichen zunächst die 'üblichen' Dokumentationen, die Ihre Ärztin/die Praxis ihnen ausdrucken kann, wann Sie (seit der letzten Bewilligung) in Behandlung waren.

Hilfreicher, auch wenn es sich um ein 'freiwilliges' Formualar handelt, könnte es sein, dass Sie den 'Selbsteinschätzungsbogen' (R 0215) ausfüllen. Hier haben Sie die Möglichkeit, aus eigener Sicht die Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkungen zu beschreiben. Führen Sie dafür gern in den nächsten Wochen ein internes 'Protokoll' (ich konnte nicht aufstehen, weil... Rücken, Schmerzen, Gedanken..., und auch als Besuch kam von xyz konnte ich mich trotz Hilfestellung nicht bewegen, hat es mich nicht aufgeheitert, etc. etc., also im 'jetzigen Alltag' oder auch Minijob-Arbeitsleben, falls vorhanden).

Und fassen dass dann in dem Formular zusammen.

Dies kann für das dann zuständige Gutachterteam aufschlussreicher sein, als wenn Ihr Arzt 'attestiert', "kann sowohl das linke über das rechte Knie schlagen und gleichzeitig auch noch mit dem rechten Arm die Nasenspitze erreichen" = kann sich stehend, sitzend, liegend bewegen. Das ist nun 'überspitzt' dargestellt, aber wie schwer es IHNEN täglich fällt, das Knie überhaupt zu lüpfen wissen nur Sie selbst am besten.

Und auch wenn Sie bei der ärztlichen 'Momentaufnahme' gerade mal völlig 'fit' und mutig sogar noch einen Kopfstand machen könnten, stünde nur in Ihrem 'internen Protokoll', dass Sie drei Wecker brauchten, um rechtzeitig beim Arzt überhaupt zu erscheinen und es im rechten Oberschenkel weh tat, als links ....

Den standardisierten 'Befundbericht' finden Sie hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/DE/_pdf/S0051.html

Hier können Sie also schon mal sehen, was Ihr Arzt 'bewerten' müsste.

Unabhängig davon reicht es völlig aus, den Weiterbewilligungsantrag erst zu stellen, wenn Ihre DRV Sie durch Zusendung der Formulare daran erinnert. Was bitte sollen die dann mit einem Befundbericht der schon >5 Monate alt wäre??

In der Zeit könnten Sie doch schon wieder sooo fit sein, alle Bäume auszureißen... Dass Sie es tatsächlich nicht sind, protokollieren Sie einfach mal. Und reichen ggfs. dieses 'Protokoll' mit ein.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit!! Alles Gute!

Das ist nicht von Ihnen geschrieben? Schade. Werden Namen genommen um mich in die irre zu führen? Trotzdem werde ich den Antrag spätestens im November stellen, aber eben ohne Befundbericht. Ich schaue was ich noch bekomme kann von meiner Ärztin und alles was geht mit reinstecken. Hoffe das es reicht und werde schauen was dabei raus kommt. Danke für die Hilfe trotzdem.
Mathildaam 04.09.2022 | 13:29
Das ist nicht von Ihnen geschrieben? Schade. Werden Namen genommen um mich in die irre zu führen?
Du hast doch nicht im Ernst geglaubt das hier reale Antworten kommen, ausser von der gekennzeichneten Experten! Kann man so naiv sein in einem so offenen Forum? Das kann man ja fast gar nicht glauben das es Menschen gibt die das glauben.
Ich bin froh, daß es nichts mit Naivität zu tun hat, sondern mit einem vertrauensvorschuss an Menschen in einem expertenforum. Andere Menschen als dumm und naiv darzustellen, ist ebenso von Frechheit geprägt, wie bewusst falsche Antworten zu geben.
Abschlägeam 04.09.2022 | 15:56
Zitat von Mathilda anzeigenausblenden
Hallo Mathilda, nötig ist es nicht, ... Achten Sie auf Ihre Gesundheit!! Alles Gute!
Das ist nicht von Ihnen geschrieben? Schade. Werden Namen genommen um mich in die irre zu führen? ...
Hallo Mathilda, dieser erste Beitrag stammt von 'mir'. Der dann von einem anderem User unter gleichen Namen geschriebene Kommentar nicht. Dass dieser User eine anderslautende Meinung zu dem Thema hat, ist ansich ja nichts ungewöhnliches. Bedauerlich ist, wenn Sie nun dadurch irritiert wurden, weil er es nicht unter 'eigenem Namen' tut. Lesen Sie also bitte auch noch diesen Beitrag von der DRV zu diesem Thema https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/erwerbsminderungsrent… Einen schönen und entspannenden Restsonntag!
Mathildaam 05.09.2022 | 15:55
Dankeschön
Berndam 06.09.2022 | 10:06
Ich finde 3 Monate vor Ende mehr als knapp, kann funktioniert, kann aber auch sein, dass man zwischen den Stühlen versucht zu sitzen und ALG I, Hilfe zum lebensunterhalt, etc. PP beantragen muss.
Mathildaam 06.09.2022 | 11:03
Danke für deine Antwort. Diese Gedanken hatte ich auch. Ich bin grundsätzlich sehr ungeduldig und habe gern einen Plan wie es weiter geht. Das das in dieser Situation mit Krankheit schwierig ist, ist mir selbstverständlich bewusst, ändert aber nichts an meiner Unruhe bei diesem Thema. Ich bleibe bei November. Habe Anfang Oktober einen Termin bei der Hausärztin und lasse mir dann alle Befunde der letzten Monate ausdrucken lassen, dann Antrag fertig und weg damit. Denn dieses Thema zieht sich schon über so viele Jahre.und bis zur Entscheidung war es immer fast 1 Jahr mit gutachter usw.
Berndam 06.09.2022 | 11:16
Wenn in der Vergangenheit die DRV immer fast ein Jahr gebraucht hat, um über die Verlängerung zu entscheiden, muss ich meine Empfehlung revidieren, Sie sollten viel mehr den Antrag mit allen relevanten Unterlagen so schnell wie es Ihnen möglich ist, bei der DRV einreichen, um eine längere Zahlungsunterbrechung zu vermeiden.
Valzuunam 06.09.2022 | 11:44
Ihre Rente läuft Ende Mai 2023 aus. Für die Weiterbewilligung kommt es also auf den Gesundheitszustand ab Juni 2023. Medizinische Unterlagen die dann schon 6 Monate oder noch älter sind dürften für die Entscheidung in den meisten Fälle eine eher eingeschränkte Aussagekraft besitzen. So kann es durchaus sein, dass ein zu früh gestellter Antrag nicht früher entschieden wird, einfach weil noch auf einen Zeitpunkt gewartet werden muss zu dem aussagekräftigen Angaben eingeholt werden können.
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