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Experten-Antwort

warum Abzüge

von Lucy20.01.2023 | 20:12
79 Ansichten
10 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Guten Tag in die Runde. Ich hätte mal eine Frage: Warum habe ich eigentlich 0,9% Abzüge trotz knapp 50 Jahre Arbeit? Das Lernen angefangen mit 14, 1956, und in Rente gegangen Dez. 2006. 65 wurde ich dann im Feb. 2007. Vielleicht ein bisschen spät zum fragen, aber ich möchte nicht dumm sterben. Kann ja bald soweit sein. Hat jemand eine ähnliche Erfahrung oder eine Antwort weil er es weiß?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Lucy,

Sie haben bereist die zutreffenden Antworten auf Ihre Frage erhalten. Nochmals ganz kurz zusammengefasst: Wird eine Altersrente vor der maßgeblichen Altersgrenze in Anspruch genommen, erhält diese einen entsprechenden Abschlag. Der Abschlag beträgt pro Monat vorzeitiger Inanspruchnahme 0,3 Prozent.

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9 Antworten

Klugpuperam 20.01.2023 | 20:35
Wie heißt die Rente denn? Altersrente für ... ?
Königam 21.01.2023 | 07:54
Wie wäre es denn, nach 16 Jahren seinen Rentenbescheid mal zu lesen? Wenn man diesen nicht versteht, sollte man sich individuell beim zuständigen Rententräger beraten lassen. Mit Ihren dürftigen Angaben, können Sie hier keine konkreten Antworten erwarten.
Lucyam 21.01.2023 | 13:36
Wie wäre es denn, nach 16 Jahren seinen Rentenbescheid mal zu lesen? Wenn man diesen nicht versteht, sollte man sich individuell beim zuständigen Rententräger beraten lassen. Mit Ihren dürftigen Angaben, können Sie hier keine konkreten Antworten erwarten.
Ich verstehe das nach seinen Angaben so das er 3 Monate vor seiner Abschlagsfreien Altersrente in Rente gegangen ist. Also 0,9% Abzug.
Ja, genau so. Der Vorschlag mit dem Rentenbescheid lesen ist gut, leider versteh ich nicht allzu viel davon. Um solche Dinge hat sich immer meine Frau gekümmert und die sagte das alles in Ordnung wäre. Allerdings ist die seit einiger Zeit nicht mehr da... Aber ich verstehe nicht das andere jünger, mit weniger Arbeitsjahren heute dann ohne Abschläge in Rente gehen können. So liest man das doch überall, auch hier. Darum die Frage, sollte ja nichts hoch verwaltungstechnisches sein als Antwort.
Lucyam 21.01.2023 | 17:20
Zitat von Abschläge anzeigenausblenden
Abschläge schrieb

Ich verstehe das nach seinen Angaben so das er 3 Monate vor seiner Abschlagsfreien Altersrente in Rente gegangen ist.

Also 0,9% Abzug.[/quote]

Ja, genau so.

Der Vorschlag mit dem Rentenbescheid lesen ist gut,

leider versteh ich nicht allzu viel davon.

Um solche Dinge hat sich immer meine Frau gekümmert und die sagte

das alles in Ordnung wäre. Allerdings ist die seit einiger Zeit nicht mehr da...

Aber ich verstehe nicht das andere jünger, mit weniger Arbeitsjahren heute dann ohne Abschläge in Rente gehen können.

So liest man das doch überall, auch hier.

Darum die Frage, sollte ja nichts hoch verwaltungstechnisches sein als Antwort.[/quote]

Hallo Lucy,

bei Rentenbeginn 2006 galt eine andere Rechtslage als heute.

In diesen Tabellen müssten Sie also die Erklärung für die 0,3% Abzug/pro Monat finden, die bei Ihnen angefallen sind, weil Sie noch nicht 65 waren

https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Kontrovers/Rente67/altersgrenzen.pdf

Aber ärgern Sie sich nicht zu sehr, dass sich das zwischenzeitlich geändert hat. Denn wer 'heute' (2023) nach 45 Jahren beitragsfrei in Rente gehen kann, hat von vornherein einen zu versteuernden Anteil der Rente von 83%. Während Ihr steuerpflichtiger Anteil der Rente nur 52% betrug und dann lediglich die jährlichen Rentenanpassungen zu 100% zu versteuern waren/sind.

Ihr Frau hatte also Recht, nach damaliger Gesetzeslage war 'alles in Ordnung' und mit heute können Sie es nicht auf eine Stufe stellen, denn heute ist auch das Regelrentenalter höher als damals.

Ein schönes Wochenende und alles Gute!

Wie wäre es denn, nach 16 Jahren seinen Rentenbescheid mal zu lesen? Wenn man diesen nicht versteht, sollte man sich individuell beim zuständigen Rententräger beraten lassen. Mit Ihren dürftigen Angaben, können Sie hier keine konkreten Antworten erwarten.
Ich verstehe das nach seinen Angaben so das er 3 Monate vor seiner Abschlagsfreien Altersrente in Rente gegangen ist. Also 0,9% Abzug.
Ja, genau so. Der Vorschlag mit dem Rentenbescheid lesen ist gut, leider versteh ich nicht allzu viel davon. Um solche Dinge hat sich immer meine Frau gekümmert und die sagte das alles in Ordnung wäre. Allerdings ist die seit einiger Zeit nicht mehr da... Aber ich verstehe nicht das andere jünger, mit weniger Arbeitsjahren heute dann ohne Abschläge in Rente gehen können. So liest man das doch überall, auch hier. Darum die Frage, sollte ja nichts hoch verwaltungstechnisches sein als Antwort.
Hallo Lucy, bei Rentenbeginn 2006 galt eine andere Rechtslage als heute. In diesen Tabellen müssten Sie also die Erklärung für die 0,3% Abzug/pro Monat finden, die bei Ihnen angefallen sind, weil Sie noch nicht 65 waren https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell… Aber ärgern Sie sich nicht zu sehr, dass sich das zwischenzeitlich geändert hat. Denn wer 'heute' (2023) nach 45 Jahren beitragsfrei in Rente gehen kann, hat von vornherein einen zu versteuernden Anteil der Rente von 83%. Während Ihr steuerpflichtiger Anteil der Rente nur 52% betrug und dann lediglich die jährlichen Rentenanpassungen zu 100% zu versteuern waren/sind. Ihr Frau hatte also Recht, nach damaliger Gesetzeslage war 'alles in Ordnung' und mit heute können Sie es nicht auf eine Stufe stellen, denn heute ist auch das Regelrentenalter höher als damals. Ein schönes Wochenende und alles Gute!
Sie erklären so gut wie meine Frau es konnte, und sollte ich es trotzdem nicht zu 100% verstanden haben hieß es einfach „das ist so und fertig". :)) Wahrscheinlich habe ich es einfach vergessen und die ganze Leserei hat mich dann etwas durcheinander gebracht. Ihre Erklärung leuchtet mir ein und wird hoffentlich die nächsten Jahre in meinem Kopf präsent bleiben. Vielen Dank für Ihre Mühe und ein schönes Wochenende noch
Abschlägeam 21.01.2023 | 16:19
Zitat von Lucy anzeigenausblenden
Ich verstehe das nach seinen Angaben so das er 3 Monate vor seiner Abschlagsfreien Altersrente in Rente gegangen ist. Also 0,9% Abzug.
Ja, genau so. Der Vorschlag mit dem Rentenbescheid lesen ist gut, leider versteh ich nicht allzu viel davon. Um solche Dinge hat sich immer meine Frau gekümmert und die sagte das alles in Ordnung wäre. Allerdings ist die seit einiger Zeit nicht mehr da... Aber ich verstehe nicht das andere jünger, mit weniger Arbeitsjahren heute dann ohne Abschläge in Rente gehen können. So liest man das doch überall, auch hier. Darum die Frage, sollte ja nichts hoch verwaltungstechnisches sein als Antwort.
Hallo Lucy, bei Rentenbeginn 2006 galt eine andere Rechtslage als heute. In diesen Tabellen müssten Sie also die Erklärung für die 0,3% Abzug/pro Monat finden, die bei Ihnen angefallen sind, weil Sie noch nicht 65 waren https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell… Aber ärgern Sie sich nicht zu sehr, dass sich das zwischenzeitlich geändert hat. Denn wer 'heute' (2023) nach 45 Jahren beitragsfrei in Rente gehen kann, hat von vornherein einen zu versteuernden Anteil der Rente von 83%. Während Ihr steuerpflichtiger Anteil der Rente nur 52% betrug und dann lediglich die jährlichen Rentenanpassungen zu 100% zu versteuern waren/sind. Ihr Frau hatte also Recht, nach damaliger Gesetzeslage war 'alles in Ordnung' und mit heute können Sie es nicht auf eine Stufe stellen, denn heute ist auch das Regelrentenalter höher als damals. Ein schönes Wochenende und alles Gute!
KSCam 21.01.2023 | 16:09
Vor 16 Jahren haben Sie sich nach den damaligen Gesetzen entschieden 3 Monate vor der abschlagsfreien Rente in Rente zu gehen. Deshalb sind es jetzt lebenslang 0,9%. Das wussten Sie damals und es hat sicher Gründe gegeben - Sie hätte ja auch problemlos 3 Monate später gehen können und hätten dann heute keinen Abschlag. hätte, hätte, Fahrradschlauch.... Bei einem Beispiel von 1000 € Rente haben Sie in den 3 Monaten des früheren Bezuges knapp 3000 € kassiert und haben dafür lebenslang 9 € weniger Monatsrente. Da sind Sie gefühlt noch 10 weitere Jahre in der Gewinnzone. Somit passt es doch.
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