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Experten-Antwort

Widerspruch Reha

von Hermine Koppenwallner17.06.2011 | 13:09
1773 Ansichten
3 Antworten

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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am 02.05. einen Antrag auf med. Reha gestellt. Dieser wurde abgelehnt und ich habe sofort Widerspruch eingelegt. (23.05.11). Heute wurde mir tel. mitgeteilt dass der Widerspruch bis zu 8 Wochen benötigt. Mein Problem, jede weitere Verzögerung der nicht durchgeführten Reha, schadet meiner Gesundheit. Kann ich eine Reha auf eigene Kosten durchführen und es bei der Rentenversicherung einklagen oder eine schnellere Bearbeitung meines Antrags bewirken?.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Frau Koppenwallner,

wenn Sie eine Reha auf eigene Kosten durchführen, dann müssen die kosten auch selbst tragen. Selbst wenn sich im Widerspruchsverfahren rausstellt, dass Sie doch Anspruch auf eine Reha durch die Rentenversicherung haben, wird diese die Kosten im Nachhineien nicht übernehmen. Also bitte den Ausgang des Widerspruchsverfahrens abwarten.

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2 Antworten

Nixam 17.06.2011 | 13:33
Sehr geehrte Frau Koppenwallner! Sie müssen wohl oder übel auf die Bearbeitung Ihres Widerspruchs warten. Wenn Sie eine Maßnahme auf eigene Kosten durchführen und dem RV-Träger die Kostenrechnung übersenden, stellen Sie den RV-Träger vor vollendete Tatsachen. Das bedeutet, daß Sie auf den Kosten sitzen bleiben werden. Dann haben Sie nämlich erst recht Ihren Anspruch auf Kostenerstattung bzw. Bewilligung der Reha verwirkt. Sie können nichts anderes tun als warten. Viele Grüße Nix
jojoam 17.06.2011 | 14:12
Hallo Frau Koppenwallner, vor Jahren hatte ich das gleiche Problem nach einer Knie OP vom Arzt wurde dringend empfohlen eine Reha umgehend anzutreten um einer versteifung des Gelenkes vorzubeugen. Krankenkasse und DRV haben sich den schwarzen Peter Gegenseitig zugeschoben. Damals war mir meine Gesundheit wichtiger und ich bin auf mein Risiko in eine private Klinik gegangen.Natürlich wurde von dieser verlangt daß ich im falle der entgültigen ablehnung durch KK und DRV die Kosten selbst zu tragen hätte.Nach langem hin und her hat die DRV die Kosten übernommen. Ich denke aber dies ist wohl eher die Außnahme.Ich würde Raten nochmals in persönlichen Kontakt zum Sachbearbeiter zu treten. Mfg Jojo
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