Die Höhe der zu erwartenden Riester-Rente kann Ihnen nur der Anbieter eines Riesterrentenvertrages mitteilen. Infrage kommende Produktvarianten können Sie auf dieser Internetseite recherchieren.
Die "Riester-Rente" ist eine von vielen Möglichkeiten Vorsorge fürs Alter zu betreiben. Wichtig ist, dass sich der Verbraucher eingehend über die am Markt vorhandenen Produkte informieren sollte. Dazu kann er die Informationsangebote wie sie beispielsweise von der Deutschen Rentenversicherung und den Verbraucherzentralen angeboten werden nutzen. Wer `s umfangreicher mag, kann auch an einem der bundesweit angebotenen Kurse "Altersvorsorge macht Schule" an den Volkshochschulen gegen geringe Teilnahmegebühr teilnehmen.
Die "Riester-Rente" wird staatlich gefördert. Und das nicht unattraktiv. Die Stiftung Warentest hat wiederholt Riesterprodukte positiv getestet.
Förderleistungen werden nur unter Einhalten bestimmter Regeln gewährt. Der Staat fördert die zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge (Riester) durch Zulagen und Steuererleichterungen. Zu diesem Zweck hat er den sogenannten zusätzlichen Sonderausgabenabzug nach § 10a Einkommenssteuergesetz eingeführt, der in der Folge das zu versteuernde Einkommen in der Jahressteuererklärung mindert. Die Steuerersparnis kommt allerdings nur dann zum Zuge, wenn die Zulagenförderung geringer ausfällt als die zu gewährende Steuerminderung. In einer sogenannten Günstigerprüfung nimmt das Finanzamt in jedem Fall eine entsprechende Berechnung vor, die aus dem Steuerbescheid ersichtlich wird.
Die pauschale Aussage eine Riester-Rente lohnt sich nicht ist nicht zutreffend. Wir sind davon überzeugt, dass die "Riester-Rente" für große Teile der gesetzlich Rentenversicherten eine attraktive Möglichkeit darstellt zusätzlich Altersvorsorge zu betreiben.
Angemerkt sei noch, dass Verbraucherschützer besonderen Wert darauf legen, dass ab einem Alter von etwa Mitte fünfzig Jahren die Geldanlagen zunehmend in sichere Anlageformen umgeschichtet werden sollten. Der Rat zu Aktienanlagen, die möglicherweise höher rentieren allerdings auch ein erhöhtes Verlustrisiko in sich bergen wird Ihnen so sicher nicht gegeben werden. Im Alter ist es wichtig über ein gesichertes monatliches Einkommen zu verfügen. Weiterhin dürfte auch davon auszugehen sein, dass die Einkünfte im Alter niedriger liegen als noch zu erwerbstätiger Zeit. Konsequenterweise läge unter dieser Annahme auch der Steueranteil niedriger.