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Vorsicht: Promi-Werbung für Geldanlagen nicht anklicken

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale in Rheinland-Pfalz geben Tipps, um nicht auf erfundene Promi-Aussagen im Internet hereinzufallen.

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Rentner liest Börsennachrichten. Bild: IMAGO / Panthermedia / Norbert Schäfer

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München (tö). Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt des Landes haben vor gefälschten Internetseiten gewarnt, auf denen Verbraucherinnen und Verbraucher mit erfundenen Promi-Aussagen hohe Anlagegewinne versprochen werden. Dabei handele es sich um Fake-Angebote, die dazu dienen sollen, dass die Opfer solcher Versprechen persönliche Daten angeben. Vermeintliche Anlageberater kontaktierten sie dann telefonisch und versuchten sie zu überzeugen, Geld anzulegen. 

„Diese Berater und Beraterinnen wirken äußerst professionell und bauen über Tage und Wochen hinweg ein Vertrauensverhältnis auf. Sie locken am Telefon mit hohen Renditen, niedrigem Risiko und der Möglichkeit, mit kleinen Beträgen einzusteigen“, warnen die Verbraucherzentrale und das LKA in Mainz. Ermutigt durch vermeintlich hohe Gewinne und die geschickte Überzeugungsarbeit der Betrüger ließen sich dann viele „Kunden“ zu immer höheren Investitionen verleiten. „Besonders heimtückisch wird der Betrug, wenn die Betroffenen versuchen, ihr Geld auszahlen zu lassen. Dann fordern die Betrüger immer neue Gebühren oder brechen den Kontakt völlig ab.“ 

Als Beispiel nannten die Verbraucherschützer eine Fake-Anzeige, in der behauptet wird, die Deutsche Bundesbank habe die Komikerin Carolin Kebekus verklagt, nachdem sie in einer Fernsehsendung über eine gewinnbringende Krypto-Plattform gesprochen habe. Bereits zuvor waren gefälschte Videos mit Persönlichkeiten wie dem CDU-Chef Friedrich Merz, SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp oder TV-Experten der ARD aufgetaucht, die angeblich revolutionäre Investment-Produkte mit sagenhaften Gewinnmöglichkeiten bewerben.

Das LKA und die Verbraucherzentrale geben diese Tipps, um bei der Geldanlage und Altersvorsorge nicht auf die Betrugsmasche hereinzufallen:

  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis, wie Zugangsdaten zum Online-Banking oder zum Depot und gewähren Sie niemals fremden Personen Zugriff auf den eigenen Rechner. 
  • Über Trading-Plattformen können Sie sich vorab informieren, bevor Sie sich irgendwo anmelden oder gar Geld überweisen. Hilfreich ist zum Beispiel die Unternehmensdatenbank der Finanzaufsicht Bafin.
  • Machen Sie einen großen Bogen um Angebote, die Ihnen ungewöhnlich hohe Gewinne mit wenig Einsatz versprechen.  
  • Prüfen Sie sicherheitshalber Verlinkungen auf scheinbar seriösen Nachrichtenseiten. 
  • Wenn Sie ausschließlich in Kryptowährungen investieren sollen, sollten Sie besonders misstrauisch sein.  
  • Sind Sie einem Betrug aufgesessen, sollten Sie bei der Polizei Anzeige erstatten. 

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