Ihre-Vorsorge Logo

Innovation für Krebsforscher und -patienten in Dresden

Dresden ist der erste Standort im Osten Deutschlands für ein Gerät, das eine effektivere und schonendere Bestrahlung ermöglicht.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Dresden (dpa/sn). Im Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay) in Dresden können Krebspatienten mit einem neuen Magnetresonanz-Linearbeschleuniger (MR-Linac) behandelt werden. Damit würden Krebsbehandlung und -forschung auf ein neues Niveau gehoben und könnten national und international an der Spitze bleiben, sagte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) bei der Einweihung am Montag. Das Gerät macht es erstmals möglich, Echtzeitbilder während einer Strahlenbehandlung zu liefern. Der Freistaat förderte die Investition mit fast neun Millionen Euro, auch aus EU-Mitteln.

Sachsens Landeshauptstadt ist der erste Standort im Osten Deutschlands und der fünfte bundesweit neben Heidelberg und Tübingen (Baden-Württemberg), München (Bayern) und Trier (Rheinland-Pfalz).

Neues Niveau für effektive und schonende Krebsbehandlungen

In dem 16 Tonnen schweren Großgerät sind die Technologien der Magnetresonanz und eines Linear-Teilchenbeschleunigers kombiniert. Damit können die Lage des Tumors und der ihn umgebenden Organe hochaufgelöst und in Echtzeit bei der Bestrahlung abgebildet und so kleinste Tumore in schwer zugänglichen Körperregionen identifiziert, sicher bestrahlt und zugleich gesundes Gewebe geschont werden. Das mache die Behandlungen in Zukunft noch effektiver, „damit kann das Leben von mehr Menschen verbessert oder gerettet werden“, sagte Gemkow.

Mehr zum Thema Krebs


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Ärzte sollen künftig eine feste Zahl freier Termine melden. Warum die Kassenärztliche Bundesvereinigung darin keinen Weg zu schnelleren Terminen sieht.

Time
2 Minuten

Im Supermarkt stehen die Kisten mit Zierkürbissen manchmal direkt neben den Speisekürbissen. Doch nicht jedes hübsche Exemplar darf in Suppe oder Ofengemüse.

Time
2 Minuten

Bisher können rund 14,5 Millionen Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren am Brustkrebs-Screening teilnehmen – künftig sollen es mehr werden.

Time
4 Minuten

Impfstoffe gegen Grippe werden regelmäßig angepasst – und für diese Saison besonders umfassend. Entscheidender bleibt aber etwas anderes.

Time
3 Minuten

Wie stabil sind die Knochen, hat sich bereits eine Osteoporose entwickelt? Ärztinnen und Ärzte können das mit speziellen Geräten messen. Wie der Termin abläuft – und wann die Kasse zahlt.

Time
2 Minuten

Das Hormon Östrogen zieht sich in den Wechseljahren nach und nach raus. Das hinterlässt ein erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen. Ein Beispiel: Typ-2-Diabetes. Was tun, um gegenzusteuern?

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026