Ihre-Vorsorge Logo

Ehrenamt kann nicht die Rente steigern

Bundesregierung: Die rentenrechtliche Berücksichtigung von unentgeltlicher Arbeit ist nicht möglich, da die Rentenversicherung ein vorleistungsbezogenes Versicherungssystem ist.

Artikel vorlesen

Tags

Autor / Quelle

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Bundeskanzleramt in Berlin. Bild: IMAGO / Panthermedia

© Nicht definiert

Berlin (sth). Ehrenamtliches Engagement im Sportverein, in Kirchen oder sozialen Einrichtungen kann grundsätzlich nicht die Rente steigern. Eine rentenrechtliche Berücksichtigung des unentgeltlichen Einsatzes für die Gesellschaft sei “nicht möglich, da die gesetzliche Rentenversicherung ein vorleistungsbezogenes Versicherungssystem ist", heißt es in der jetzt veröffentlichten Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage des Unions-Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer. Sowohl für den Anspruch als auch für die Höhe einer Rente könne eine ehrenamtliche Tätigkeit “grundsätzlich nur dann berücksichtigt werden, wenn eine Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht”, schreibt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium (BMAS), Kerstin Griese. 

Eine Rentensteigerung für ehrenamtliche Tätigkeiten ohne eine Gegenleistung in Form von Beiträgen wäre “mit dem Prinzip der Lohn- und Beitragsbezogenheit der gesetzlichen Rentenversicherung nicht zu vereinbaren”, heißt es in der Antwort weiter. Allerdings gebe es verschiedene “beitragsrechtliche Sonderregelungen, die bei Ausübung eines Ehrenamts zu einer verbesserten rentenrechtlichen Absicherung führen” könnten. So könne man zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen beim Arbeitgeber den Antrag stellen, dass für die Rentenbeitragszahlung “ein höheres beitragspflichtiges Arbeitsentgelt berücksichtigt wird”.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
5 Minuten

Rente, Pflege, Steuern, Haushalt, heikle Regierungsbildungen, offene Führungsfragen: Schwarz-Rot steht vor großen Herausforderungen. Der Rückzug von Bärbel Bas hat die Lage nicht einfacher gemacht.

Time
3 Minuten

Die Bemessungsgrenzen für die Sozialbeiträge steigen deutlich. Topverdiener müssen insgesamt mehr als 1.000 Euro im Jahr zahlen.

Time
2 Minuten

Der Besteuerungsanteil steigt stetig weiter. Woran das liegt und warum viele Rentner trotzdem keine Steuern zahlen müssen.

Time
2 Minuten

Die Spitzen von Union und SPD hatten sich im Sommer auf mehrere große Reformen verständigt, etwa bei der Rente. Wie schnell kann es nun damit vorangehen?

Time
2 Minuten

Wer früher in Rente gehen will, muss Abschläge in Kauf nehmen. Doch dagegen kann man etwas tun.

Time
2 Minuten

Rentenniveaugarantie, Mütterrente und Reformpakete: Warum die Pläne der Regierung für Milliardenrisiken sorgen und der Rechnungshof Alarm schlägt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026