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Immer mehr Altersrentner erreichen mindestens 35 Versicherungsjahre

Anteil der Neurentnerinnen und -rentner mit langjähriger Erwerbsbiografie stieg zwischen 2002 und 2022 von 58 auf 73 Prozent.

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Älterer Handwerker repariert einen Wasserhahn.

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Berlin (drv/sth). Der Anteil der Neurentnerinnen und -rentner mit mindestens 35 Versicherungsjahren ist in den letzten 20 Jahren deutlich gestiegen. Habe er 2002 noch bei 58 Prozent gelegen, so sei er bis 2022 auf 73 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Rentenversicherung am Donnerstag mit. „Grund für diese Entwicklung ist vor allem die kontinuierlich steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen in Westdeutschland und die damit verbundene Beitragszahlung zur Rentenversicherung“, so Uwe Hildebrandt, Vorsitzender der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung. 

Bei den Frauen in den alten Bundesländern gab es seit 2002 einen Anstieg bei den Neurentnerinnen, die mindestens 35 Versicherungsjahre haben, von 26 Prozent auf 62 Prozent. „Dies führt auch zu einer besseren, eigenständigen Altersabsicherung dieser Frauen durch die gesetzliche Rente“, so Hildebrandt. 35 Versicherungsjahre sind notwendig, um ab 63 Jahren die Altersrente für langjährig Versicherte aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten zu können.

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