München (sth). Der Zeitraum, in dem gesetzlich rentenversicherte Seniorinnen und Senioren ihre Rente beziehen, wird immer länger. Das geht aus aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung hervor, die am Rande der Bundesvertreterversammlung der gesetzlichen Rentenversicherer in München bekannt wurden. Demnach stieg die durchschnittliche Rentenbezugsdauer zwischen 2003 und 2023 um mehr als drei Jahre - von 16,8 auf 20,5 Jahre. Bei den Männern wuchs die Rentendauer von im Schnitt 14,3 Jahren auf 18,8 Jahre, bei den Frauen von 19,3 auf 22,1 Jahre. Nach Angaben der Rentenversicherung ist die Entwicklung vor allem auf die längere Lebenserwartung zurückzuführen.
