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"Rietsrrentenbetrug"

von Schiko..24.03.2008 | 09:12
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Vor etlichen tagen wurde ich durch einen user hier auf www.riesterrentenbetrug.de/index.html aufmerksam ge- macht. Leider finde ich den eintrag nicht mehr hier, habe aber inzwischen die seiten aufgerufen. Was hier der "Dutzl" namens Krug von sich gibt ist fast fast kriminell. bzw. volksverhetzung. Ich werde morgen die ausgedruckten Seiten an das bundes- arbeitsministerum senden. Vielleicht kann solchen menschen das handwerk gelegt werden. So geht,s einfach nicht. Mit freundlichen Grüßen.

37 Antworten

48zigeram 24.03.2008 | 10:53
Werter Herr Schiko, auch ich möchte das Wort Rentenbetrug ( das Wort Gerechtigkeit verbietet sich einfach für diese Art der Rentenbesteuerung )für unsre Jahressteuerberechnung aufgreifen und bestätigen ! Wir haben unseren Steuerbescheid für 2007 erhalten - Nachzahlung 2195,51 Euro ! Das ist ja unglaublich, eine direkte Rentenkürzung um ~ 20 % Ich beziehe seit April 06 volle EM Rente in Höhe von 13986 Euro Brutto nach 43 Jahren ununterbrochener Tätigkeit ! Meine Frau ist noch in Arbeit und hat Steuerklasse 3 . 52 % meiner Bruttorente wurden dem zu versteuernden Einkommen meiner Frau beigemessen, da wir wie üblich eine Zusammenveranlagung angekreuzt hatten. ,dadurch hat sich die unmoralisch hohe Nachzahlung ergeben. Ich habe Einspruch eingelegt und eine neue , getrennte Veranlagung beantragt ! Laut Abgabenrechner :https://www.abgabenrechner.de/bl2007/lst2007.jsp… dürfte mein "Einkommen" bei einer getrennten Veranlagung nicht mit Steuern belegt werden. Das Einkommen meiner Frau würde mit der bislang abgezogenen und gezahlten Lohnsteuer keiner Nachzahlung unterliegen. Es kann ja wohl nicht sein, das wir nun bis zum Ende aller Tage mit zwei Nettomonatsrenten zusätzlich Steuerlich belastet werden. Es wird allerhöchste Zeit sich per Stimmzettel gegen diese Ungerechtigkeit ³ aufzulehnen ! Ergo, wer arbeitet oder gearbeitet hat ist immer der Dumme . Freundlicher Gruss 48ziger
zuzaam 24.03.2008 | 11:17
... dann riester du man schön weiter - viel spaß!
Schiko.am 24.03.2008 | 11:50
Will auf ihre anfangsäusserung überhaupt nicht ein- gehen, muß aber Ihrer ansicht hinsichtlich renten- steuer und getrennter veranlagung widersprechen. Richtig aber ist, bei getrennter veranlagung und einer bruttorente von 13986 im Jahr fällt für Sie keine steuer an. Kunststück, 52% aus 13986 steuerpflichtig ergibt 7273 euro. Nachdem ja für Sie auch der grundfrei- betrag von jährlich 7.664 gilt, steuerlich sogar höher da beiträge zur kranken/pflegeversicherung diesen be- trag noch erhöhen. Täuschen Sie sich aber nicht, bei getrennter veranlagung schlägt nachträglich die steuer bei ihrer frau zu. Auch sie wird dann nachträglich in steuerklasse I ein- geordnet und muß steuern nachzahlen Auch schon immer waren renten steuerpflichtig, zugegeben mit einem günstigeren satz als 52 %. Habe ja auch verständnis, dass sie von der rentenhöhe en- täuscht sind, dafür kann aber dies riesterrente nichts. Und nur davon habe ich gesprochen und nicht über die steuer. Wäre natürlich schön, wenn sie vom ergebnis ihres einspruches hier wieder berichten. Trotzdem mit Freundlichen Grüßen.
zuzaam 24.03.2008 | 11:04
@ 48ziger: die folgen der steuerklasse 3 sollten doch klar sein, oder? verstehe deine aufregung nicht, da der fehler ja eindeutig auf eurer seite liegt ... im übrigen kommt es ja nicht nur auf die jahre der einzahlung in die Rv an, sondern auf die höhe der einzahlung - dein netto war zuvor sicherlich nicht hoch ... wenn du eine steuersoftware nutzt, so kannst du ja rechtzeitig checken, welche steuerklassen geeignet sind ...
hsam 24.03.2008 | 12:48
Hallo Schiko Ich glaube H. Krug hat recht. Ich bin auch der festen Überzeugung das Riestern sich nicht lohnt. Der Staat verschenkt nichts. Irgendwann holt er sich das alle wieder. Gruß gs
Maria L.am 24.03.2008 | 12:57
Hallo Schiko., auch ich habe mir die Seite Riesterrentenbetrug angesehen. Das ist mal ein mutiger Bürger mit Zivilcourage!!! Er traut sich, die Wahrheit auszusprechen, und das noch unter Nennung seines Namens. Hochachtung, kann ich da nur sagen! Von ihm sollten wir uns alle eine Scheibe abschneiden, anstatt ihn zu "verpetzen". Später einmal werden solche Menschen einen Orden bekommen. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange, bis die Wahrheit langsam bis zum letzten Bürger durchgesickert ist. Er schreibt doch selber, daß er keine Konzernschelte betreiben will. Und er geht auch nicht davon aus, daß Politiker aus voller Absicht den Bürger veräppeln. Bei letzterem wäre ich mir nicht ganz so sicher. Aber klar ist: auch die Profiteure der heutigen Regelung, z.B. Banken, Versicherungen, Vermittler müssen und dürfen Geld verdienen. Geld verdienen wollen und müssen wir alle, auch die Angestellten der genannten Branchen. Aber hier geht es um mehr. Es geht darum, die drohende Altersarmut weiter deutscher Bevölkerungsteile abzuwenden. Die Finanzbranche kann doch auch mit anderen Produkten Geld verdienen. Es geht nicht an, daß unsere Steuergelder für unrentable Vorsorgeprodukte verschwendet werden und daß dabei in Kauf genommen wird, daß die Mehrheit der deutschen Bürger KEINE auskömmliche Altersvorsorge ansparen kann. Denn jeder Euro, der in ein unrentables Produkt fließt, fehlt für eine rentable Altersvorsorge. Hier ist Patriotismus gefragt statt Branchen-Egoismus. Gruß, Maria L.
Schiko.,am 24.03.2008 | 13:01
Habe bisher nicht gewusst , dass zwischen der meinung riestern lohnt sich nicht und der behauptung " riester- rentenbetrug kein unterschied besteht. Mit freundlichen Grüßen.
Schiko.am 24.03.2008 | 13:23
Wie immer, sie haben natür- lich n ach ihrer meinung recht. MfG.
Riester-Fanam 24.03.2008 | 13:46
Nehmen Sie sich bitte nicht zu wichtig, gnädige Frau! Ich lasse mir von Ihnen die "Riester-Rente" nicht vermiesen, auch wenn Sie noch so sehr dagegen wettern. Bleiben Sie ruhig bei den von Ihnen immer wieder so hoch gepriesenen Aktienfonds. Sie wären nicht die Erste, die damit bitter auf die Nase gefallen ist. Ich kann auch gar nicht verstehen, warum Sie sich hier immer wieder so mächtig ins Zeug legen. Auch Ihre Beiträge sind nur Schall und Rauch und spätestens morgen wieder vergessen. (Von den meisten Forums-Besuchern jedenfalls.) Geltungssucht ist übrigens auch eine Krankheit, die Sie nicht unterschätzen sollten! Guten Tag!
neumannam 24.03.2008 | 13:19
die beamten wären froh ihr steuerfreibetrag wäre 50% plus X... ein bekannter kleiner beamter a.d. hat 25% steuer- freibetrag. was SCHIKO angeht. er hat hier und bei der redaktion NARRENFREIHEIT... Wir sagen ja auch nicht er ist ein Gauner, weil seine früheren arbeitgeber, die Banken, das geld verspekulieren und der Staat, die steuerzahler, müssen einspringen. s. IKB, Landesbanken auch die Bayern! Noch einmal: SCHIKO nicht so wichtig nehmen... neumann
gsam 24.03.2008 | 15:24
Hut ab Maria L. Sie haben vollkommen Recht. Nochmal Riestern lohn nicht. Ich finde es richtig, das Leute wie Sie die Menschen aufklären. Bezüglich Altersvorsorge hat Schiko soviel Ahnung wie ein Hahn vom Eierlegen. gs
Nachhilfelehreram 24.03.2008 | 16:11
Sind Sie sich überhaupt darüber im Klaren, dass die Bezieher einer gesetzlichen Rente enorme Beiträge zahlen müssen, die aus bereits versteuertem Einkommen stammen? Beamte hingegen zahlen überhaupt keine Rentenbeiträge und erhalten trotzdem eine fürstliche Pension, die im Durchschnitt doppelt so hoch ausfällt, wie eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung!
48zigeram 24.03.2008 | 17:13
Hallo werter Herr Schiko, da ich viele Ihrer kompetenten Beiträge hier im Forum gelesen habe , schätze ich Ihre Meinung. Wenn dem so ist, dass meine Frau bei einer Einzelveranlagung trotz verheiratet sein und Steuerklasse 3 eine noch höhere Nachzahlung zu erwarten hat, muss ich, da viele Ehepaare in gleicher Konstellation unserer Jahrgänge davon betroffen sind vom grössten Rentenbetrug des Jahrhunderte sprechen. Fakt ist, das durch eine zwangsweise Zusammenveranlagung eine Rentenkürzung von ~ 20 % bei mir erfolgt ! Da diese Neureglung erst seit 2005 greift, haben sicherlich viele Ehepaare gleicher Konstellation ( Einer ist noch in Arbeit, Einer in Rente ) die Sachlage noch gar nicht realisiert . Wir für unseren Teil ,werden mit Sicherheit keine Partei der sogenannten Mitte mehr wählen, für uns gibt es nur eine Altarnative - in der Hoffnung diese Betrüger aus ihrem goldenen Tempel zu jagen ! Bei der Riesterrente ( oder jedwede vom Staat innizierte Anlage die mit Zulagen bedacht wird mit angeblichen späteren Vorteilen ) möchte ich gleiches sagen, traue keiner Zusage die dir dieser Staat heute macht ! Freundlicher Gruss 48ziger @ Redaktion, auch Ihre mit Sicherheit erfolgende Löschung meines Beitrags ändert an dieser Tatsache nichts.In nicht allzuferner Zukunft wird diese Tatsache (Rentenkürzung über die Zusammnenveranlagung )vielen Betroffenen sauer aufstosssen und den Glauben an eine gerechte Demokratie verlieren lassen.
Sägeam 24.03.2008 | 18:12
Ich möchte mal wissen, was ihr alle gegen die Riesterrente habt!!!!!!!!!!!! Man bekommt doch schließlich dieses Jahr bereits eine staatliche Grundzulage als Geschenk vom Staat. IHR HIRNIS.
Amadéam 24.03.2008 | 18:41
Wo leben Sie eigentlich? Der Teufelmacht auch Geschenke. Ich empfehle Ihnen www.nachdenkseiten.de
?-?am 24.03.2008 | 20:21
genau SKAT
zuzaam 24.03.2008 | 20:08
na hallo zurück an ein anderes hirni :-D warum sollte man in vollkommen unflexible produkte investieren? wg. den paar euronen zulage? es muss ja niemand in aktien und co investieren - aber auch bei einer konservativen anlage hat man mehr flexibilität, das produkt zu wechseln (tagesgeld, festgeld, schatzbriefe etc) als bei allen riester-produkten ... ohne irgendwelche kosten für vertreter o.ä. die kunst liegt darin, das ersparte nicht aus plötzlicher konsumlust durch den luft zu pusten - und so, wie sich zahlreiche versicherungsunternehmen am markt verhalten, traue ich mir jedenfalls sehr viel eher über den weg! 'nen vertrag, bei dem nur die einlage garantiert ist, schließ' ich mit mir selbst sicher nicht ab .... der grund, warum wohl so einige riestern liegt wohl am ehesten darin, dass die leute angst vor hartz IV haben - und riester eben da nicht verbraucht werden muss - vor der rente!
?-?am 24.03.2008 | 20:25
aber gackern tut er trotzdem
Schiko.am 25.03.2008 | 09:55
Versuche nochmals das thema zu beleuchten, auch auf die gefahr hin , dass ich weitere ehrentitel zu schnarchnase, verpetzter, beamtenhasser , alters- starrsinn usw. erhalten werde. Anonym und auch vermummt war und ist eben für manchen menschen so wertvoll wie kortison gegen viele krankheiten. Zur Sache: Einem ehepaar steht es frei getrennte veranlagung oder zusammenveranlagung bei der einkommen- steuererklärung zu beantragen. Aus langjähriger erfahrung kann ich sagen, die zusammenveranlagung rechnet sich in der regel günstiger. Dabei ist es gleich, ob während eines jahres steuer- klasse IV/ IV oder III/ V ausgewählt wurden. Am jahresende wird nach splittingtabelle abge- rechnet, 15.328 sind für das ehepaar vollkommen steuerfrei, plus absetzbare freibeträge. Nach einzelveranlagung nur je 7.664, da könnte man ja meinen, dies zweimal gerechnet ergibt doch auch wieder 15.328, rechnerisch ja auch richtig. Bei 13986 bruttorente und 52% steuer sind 7.272 steuerpflichtig, abzüglich ca. 772 für beiträge kranken/rentenvers., etc. sind es noch 6500 letztendlich steuerpflichtig. Es dürften aber 7.664 sein, folglich sind 1.164 als steuermindernd geltend verpuufft. Bei der zusammenveranlagung werden dem brutto jahresverdienst 7.272 dazugerechnet, abgerechnet nach splittingtabelle sind volle 15328 berücksichtigt. plus noch absetzbare lohnnebenkosten. Hauptmerkmal bei eheleuten steuerklasse III, aber auf wunsch bei der steuererklärung einzelveranlagung kommt es zur nachforderung. Es wird also der gewinn von mtl. 195 mehr netto durch wechsel von I auf III wieder bei der bearbeitung des steuerantrages zurückgerechnet. Die monatliche begünstigung von 195 x 12 ergeben auch schon 2340 rückforderung von ihrer frau, der restbetrag drückt die steuer für die rente aus. Sie sehen also bei nur rente für sie fällt überhaupt keine steuer an. Insofern ist ihr einspruch "brotlose kunst", kann sie nicht zwingen mir dies zu glauben. Ein trostpflaster darf ich noch nennen, bekäme ihre frau auch schon rente mit 52% steueranteil dürften es neben ihrer rente auch 20.000 brutto sein ohne das steuer anfällt. Dies stimmt natürlich nicht mehr so, wenn die frau erst 2010 rente bezieht sind es statt 52 % bereits 60 % aus angenommen 20.000 bruttorente. Übernehme ihre worte, gerade weil viele ehepaare in gleicher konstellation sind wollte ich so ausführlich nochmals bezugnehmen. Mit freundlichen Grüßen.
48zigeram 25.03.2008 | 10:18
Werter Herr Schiko, vielen Dank für Ihre Mühe der ausführlichen Darstellung meines Problems. Ihre Ausführungen entsprechen der zur Zeit vom Gesetzgeber gewollten Veranlagung von Eheleuten - Einer Rentner - Einer Nochverdiener. Laut Aussage unseres zuständigen Finanzamts ergibt sich nur aus einer Zusammenveranlagung ein geringerer Steueranteil, jede andere "Spielart" führt unter dem Strich zu einer Mehrbelastung. Ergo entsprechen Ihre Berechnungen den unumstößlichen Tatsachen. Allerdings verfestigt sich meine Meinung, dass dies eine Rentenkürzung von z.Z. in Höhe ~ 20 % bei zusammenveranlagten Eheleuten ist. Und das ist Betrug am ehemaligen Beitragszahler ! Freundlicher Gruß 48 ziger
neumannam 25.03.2008 | 11:12
daher bekamen die kleinen beamten immer weniger BRUTTO hinken den Angestellten 12% nach... Wochenarbeitszeit Beamte 42Std., Angest. und Arbeiter 38,5 Std. Da wundert mich nicht, dass sie im Arbeiterverhältnis geblieben sind. Die kleinen beamten waren immer die Deppen der Nation.. neumann
?-?am 25.03.2008 | 11:31
Bei SKAT spielt der Beamtenstatus keine Rolle, er ist so oder so ....
Sägeam 25.03.2008 | 12:22
Amade ich frage mich, wo Sie gerade leben. Ich lebe aber auf der Erde - und das seit 40 Jahren -. Informieren Sie sich mal eingehend über die Riesterrente. Man bekommt eben doch ein Geschenk vom Staat. Natürlich bekomme ich in einem Jahr keine staatliche Grundzulage, wenn ich in dem Jahr auch nichts einzahle. Aber wenn man seinen Mindestbetrag (4% vom Jahresgehalt) einzahlt, bekommt man dieses Jahr 154 EUR als Geschenk. Wenn Sie, lieber Amade, das nicht zu schätzen wissen, dann sind Sie keinen Eurocent Rente wert.
Maria L.am 25.03.2008 | 12:40
Hallo 48iger, ich bin nicht so ein Rechenkünstler wie Schiko., aber liegt Ihr Problem der "Rentenkürzung" nicht einfach daran, daß die Rente neuerdings zu einem viel höheren Anteil steuerpflichtig ist als in früheren Zeiten? Früher war nur der Ertragsanteil steuerpflichtig (etwa 27% je nach Alter bei Rentenbeginn), seit 2005 sind je nach Jahrgang 50%, 52%, 54% usw. steuerpflichtig. Das führt natürlich auf lange Sicht zu einer immer höheren Steuerbelastung und folglich immer geringeren Netto-Rente der Neurentner. Nach meinem Eindruck hat Ihr Problem mit der Zusammen- oder Getrenntveranlagung also gar nichts zu tun, sondern nur mit der neuerdings nachgelagerten Besteuerung von Renten - kann mich aber auch täuschen. Wenn Sie und Ihre Frau unverheiratet wären und somit beide in Steuerklasse I, müßten Sie in Summe mehr Steuern zahlen als heute. Also profitieren Sie doch immerhin von der steuerlichen Bevorzugung der Ehe. Die neue Versteuerung der Renten, die ja vorher aus teilweise versteuertem Einkommen angespart wurden, ist meines Erachtens teilweise eine Doppelbesteuerung, was ich auch als "Betrug" empfinde. Allerdings trifft das spätere Jahrgänge weitaus härter, wenn die Steuerpflicht dann auf 80%, 90% und ab 2040 100% der Rente ausgedehnt wird. Gruß, Maria L.
Maria L.am 25.03.2008 | 12:45
Hallo Säge, Sie bekommen 154 Euro vom Staat geschenkt, wenn Sie gleichzeitig 4% Ihres Vorjahreseinkommens "verbrennen" - nämlich unrentabel anlegen. Sie verschenken von Ihrem eigenen Geld also viel mehr als Sie vom Staat geschenkt bekommen. Ohne das staatliche "Geschenk" ist die spätere Rente aus dem Vermögen, das man nur mit diesen 4% aufgebaut hat, in den allermeisten Fällen wesentlich höher (Ausnahmen vielleicht: Geringverdiener, viele Kinder, nur mittelbar förderberechtigt mit lediglich Sockelbeitrag etc.). Mit jedem Euro, den man falsch anlegt, verschenkt man Geld - u.U. sehr viel Geld. Auf solche Geschenke verzichte ich gerne. Allerdings ärgert es mich, daß aus meinen Steuergeldern solche vermeintlichen Geschenke finanziert werden. Die Steuergelder könnten wesentlich sinnvoller eingesetzt werden - z.B. für die staatliche Förderung von rentabler Altersvorsorge. Oder auch für Bildung. Oder, oder.... Gruß, Maria L.
Maria L.am 25.03.2008 | 13:05
Hallo zuza, das ist leider der Knackpunkt bei der privaten Vorsorge - der völlig fehlende Schutz der eigenen Ersparnisse vor der Verwertung bei Hartz IV. Hier besteht gesetzlicher Änderungsbedarf. Die Freibeträge sind lächerlich gering. Deshalb gilt leider derzeit: eine effiziente private Vorsorge kann nur der betreiben, der es darauf ankommen läßt, niemals Sozialleistungen wie Hartz IV zu beantragen. D.h. notfalls muß man bereit sein, zu einem Hungerlohn zu arbeiten, nur um nicht seine Altersvorsorge vorzeitig aufbrauchen zu müssen. Mir ist klar, daß es auch für einen Hungerlohn derzeit nicht genug Arbeitsplätze in Deutschland gibt. Man muß also ein Risiko eingehen. Allerdings reichen etwa 20 Jahre für eine effiziente Altersvorsorge bereits aus. Wer früh damit anfängt, vielleicht schon im Alter von 20 Jahren, hat mit 40 Jahren schon so viel Vermögen, daß er vor Arbeitslosigkeit keine Angst mehr haben muß, er kann dann zur Not vom eigenen Vermögen leben. Und Langzeitarbeitslosigkeit betrifft ja neben Geringqualifizierten vor allem Ältere. Wer doch irgendwann Hartz IV beantragen muß, hat immer noch die Möglichkeit, wenigstens einen Teil seiner Ersparnisse Hartz IV-fest zu machen. Gruß, Maria L.
Knut Rassmussenam 25.03.2008 | 16:37
Was bitte kann die gesetzliche Rentenversicherung denn dafür, dass die Besteuerung der Renten geändert wurde? Als Sie selber noch Gehalt bezogen haben, da gab es doch auch Steuern von Ihnen? Das nehmen Sie hin, oder? Steuern auf Renten sind doch nichts anderes.
xxxam 25.03.2008 | 17:35
Knut, mit Verlaub, ihr Beitrag ist Dummschwätzerei eines Beamten. Ich habe den Eindruck sie wissen nicht um was es geht
48zigeram 25.03.2008 | 15:20
Hallo Maria L. >> Also profitieren Sie doch immerhin von der steuerlichen Bevorzugung der Ehe. >> Sollten die Berliner Strategen auch diese Form der steuerlichen Bevorzugung abschaffen ist der kulturelle Untergang eingetreten !! Um noch einmal auf den eingeläuteten grössten Rentenbetrug zurück zu kommen . Was glauben Sie, wenn Ihnen werte Maria, beim nächsten Besuch ihrer Bank die freundliche Dame am Schalter ( oder auch der unfreundliche Automat ) sagt : Liebe Dame, du hast nun über 43 Jahre pünktlich jeden Monat eine Betrag X auf dein Konto einbezahlt in der freudigen Erwartung , nun , im Alter einen Betrag X mit einer jährlich kleinen Steigerung bis zu deinem Ableben sorglos ausgezahlt zu bekommen. Heute muss ich dir liebe Dame jedoch sagen, wir werden dir in Zukunft nur noch 80% von X ausbezahlen ...ha..haha ! Wir haben nämlich deine eingezahlten Beträge in aller Welt verteilt, viele Bittsteller beglückt , natürlich benötigen wir für unsere eigene Altersversorgung jährlich immer mehr von ihren Beiträgen und so lässt es sich nicht vermeiden, dass, solltest du das Jahr 2025 noch erleben, wir dir nur noch 5 % deines vermeintlich sicher geglaubten Auszahlungsbetrag darreichen. Ein gewaltiger Sturm auf die Bank würde eintreten, der zuletzt in Lynchjustiz enden würde !! Ich bleibe bei meiner Aussage bezogen auf die staatliche Altersrente : dies ist der grösste Betrug am schaffenden Volk !
48zigeram 25.03.2008 | 18:27
Werter Herr Knut Rassmussen, sie verwechseln Äpfel (LSt. pflichtig - ok ) mit Birnen ( als Steuerfrei propagiert ) Die Tatsache, dass unsere Generation ab 45zig in dem Glauben gelassen wurde, dass die zu erwartende Rente zwar nicht in Höhe des letzten Nettoeinkommens liegt aber auch nicht ,dass diese nun mit aufsteigend beginnend mit ~ 50 % der Bruttorente besteuert wird. Fakt ist doch nun einmal dass der Überwiegende Teil der Ehepaare von diesem moralisch ungerechtem Gesetz betroffen ist und somit beim Gesamteinkommen eine Kürzung von z.Z. ~ 20% mit steigenden Rate vorliegt. Diese Maßnahme bestätigt doch, das Rentensystem in der jetzigen Form befindet sich im Zustand - Agonie - es wird versucht mit dieser Maßnahme den Todeskampf zu verlängern - der aber durch die demografische Entwicklung NICHT abzuwenden ist ! Korrekt wäre einen Radikalschnitt zu machen - der jetzt in die Arbeitswelt eintretenden Jugend zu sagen ,sie aufzuklären : Sorgt für euer Alter / BU vor, spart langfristig __privat an, dann habt ihr im Alter euer Auskommen. Die ab dem Stichtag ( staatlicher Rentenausstieg) weiter zu versorgenden anspruchsberechtigten Alten werden aus der Steuerkasse bedient - Sage mir niemand es wären nicht genügend Mittel vorhanden - wer sinnlose Kriegseinsätze bezahlen kann - jeden noch so spekulativen Geschäftszweig vor der Pleite rettet - hat auch die monetären Mittel für Rentenzahlungen aus Steuermitteln. Da mit jedem Jahr bis zum Tag X , die zu versorgende Altenriege zahlenmäßig abnimmt , nimmt auch die Höhe der aufzubringenden Steuermittel ab. Ob Sie dies wahrhaben wollen ,darüber lachen ,als dummes Geschwätz abkanzlen oder nicht ,bleibt Ihnen überlassen. Wie heisst die neue Parole : Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren - dann bitte auch mit den erworbenen Rentenansprüchen so verfahren !
48zigeram 25.03.2008 | 18:43
Nachwort : Von der Rentenversicherung, als mein Verwalter meiner geleisteten Beiträge , erwarte ich ein vehementes Eintreten gegen diese Ungerechtigkeit ! Freundlicher Gruss 48ziger
Maria L.am 25.03.2008 | 22:08
Hallo 48ziger, Ihren Ärger kann ich gut verstehen. Der rückwirkende Eingriff in "bestehende Verträge" ist eine Spezialität, die sich nur der Staat leisten darf (z.B. bei der nachträglich eingeführten doppelten KV-/PV-Pflicht auf betriebl. Altersvorsorge), private Unternehmen würden da gerichtlich zurückgepfiffen. Aber leider erfordert die Generationengerechtigkeit, daß wir alle bluten. Die jüngeren zahlen Rentenbeiträge für die heutigen Rentner, ohne später selber eine angemessene Rente zu bekommen (sondern für viele nur Rentenhöhe = Grundsicherungshöhe), und die älteren müssen auf einmal Steuern zahlen, was nie vorgesehen war. Zudem werden die Rentenerhöhungen nie mehr die Inflationsrate ausgleichen, davon ist leider auszugehen, d.h. es gibt einen schleichenden Kaufkraftverlust. Wir können uns eigentlich nur gemeinsam bei den dafür zuständigen Politikern beschweren. Problem ist nur: wir haben die ja selber gewählt, die uns die schönsten Versprechungen gemacht haben. Deshalb gilt auch in der jetzigen Misere: nicht die wählen mit den schönen Versprechungen, die doch nicht zu halten sind, sondern die wählen mit den guten, zukunftsweisenden Konzepten. Und für die jüngeren gilt: selber privat vorsorgen, je mehr, desto besser, je rentabler, desto besser - und nicht auf den Staat vertrauen, sondern nur auf sich selbst. Gruß, Maria L.
Knut Rassmussenam 26.03.2008 | 08:48
Ich kenne die Problematik sehr gut. Deswegen freue ich mich auch immer über die Hochglanzbroschüren des Finanzministeriums. Da gibt es nämlich immer schöne Beispiele Einzelrentner, Einzelrentner mit Betriebsrente, Ehepartner - beide Rentner. Der Fall "48er" taucht da nie auf. Macht sich ja auch nicht gut. Trotzdem kann die Rentenversicherung nichts NICHTS NICHTS für die Steuergesetzgebung der BRD.
Knut Rassmussenam 26.03.2008 | 08:54
@ Maria L. Zum Thema Beiträge auf Betriebsrenten: Können Sie sich noch an die Rechtslage vor der Öffnung der KVdR erinnern? Da haben freiwillig Versicherte diesen vollen Satz schon lange zahlen müssen. Dann kam im April 2002 dieses Mordwahlgeschenk mit der Öffnung der KVdR auch für freiwillig Versicherte. Da haben alle zugegriffen ... Die Zeche zahlen wir heute. @ 48ig Das Wort Dumm habe ich nicht in die Diskussion eingebracht. So ärgerlich es ist, das geänderte Steuerrecht haben wir seit 2005. Da kann man ja schon mal planen (abgabenrechner.de), was an steuerlicher Belastung auf einen zukommt. Durch Beschimpfen und schlechtmachen eines Systems ändert man nichts. Und das von Ihnen angesprochene Aussteigen aus der Sozialversicherung bedeutet auch das Aussteigen aus der Arbeitgeberbeteiligung. Sicher, die Rendite in der GRV ist nicht doll, aber schauen sich sich die (guten) Beiträge von Maria L. an - da geht es immer ums Alter und Rendite. Aber die GRV sichert nicht nur das ab. Gehen Sie doch ma zu einem Makler Ihres Vertrauens und kalkulieren Sie mal: Altersrente, Witwenrente, Waisenrente, Zuschuß zur Krankenversicherung, Rehabilitationsanspruch (medizinisch und berufsfördernd), Beitragsregress, Berufsunfähigkeitsrente. Das ist eine ziemlich umfassendes Paket an Leistungen, die Ihnen keine Versichung fürn Appel und n Ei anbietet. Vom Leistungsauschluß bei Vorerkrankungen und kompletten Ablehnen bestimmter Produkte will ich nicht reden. Ich werde übrigens mal einen 100% steuerpflichtigen Anteil meiner Rente haben.
48zigeram 26.03.2008 | 09:45
Werter Herr Rassmussen, >>> Aussteigen aus der Sozialversicherung bedeutet auch das Aussteigen aus der Arbeitgeberbeteiligung >>> Das ist doch prima, so sinken die Lohnnebenkosten, es werden wieder mehr Arbeitsplätze geschaffen , dass Steueraufkommen wächst und die Altrentner können ihren gerechten Anteil bekommen ! Mir geht es einfach darum ,dass einmal vom Staat gemachte Zusagen für den davon betroffenen Rentner auch eingehalten werden und nicht je nach angeblich klammer Kassenlage geändert werden. Das ist unredlich und monetärer moralischer Betrug ! Zum Ende meiner Einträge hier in diesem Forum gestatte ich mir noch einen aus Berliner Sichtweite ...... Hurra....wir sind die Lug und Trug und Trick Piraten.... .......legitim ___gewollt vom Deutschen Dumm Primaten Ihr seid so doof so mall habt nicht gerochen all´ den gar so fetten Braten mit Euerem † Kreuz † an FALSCHER Stell´ habt Ihr Euch jüngst selbst verraten...Ihr Schwachmaten Nun greifen WIR in Eu´re offenen Mäuler rein kloppen rall die letzte Unze raus das hatt´n wir schon...damit kennen WIR uns aus WIR sind __verzückt vom Spott und Hohn was kümmert´s UNS wenn karg ist __Euer Lohn Komm Schmied blas nun die Esse an jetzt ist Er reif jetzt ist Er drann.... in Eisen werden WIR Ihn legen am Fliesband~~~~~~ ketten WIR Ihn an bis ...70... wenn Er dann noch kann mal schau´n ob Er es schafft ...sich immer noch zu regen....egal sonst gibt´s den heilig´ Segen Das ist GEIL das ist FEIN immer in die VOLLEN rein........... Sein RENTEN - Beitragskonto...voll und prall , wie Klasse lassen WIR in __UNSERE __Schwarzen-Kassen fliesen um´s dann mit drallen Natten ....champustrunkenvoll im Ausland zu begiessen Es ist GEIL es ist FEIN ...ein ...ERSTER Klasse Mensch zu sein Piep-egal wenn nun der " Michel " kreischt und schmollt WIR holen UNS ....sein heiss geliebtes Renten - Gold Nach soviel Stress.....fast kurz vor´m Ersticken denn es macht viel " Arbeit " all die Schwachmaten ___ABzuticken ~~~~~~ ringen WIR nach Luft komm Weib ...knöpp.... mir die Jacke auf da steigt ER über´m Gürtel auf prall gespannt...... der __nimmersatt gefüllte Diätenbauch da hilft KEIN Lauf im Eichelwald denn EURE Lügenbeine sind zu ____KURZ Ich ...der ausgelachte Dumm - Primat...wünsch ___EUCH ...nur eins ....den schnellen..... Höllen__S.... T ....U ....R.... Z__ Freundlicher Gruss 48ziger
Knut Rassmussenam 26.03.2008 | 12:18
Sinkende Lohnnebenkosten? Mehr Arbeitsplätze? Nein! Das ist nur ein frommer Wunschtraum.
Dirkam 01.11.2010 | 10:15
Hallo, ich denke, dass Betrug überall möglich ist. Deswegen muss mal sich genauestens informieren und darauf achten, dass diese Quellen seriös und vertrauenswürdig sind. Ich habe mich hier über informiert: http://www.rententips.de/rententips/riester/index.php…
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