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45 Beitragsjahre

von Jörn03.03.2009 | 17:09
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11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Warum reichen keine 45 J. für Rente ohne Abschlag? Ich habe jetzt erst verstanden das man immer erst 65 sein muß. Welche Sauerei, wer bezahlt die Beamten die sich mit 55 J. ein schönes Leben machen? Wir mit unseren Steuern. Es passt immer der Spruch,Sie sähen nicht ,und ernten doch. Ich gebe denen die nichts arbeiten immer mehr recht.

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Einen Anspruch auf die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, gem. § 38 SGB VI (tritt am 01.01.2012 in Kraft), haben Versicherte, wenn sie das 65. Lebensjahr vollendet und die Wartezeit von 45 Jahren erfüllen.

10 Antworten

Wolfgangam 03.03.2009 | 17:19
Hallo Jörn, > Welche Sauerei, wer bezahlt die Beamten Finde ich auch gut, erst mal über andere 'nachzudenken', bevor man sich um die eigene Nase kümmert ;-) > Warum reichen keine 45 J. für Rente ohne Abschlag Sie reichen doch. Wenn Sie die haben, können Sie noch bequem mit 65 ohne Abschlag in Rente gehen. Alternativen finden Sie hier: Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Apropos Beamte ...arbeiten Sie sich da: http://bundesrecht.juris.de/beamtvg/index.html mal durch, nicht dass Sie nur vom Hörensagen reden müssen. Gruß w.
Rudolph IIam 03.03.2009 | 19:04
Jörn, nun mag es gut sein. Akzeptieren Sie bestehende Modalitäten und Gesetze. Die Realitäten sind nun mal so, wie sie sind. Es bleibt Ihnen doch unbenommen, zum frühest möglichen Zeitpunkt in Rente zu gehen. Die dann gewonnene Freizeit bezahlen sie halt in Form der Abschläge Ihrer AR. Ende der Durchsage.
Jörnam 03.03.2009 | 18:26
Ich kann Ihnen sagen Wolfgang,habe mit 60 J. 46 Arbeitsjahre. Wenn das nicht reichen soll ohne Abschlag. Dann gute Nacht unserem Staat. Aber die wollen ja das man bis zum Ende arbeitet. Haben Sie nur noch 60% Witwenrente.
KSCam 03.03.2009 | 18:35
das ist ein Thema für den Stammtisch oder die Politik. Im Rentenforum kann Ihnen da keiner helfen, weil wir an die geltenden Gesetze gebunden sind. Und die sind halt anders als Sie diese gerne hätten.
Jörnam 03.03.2009 | 18:50
Ihre Antwort KSC sagt mir alles wo Sie stehen. Sie waren nie Arbeiter mit 3 Bandscheiben-OP. Der Kleine Mann darf nie die Wahrheit sagen. Immer ruhig bleiben und Kopf nach unten.
Wolfgangam 03.03.2009 | 19:31
Lieber Jörn, ich höre es immer wieder 'ich hab so und so lange hart gearbeitet, und dann so eine mickrige Rente' ...nur, bei allem Respekt, harte Arbeit allein zählte schon vor 30-40 Jahren nicht, wenn es um die Höhe der Rente ging - hier zählt allein nur Verdienst. Dass leider in der Zwischenzeit erhebliche Einbußen (übrigens auch bei den Beamten, denen wurde auch mal mehr versprochen! ..insofern sollte man das neutral sehen - von 'denen da oben mal abgesehn' ;-)) seitens Gesetzgeber/Politik erfolgt sind ...wie sagte doch Blüm 'die Renten sind sicher'. Er sagte nur wohlwissend wohl nicht, wie viel davon sicher ist. Soll ich nun sagen, mein Vater hatte noch die 48 Std Woche und nur den Sonntag frei ? Nein, sicher nicht ...jede Generation lebt nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten (die der Gesetzgeber vorgibt). Und im Hinblick auf Antwort an KSC ...der ist sicher auch nicht mehr der ganz Jüngste und weiß, was ihm mal vorgegaukelt - mir auch :-)) - wurde und dann tatsächlich in der Tasche übrig bleibt. Insofern ist es gut, dass Sie eben nicht weiter polarisieren ! Als Berater mach ich die Höhe der Rente nicht an Jahren fest, sondern eher/auschließlich am Verdienst ...persönliche Schicksalsschläge muss man vorher absichern, so man kann. 46 Jahre ist eine beachtliche Leistung - nur, wie oben gesagt, Jahre alleine zählen/zählten nie. Gruß w.
no nameam 04.03.2009 | 06:59
Es ist immer wieder das gleiche. Dass das mal wieder ein Stammtischgespräch ist, lasse ich mal außen vor, ist eh jedem klar. Vom "kleinen Mann" und der "Unmündigkeit" des Bürgers wird da gesprochen. Keine Sorge, alle Wege stehen Ihnen offen. Sie können sich bei Ihrem Bundestagsabgeordneten oder beim Bürgermeister oder beim Bundesverfassungsgericht oder hier im Rentenforum beschweren. Der Unterschied ist der, dass es Ihnen hier nichts bringt außer verständnislose Kommentare. Weil hier viele Mitarbeiter der DRV (die sich mit den Gesetzen auskennen) unterwegs sind, werden Sie hier kein offenes Ohr finden. Wir hören das täglich von den Versicherten, aber Gesetze sind nunmal so und wenns Ihnen nicht passt, beschweren Sie sich doch, wie gesagt, bei Ihrem Bundestagsabgeordneten. Dennoch sollten Sie mal nicht vergessen: Habe das letztens hier gelesen und viele, die sich hier beklagen, sind der gleichen Meinung. "Wenn die Rente immer niedriger wird, hat das nur der Staat zu verantworten." Nach dem Motto - wir haben nichts angestellt, der Staat nimmt uns immer alles weg. Zu bedenken wäre nur mal, dass die RV auf dem Generationenvertrag aufbaut. Wie viele Kinder haben Sie? Denn die Leute, die keine Kinder oder nur eines bekommen, sind in Wahrheit diejenigen, die dafür sorgen, dass das System in einigen Jahren so nicht mehr funktioniert. Mit einem Kind pro Elternpaar wird nicht mal die Elterngeneration ersetzt. Wer zwei Kinder hat, ersetzt die Elterngeneration zumindest. Der durchschnittliche Deutsche tut mit 1,4 Kindern also nicht wirklich was für die RV. Aber auf die Idee kommt natürlich wieder keiner.
so nichtam 04.03.2009 | 08:22
Hallo Jörn, wie viele Beamte kennen Sie persönlich? Wenn es so toll ist, warum sind Sie dann keiner geworden? Auch der 'Otto-Normal-Beamte' hat gefälligst bis 45 plus x durchzuhalten, sonst gibt es auch hier ein Minus in der Versorgung! Und: sollte es den jungen Beamten gesundheitlich erwischen, dann ist er in der Regel schlechter dran, als der Bezieher einer EM-Rente aus einem Konto mit guten Werten!
so nichtam 04.03.2009 | 08:34
upps... meinte natürlich 65 plus x (bin ja kein Jetpilot, der mit 41 gehen kann - grummel!)
Abschlagam 06.03.2009 | 14:17
Bevor man immer über alles schimpft und meckert, sollte man auch mal versuchen, die paar Zellen, die man unter den Haaren trägt einmal zu nutzen. Wenn jeder erst mit 65 in die Altersrente gehen würde, wären Rentenabschläge überhaupt gar nicht nötig. Aber die meisten würden am, liebsten ja scon mit 50 aufhören ( weil man ja dann schon minimum 45 JAHRE gearbeitet hat!!!!!!!). Irgendwann sind die Rentenkassen leer, und wer 45 Jahre eingezahlt hat und nach den Abschlägen unter 1200 Euro als Rente bekommt, hat ( das steht fest, und kann durch den individuellen Rentenverlauf auch belegt werden), nie viel in die Rentenkasse eingzezahlt. Wie soll das eine Rentenkasse immer mehr Frührentner finanzieren??? Vielleicht sollte man sich auch mal Gedanken über das System machen, und nicht immer nur über die Anzahl der Jahre die man gearbeitet hat. Aber das ist zu schwierig, dann lieber rummotzen, das kann schliesslich jeder, dafür muss man nicht sonderlich intelligent sein.
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