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Abschaffung der ungerechten Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten

von steffi20.11.2013 | 14:15
3256 Ansichten
10 Antworten
hallo experten, gibt es schon neue ergebnisse bzgl. der abschläge bei der emr? wenn ja, was muss man als rentner tun, um nicht mehr die 10,8% abschlag zu zahlen. (außer die petition zu unterschreiben) besten dank steffi

10 Antworten

KSCam 20.11.2013 | 14:37
Zum gefühlt 1000. Mal: Es laufen derzeit die Koalitionsgespräche. Bevor man hier zu einem der derzeit diskutierten Themen etwas sicheres sagen kann, muss erst mal der deutsche Bundestag ein Gesetz verabschieden. Dadrin steht dann (irgendwann einmal) was, wie und für wen wann neu geregelt wird. Vorher befragen Sie bitte Wahrsager und Propheten.
Insideram 20.11.2013 | 14:48
Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein. Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht". Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!
-am 20.11.2013 | 15:22
Hallo Steffi, um Ihre Frage kurz und knapp zu beantworten... Es gibt noch keine neuen Ergebnisse! Mit freundlichen Grüßen
Hans Milbradtam 20.11.2013 | 15:17
Insider schrieb

Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein.

Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht".

Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!

hallo experten, gibt es schon neue ergebnisse bzgl. der abschläge bei der emr? wenn ja, was muss man als rentner tun, um nicht mehr die 10,8% abschlag zu zahlen. (außer die petition zu unterschreiben) besten dank steffi
Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein. Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht". Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!
Ja, ja. Negativ betroffen sein, werden weiterhin die Westrentner. Nachdem diese die deutsche Einheit kräftig mitfinanzieren durften, werden diese weiterhin mit Mini-Renten-Erhöhungen abgespeist. Man will ja auf jeden Fall, daß die Ostrenten das Westniveau erreichen. Daß die Ostrentner mittlerweile bei der Rentenberechnung erheblich besser gestellt sind, ist dabei völlig unbedeutend.... Was ist da schon gerecht und ungerecht. Alles Geschmackssache oder ist vielmehr entscheidend, was die Mächtigen bestimmen, was Sache ist?
Hans Milbradtam 20.11.2013 | 15:40
Hans Milbradt schrieb

Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein.

Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht".

Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!

[/quote]

Ja, ja. Negativ betroffen sein, werden weiterhin die Westrentner. Nachdem diese die deutsche Einheit kräftig mitfinanzieren durften, werden diese weiterhin mit Mini-Renten-Erhöhungen abgespeist.

Man will ja auf jeden Fall, daß die Ostrenten das Westniveau erreichen.

Daß die Ostrentner mittlerweile bei der Rentenberechnung erheblich besser gestellt sind, ist dabei völlig unbedeutend....

Was ist da schon gerecht und ungerecht. Alles Geschmackssache oder ist vielmehr entscheidend, was die Mächtigen bestimmen, was Sache ist?

[/quote]

Kleine Ergänzung:

Vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch nicht, daß die Westrentner für ihre Betriebsrenten volle Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen (aktuell ca. 18 %).

Dies kommt erheblich auch den Ostrentnern zugute. Insgesamt werden da die Westrentner ganz schön zur Kasse gebeten.

Wir leben oder sollten in einem Sozialstaat leben, aber eine derartige einseitige Lastenverlagerung auf Westrentner ist nach meiner Meinung einfach zu viel des guten.

Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein. Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht". Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!
Ja, ja. Negativ betroffen sein, werden weiterhin die Westrentner. Nachdem diese die deutsche Einheit kräftig mitfinanzieren durften, werden diese weiterhin mit Mini-Renten-Erhöhungen abgespeist. Man will ja auf jeden Fall, daß die Ostrenten das Westniveau erreichen. Daß die Ostrentner mittlerweile bei der Rentenberechnung erheblich besser gestellt sind, ist dabei völlig unbedeutend.... Was ist da schon gerecht und ungerecht. Alles Geschmackssache oder ist vielmehr entscheidend, was die Mächtigen bestimmen, was Sache ist?
Kleine Ergänzung: Vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch nicht, daß die Westrentner für ihre Betriebsrenten volle Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen (aktuell ca. 18 %). Dies kommt erheblich auch den Ostrentnern zugute. Insgesamt werden da die Westrentner ganz schön zur Kasse gebeten. Wir leben oder sollten in einem Sozialstaat leben, aber eine derartige einseitige Lastenverlagerung auf Westrentner ist nach meiner Meinung einfach zu viel des guten.
Anonymusam 20.11.2013 | 18:35
Hans Milbradt schrieb

Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein.

Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht".

Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!

[/quote]

Ja, ja. Negativ betroffen sein, werden weiterhin die Westrentner. Nachdem diese die deutsche Einheit kräftig mitfinanzieren durften, werden diese weiterhin mit Mini-Renten-Erhöhungen abgespeist.

Man will ja auf jeden Fall, daß die Ostrenten das Westniveau erreichen.

Daß die Ostrentner mittlerweile bei der Rentenberechnung erheblich besser gestellt sind, ist dabei völlig unbedeutend....

Was ist da schon gerecht und ungerecht. Alles Geschmackssache oder ist vielmehr entscheidend, was die Mächtigen bestimmen, was Sache ist?

[/quote]

Kleine Ergänzung:

Vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch nicht, daß die Westrentner für ihre Betriebsrenten volle Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen (aktuell ca. 18 %).

Dies kommt erheblich auch den Ostrentnern zugute. Insgesamt werden da die Westrentner ganz schön zur Kasse gebeten.

Wir leben oder sollten in einem Sozialstaat leben, aber eine derartige einseitige Lastenverlagerung auf Westrentner ist nach meiner Meinung einfach zu viel des guten.

hallo experten, gibt es schon neue ergebnisse bzgl. der abschläge bei der emr? wenn ja, was muss man als rentner tun, um nicht mehr die 10,8% abschlag zu zahlen. (außer die petition zu unterschreiben) besten dank steffi
Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, werden Bestandsrentner von eventuellen Korrekturen nicht betroffen sein. Außerdem sind die Abschläge gemäß höchster Rechssprechung überhaupt nicht "ungerecht". Ungerecht wäre höchstens, wenn ein 20-jähriger Frührentner genausoviel Rente bekäme, wie ein 65-Jähriger!
Ja, ja. Negativ betroffen sein, werden weiterhin die Westrentner. Nachdem diese die deutsche Einheit kräftig mitfinanzieren durften, werden diese weiterhin mit Mini-Renten-Erhöhungen abgespeist. Man will ja auf jeden Fall, daß die Ostrenten das Westniveau erreichen. Daß die Ostrentner mittlerweile bei der Rentenberechnung erheblich besser gestellt sind, ist dabei völlig unbedeutend.... Was ist da schon gerecht und ungerecht. Alles Geschmackssache oder ist vielmehr entscheidend, was die Mächtigen bestimmen, was Sache ist?
Kleine Ergänzung: Vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch nicht, daß die Westrentner für ihre Betriebsrenten volle Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen (aktuell ca. 18 %). Dies kommt erheblich auch den Ostrentnern zugute. Insgesamt werden da die Westrentner ganz schön zur Kasse gebeten. Wir leben oder sollten in einem Sozialstaat leben, aber eine derartige einseitige Lastenverlagerung auf Westrentner ist nach meiner Meinung einfach zu viel des guten.
Amen
Ostkindam 21.11.2013 | 01:00
Hallo, wenn ich so einen Müll wie von Hans Milbradt lese ,könnte ich ko... Meine Mutter hat mich allein groß gezogen und als ihre Schwester starb auch noch deren Tochter. In dieser Zeit hatte sie zwei Arbeitsverhältnisse, eins davon im Drei-Schichtsystem, und absolvierte während dieser Zeit noch ein pädagogisches Fernstudium zur Heimerzieherin. Von einem Unterhaltsanspruch von ihrem geschiedenen Mann, meinem Vater,konnte sie nicht mal träumen,den gab es nämlich nicht. Sie war ganz auf sich allein gestellt. Und nun raten Sie mal wieviel Rente sie bekommt, ganze 750 Euro,dafür,dass sie ihr ganzes Leben geschuftet hat und viele Entbehrungen in Kauf genommen hat. Und mal ehrlich das bisschen Rente ist Ihnen noch zu viel ? Halten Sie mal schön die Luft an und überlegen Sie etwas,bevor Sie so etwas schreiben.
arnoam 21.11.2013 | 09:53
wo waren die 20 mil. rentner am 22.9.13??????
Sparwasseram 21.11.2013 | 13:11
Ostkind schrieb

Hallo,

wenn ich so einen Müll wie von Hans Milbradt lese ,könnte ich ko...

Meine Mutter hat

mich allein groß gezogen und als ihre Schwester starb auch noch deren Tochter. In dieser Zeit hatte sie zwei Arbeitsverhältnisse, eins davon im Drei-Schichtsystem, und absolvierte während dieser Zeit noch ein pädagogisches Fernstudium zur Heimerzieherin.

Von einem Unterhaltsanspruch von ihrem geschiedenen Mann, meinem Vater,konnte sie nicht mal träumen,den gab es nämlich nicht.

Sie war ganz auf sich allein gestellt.

Und nun raten Sie mal wieviel Rente sie bekommt, ganze 750 Euro,dafür,dass sie ihr ganzes Leben geschuftet hat und viele Entbehrungen in Kauf genommen hat.

Und mal ehrlich das bisschen Rente ist Ihnen noch zu viel ?

Halten Sie mal schön die Luft an und überlegen Sie etwas,bevor Sie so etwas schreiben.

Wenn ich den Milbradt richtig verstanden habe, geht es ihm nicht um den Osten bzw. die Ostrenten. Er möchte vielleicht damit sagen, daß wenn der Kohl so eine politische Entscheidung wie die Wiedervereinigung trifft, dann hätte dieser auch dafür Sorge tragen müssen, daß die Kosten und Lasten auch gleichmäßig und sozial gerecht unter der Westbevölkerung aufgeteilt werden. Das hat Kohl aber nicht getan. Vielmehr wurden gerade die Westrentner zu Bezahlung herangezogen. Nicht nur, daß schon vorher deren Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen geleert wurde, jetzt durften die Westrentner auch noch für die Wiedervereinigung bezahlen. Doch nicht genug damit, jetzt kassierte man mit den vollen Sozialversicherungsbeiträgen zusätzlich noch deren Betriebsrenten ab. Aber vielleicht schreibt der Milbradt auch noch was dazu.
H. Kunzam 21.11.2013 | 13:46
Ostkind schrieb

Hallo,

wenn ich so einen Müll wie von Hans Milbradt lese ,könnte ich ko...

Meine Mutter hat

mich allein groß gezogen und als ihre Schwester starb auch noch deren Tochter. In dieser Zeit hatte sie zwei Arbeitsverhältnisse, eins davon im Drei-Schichtsystem, und absolvierte während dieser Zeit noch ein pädagogisches Fernstudium zur Heimerzieherin.

Von einem Unterhaltsanspruch von ihrem geschiedenen Mann, meinem Vater,konnte sie nicht mal träumen,den gab es nämlich nicht.

Sie war ganz auf sich allein gestellt.

Und nun raten Sie mal wieviel Rente sie bekommt, ganze 750 Euro,dafür,dass sie ihr ganzes Leben geschuftet hat und viele Entbehrungen in Kauf genommen hat.

Und mal ehrlich das bisschen Rente ist Ihnen noch zu viel ?

Halten Sie mal schön die Luft an und überlegen Sie etwas,bevor Sie so etwas schreiben.

Ich lebe nun schon mehr als ein Jahrzehnt im Osten. Was ich hier oft zu hören bekomme ist, daß es dem durchschnittlichen oder normalen Arbeiter zu DDR-Zeiten besser gegangen ist als heute im wiedervereinigten Deutschland. Auch stelle ich fest, daß es etwa ein Drittel der Bevölkerung in den neuen Bundesländern zu DDR-Zeiten wirtschaftlich recht gut gegangen ist und diese heute recht bitter über die Wiedervereinigung sprechen. Man bekommt das in Gesprächen mit diesen Leuten direkt oder indirekt immer wieder aufs Brot geschmiert. Ihre Angehörigen gehören wohl zu den zwei Dritteln welche der Wiedervereinigung positiv gegenüber stehen oder sehe ich das falsch?
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