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Alleinerziehende und Riester

von Barbara16.02.2009 | 13:45
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3 Antworten

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Guten Tag! Ich suche, wie viele andere Alleinerziehende auch, nach Möglichkeiten trotz meines geringen Einkommens eine Altersvorsorge zu ermöglichen, die Sinn macht. Bei der Riester- Rente ist der monatliche Eigenbetrag hoch um die Förderung zu erhalten. Hier sehe ich nach wie vor eine Lücke. Ich habe eine halbe Stelle, ein Jahreseinkommen von 14800 € und eine 10 jährige Tochter. Haben Sie eine Idee was ich tun kann um trotzdem noch Geld zum Leben zu behalten? 140€ kann ich definitiv nicht im Monat entbehren. Danke im Voraus für ihre Antwort.

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Wichtig ist noch eine Ergänzung zu den bereits vorhandenen Antworten. Der Mindesteigenbeitrag (4% des Vorjahresbruttos abzüglich Zulagen, z.B. die o.g. 253€ im Jahr)ist nur für die volle Zulage erforderlich. Können Sie den Eigenbeitrag aber nicht aufbringen, bleibt Ihnen in aller Regel die Möglichkeit, den Vertrag so zu besparen, wie es Ihre finanzielle Lage erlaubt. Die Zulagen erhalten sie dann entsprechend gekürzt. Zahlen Sie also nur die Hälfte des geforderten Betrags, erhalten Sie immerhin die halben Zulagen.

2 Antworten

3105gtjunioram 16.02.2009 | 13:55
Bei der Riesterrente müssen sie keine 140€ monatl. aufbringen. Ihr Beitrag beträgt 4% von 14800 =592 -Grundzulage 154 - Kinderzulage 185 =253 € jährlich!
Reseam 16.02.2009 | 13:53
Hallo Barbara, wie kommen Sie auf 140 EUR im Monat? Der Mindesteigenbeitrag errechnet sich wie folgt: 14.800 x 4 % = 592 EUR Jahresbeitrag. Davon können Sie die Zulagen abziehen: 154 EUR Grundzulage für Sie und 185 EUR Kinderzulage = 339 EUR Zulagen. 592 - 339 = 253 EUR Mindesteigenbeitrag im Jahr oder aufgerundet 22 Euro im Monat. Besonders kostengünstig ist ein Riester-Banksparplan. Die Zinsen sind zwar nicht berauschend, aber oft auch nicht schlechter als der Garantiezins von 2,25 % einer Versicherung. Dort kommen noch diverse weitere Kosten hinzu, die den Ertrag schmälern. Auf mögliche Überschüsse bei einer Versicherung würde ich z.Zt. nicht vertrauen. MfG Rese
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