Hallo Klaus Hubschmidt,
die DRV ist kein Kapitalanlagesystem, kann somit kein Geld in wirtschaftlich schlechten Zeiten 'verbrennen', muss daher auch nichts anlegen/zurückstellen - ist ein reines Umlagesystem (Beiträge rein/Rente raus im selben Monat), das hin- und wieder etwas die Einzahlungs- und Auszahlungsmodalitäten über den Gesetzgeber anpassen lassen muss, um aktuell und für die mittel-/langfristige Zukunft das seid 100 Jahren funktionierende System zu sichern.
Alles weitere erklärt Ihnen Ihr unbescholtener/ahnungsloser Abgeordneter im Wahlkreis, oder global eben der Wiki-Eintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Rentenversicherung
Bei privat agierenden Versicherungen/wie Sie sagen Risikoausgleich, sieht das anders aus, wenn es sich auf einen Kapitalstock stützt, der zudem 'unkontrolliert irgendwo' gespeichert/angelegt wird und vom Geschehen des Marktes/'Bangstern' abhängt ...die Performance mag manchmal ertragreicher sein, im Mittel eher weniger – nun, Sie kennen die Entwicklung/Werdegang privater Einlagen der letzten 15 Jahre ;-)
Kein Experte der DRV wird darüber hinaus irgendwelche Aussagen treffen, als ein klares KEINE/NEIN auf Ihre Frage. Außer einem kleinem Taschengeld ist die Kapitalansammlung in der DRV eng begrenzt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeitsr%C3%BCcklage
Uns Nobbi hat doch schon die Vorgabe gegeben 'Die Renten sind sicher' – zur Höhe hat sich nicht festgelegt ...wie wachsweich Politik sich aktuell etwas vollere Rentenkassen zunutze macht, haben Sie doch mit dem Rentenpaket im letzten Jahr erlebt/was die die Zukunft der jüngeren/späteren Generation schert ...
Gruß
w.