Ihre-Vorsorge Logo
Zurück

Angebot LTA u Abeitserprobung - 7 Monate Untätigkeit

von Sternchen10.03.2022 | 03:14
530 Ansichten
4 Antworten
Hallo liebes Expertenforum, langsam bin ich zermürbt. Vorweg: Weiblich,Anfang 40,seit Mai 2018 Au,ausgesteuert,ALG1 lief im Oktober 2921 aus,GdB 50. Ich hatte im Oktober 2019 einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der DRV Bund gestellt und im Januar 2021 würde das Angebot Reha vor Rente geschrieben,Ankunft mit Post im März 2021. Bis ich endlich einen Termin mit der zuständigen Reha-Beraterin bekommen habe vergingen 4 Monate (Mai 2021) meine Akte bei Nachfrage immer gerade woanders war. Am 07.06.2021 erging der Bescheid dass ich im Juni 2 Wochen Arbeitserprobung in einem Berufsförderungswerk habe,um meine Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten für die Teilhabe am Arbeitsleben festzustellen. Ich habe diese 2 Wochen absolviert und für mich war wenig überraschend,dass festgestellt würde,dass ich nur noch 3-6 Stunden Leistungsfähig bin,aber eine Umschulung vorzugsweise in TZ für meinen Berufswunsch machbar wäre. Zusätzlich wurde jedoch in den Raum geworfen, dass eine weitere medizinische Reha nicht schlecht wäre. Auf Anraten meiner Reha-Beraterin sendete ich dieser von meinem Hausarzt und von meinem Orthopäden ein Attest,das Aussage,dass Sie eine weitere medizinische Rehabilitation nicht für sinnvoll halten und auch Umschulung empfehlen. Mittlerweile wurde die Erwerbsminderungsrente abgelehnt und ich ging in Widerspruch. Bis Ende August passierte nichts,meine Beraterin war entweder im Urlaub,krank oder sonst etwas. Mit wurde klar: Eine Umschulung noch in 2021 eng. Zusätzlich erhielt ich dann die Mitteilung,dass es mit mir ja nicht so einfach wäre,da keine "Leistungsbeurteilung" vorliege und diese erstmal in Berlin angefordert werden müsse. Grund: laut medizinischem Reha-Entlassungsberichtvon 2018 und ärztlichen Gutachtern wäre ich 6-8 Stunden Leistungsfähig. Ich solle einfach "warten"da käme bald etwas. Am 27.09. kam die Bitte einen Termin bei meinem Orthopäden zu machen,dass er das Formular S0051 ausfüllt.Einmal für die Abteilung Rehabilitation und einmal für die Abteilung Erwerbsminderungsrente. Bis ich einen Termin bei meinem Orthopäden hatte würde es November 2021. Im Dezember 2021 würde mir telefonisch versichert,dass es eine Art Konferenz des ärztlichen Dienstes geben würde und dort für beide eine abschließende Entscheidung getroffen werden würde,sowohl für den Widerspruch Erwerbsminderungsrente als auch die LTA. Termin hierfür: 18. Januar 2022. Das Einzige was zügig passierte war: Ende Januar 2022 wurde auch der Widerspruch für eine Erwerbsminderungsrente abgelehnt mit der Begründung,dass ich ja 6-8 Stunden Leistungsfähig bin. Bis 8.Februar 2022 übte ich mich nochmals in Geduld.Dann rief ich in der Abteilung Rehabilitation an und fragte nach ob ich endlich mit einem Bescheid rechnen könne,der mir die LTA nicht nur dem Grunde nach genehmigt. Telefonische Aussage: "Sie müssten in 2-3 Wochen Post bekommen" Bis letzten Freitag (6.März 2022) kam wieder nichts. Ich rief erneut an. Telefonische Aussage: Ihre Akte ist nicht mehr bei uns sie liegt als "offener Vorgang" in der Abteilung Medizinische Rehabilitation. Keiner konnte mir bis heute (9. März 2022 sagen warum. Doch ich erhielt Gott sei Dank einen Anruf: Meine Akte würde jetzt in der Abteilung für medizinische Rehabilitation liegen, da ja nicht klar wäre ob ich überhaupt noch mehr als 6 Stunden arbeiten könne. (Warum bekomme ich dann rigoros eine Erwerbsminderungsrente abgelehnt?) Und um das zu überprüfen liege die Angelegenheit jetzt (wiedermal) beim zuständigen Arzt der Abteilung. Dieser würde ca nach 4 Wochen entscheiden ob ich diese benötige oder nicht. Wenn er sagt ich müsse diese machen,dann müsse die Leistungsbeurteilung auf dem Entlassungsbericht abgewartet werden und dann müsse man nochmals neu entscheiden. Entschuldigen Sie bitte alle die Wortwahl aber ich fühle mich ein wenig auf den Arm genommen. Ich habe schon Ärzte, Begutachtungen und die Arbeitserprobung und Prüfung der Eignung mit positiver Bewertung hinter mir und jetzt soll ich a) wieder warten und b) würde gerade auch durch die medizinische Reha nichts mit der Umschulung 2022. Im Endeffekt hätte ch dann 3Jahre auf eine Umschulung gewartet,die so oder so zu einer LTA führt.Das ist alles mehr als doppelt "gemoppelt" Ich bin verzweifelt. Was kann ich tun? Ich fühle mit ausgeliefert. Entschuldigung für die Länge aber in 3-4 Jahren kommt einiges zusammen...

4 Antworten

Siehe hieram 10.03.2022 | 05:05
So gerne Sie es wahrscheinlich hier jetzt nicht hören wollen, aber ein Forum wie dieses hier kann Ihnen wenig in der Sache helfen. Hier kennt niemand die genauen Sachverhalte, Umstände und Abläufe und man kann Ihnen jetzt nur einen Tipp/Rat geben. Daher kann der Tipp nur lauten: Wenden Sie sich z.B. an einen Sozialverband wie VdK oder SoVD, oder an einen Fachanwalt für Sozialrecht und holen Sie sich dort einen Rat.
DRVam 10.03.2022 | 06:07
Was soll denn in Ihrem individuellen Fall ein Forum für Sie tun, außer den Rat zu geben, sich rechtlichen Beistand zu holen und Ihnen die Möglichkeit zu geben sich Luft zu machen? Hier kennt und bearbeitet niemand Ihren Fall und die Umstände die zu den bisher getroffenen Entscheidungen und Verzögerungen geführt haben. Im Übrigen ist die DRV Bund hier im Forum nicht vertreten. Sie müssen Ihre Angelegenheit schon selbst in die Hand nehmen. Hier kann Ihnen niemand direkt helfen.
-am 10.03.2022 | 06:18
Hallo Sternchen, zunächst möchten wir uns für die langen Bearbeitungszeiten und die unzureichenden und für SIe sicher mehr als frustrierenden Ergebnisse entschuldigen. Leider ist es uns im Rahmen des Forums für den hier vorliegenden Einzelfall ohne Einsicht in Ihre Unterlagen und ohne Kenntnis der genauen Umstände und des Ablaufes des bisherigen Verfahrens unmöglich, einen fachkundigen Rat zu erteilen. Wir können Sie im Rahmen des Forums leider nur bitten, weiterhin erneut den Kontakt zu der Leistungsabteilung des für Sie zuständigen Rentenversicherungsträgers zu suchen, gegebenenfalls unter Einbeziehung Dritter (Vdk), welche nach Vollmachtserteilung Einsicht in Ihre Akten erhalten können und gezielt in das Verfahren eingreifen können. Sinn und Zweck des Forums ist es nicht, ohne Kenntnis des genauen Sachverhaltes und mit Hilfe unfundierter Ratschläge ins Blaue hinein rentenversicherungs- oder rehabilitatonsrechtliche Verfahren "zu lösen", dies trägt in der Regel nur zur weiteren Verunsicherung bei. Insbesondere da jeder Rentenversicherungsträger unterschiedliche Abläufe hat und sic das Verfahren von Träger zu Träger unterschiedlich gestaltet. Vielmehr soll dieses Forum zur Aufklärung aus rechtlicher Sicht beitragen. In Ihrem Fall liegt jedoch an sich kein "rechtliches Problem" vor, vielmehr handelt es sich um unglückliche und für Sie nicht zufriedenstellende Verfahrensabläufe, welche hier im Forum nicht beurteilt und auch leider nicht aufgeklärt werden können. Dies bedauern wir sehr! Bezüglich der Beurteilung Ihres Leistungsvermögens und den daraus folgenden Konsequenzen kann leider ebenfalls keine Auskunft erteilt werden. Die Einschätzung wird in der Regel nach Aktenlage von den Ärzten des sozialmedizinischen Dienst des zuständigen Rentenversicherungsträgers getroffen. Soweit keine abschließende Entscheidung getroffen werden kann, eine erneute Leistung zur medizinischen Rehabilitation befürwortet wurde, ist dabei in der Regel aus verfahrenstechnischen Gründen leider tatsächlich das Ergebnis des Entlassungsberichtes aus der Rehabilitationsleistung abzuwarten. Auf Grundlage des Ergebnisses werden weitere Entscheidungen getroffen. Auch an dieser Stelle müssen wir für weitere Informationen und Einschätzungen direkt an den für Sie zuständigen Rentenversicherungsträger verweisen. Wir wünschen Ihnen für das weitere Verfahren alles Gute und hoffen auf einen aus Ihrer Sicht versöhnlichen und zeitnahen Abschluss. Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung
Schadeam 10.03.2022 | 07:41
...ist wohl nicht nur auf Seiten der DRV "suboptimal gelaufen": Da wird der Antrag auf Rente erst nach 1,5 Jahren au gestellt, quasi zeitgleich mit der Aussteuerung Ist das eigentliche Ziel der Kundin wohl eher die Umschulung und nicht die Rente (trotzdem wird Rente beantragt) Ist LTA zwar dem Grunde nach bewilligt, man hat aber noch keine passende Maßnahme gefunden (Umschulung in Teilzeit) - in Coronazeiten noch schwieriger als früher mal, und kein Wort darüber ob es von Kundenseite überhaupt konkrete Vorstellungen gibt. Wird gegen die Rentenablehnung Widerspruch eingelegt Parallel wird eine med. Reha ins Gespräch gebracht (von wem sagt die Fragestellerin nichts) Reicht die Fragestellerin Arztschreiben ein, die med. Reha nicht befürworten. Das alles sieht relativ "planlos" aus und es ist eigentlich auch kein Wunder, dass die DRV Bund nicht so genau weiß was das eigentliche Ziel all dieser Anträge ist. Fakt ist, dass das Forum dies alles nicht ins Lot bringen kann, wenn sich konkret in 3 Jahren nicht viel getan hat.
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Time
13 Minuten

Wer vorzeitig in den Ruhestand gehen will, muss Abschläge von der Rente in Kauf nehmen. Doch das muss nicht sein. Wie man Abschläge ausgleichen und dabei tausende Euro Steuern sparen kann – und warum das bald teurer wird.

Time
6 Minuten

Eine sichere Rente, die jedoch ab 2032 abgekoppelt von den Löhnen steigt, und möglicherweise drei Gruppen von Rentnern: Was die Reform den Ruheständlern konkret bringt.

Time
8 Minuten

Wer die Rente schon zum Greifen nahe hat, kann beruhigt planen: Eine Tabelle und konkrete Beispiele zeigen, mit welchen Änderungen jeder einzelne Jahrgang rechnen kann.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026