Hallo liebes Expertenforum,
langsam bin ich zermürbt.
Vorweg:
Weiblich,Anfang 40,seit Mai 2018 Au,ausgesteuert,ALG1 lief im Oktober 2921 aus,GdB 50.
Ich hatte im Oktober 2019 einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der DRV Bund gestellt und im Januar 2021 würde das Angebot Reha vor Rente geschrieben,Ankunft mit Post im März 2021.
Bis ich endlich einen Termin mit der zuständigen Reha-Beraterin bekommen
habe vergingen 4 Monate (Mai 2021) meine Akte bei Nachfrage immer gerade woanders war.
Am 07.06.2021 erging der Bescheid dass ich im Juni 2 Wochen Arbeitserprobung in einem Berufsförderungswerk habe,um meine Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten für die Teilhabe am Arbeitsleben festzustellen.
Ich habe diese 2 Wochen absolviert und für mich war wenig überraschend,dass festgestellt würde,dass ich nur noch 3-6 Stunden Leistungsfähig bin,aber eine Umschulung vorzugsweise in TZ für meinen Berufswunsch machbar wäre.
Zusätzlich wurde jedoch in den Raum geworfen, dass eine weitere medizinische Reha nicht schlecht wäre. Auf Anraten meiner Reha-Beraterin sendete ich dieser von meinem Hausarzt und von meinem Orthopäden ein Attest,das Aussage,dass Sie eine weitere medizinische Rehabilitation nicht für sinnvoll halten und auch Umschulung empfehlen.
Mittlerweile wurde die Erwerbsminderungsrente abgelehnt und ich ging in Widerspruch.
Bis Ende August passierte nichts,meine Beraterin war entweder im Urlaub,krank oder sonst etwas.
Mit wurde klar: Eine Umschulung noch in 2021 eng.
Zusätzlich erhielt ich dann die Mitteilung,dass es mit mir ja nicht so einfach wäre,da keine "Leistungsbeurteilung" vorliege und diese erstmal in Berlin angefordert werden müsse.
Grund: laut medizinischem Reha-Entlassungsberichtvon 2018 und ärztlichen Gutachtern wäre ich 6-8 Stunden Leistungsfähig.
Ich solle einfach "warten"da käme bald etwas. Am 27.09. kam die Bitte einen Termin bei meinem Orthopäden zu machen,dass er das Formular S0051 ausfüllt.Einmal für die Abteilung Rehabilitation und einmal für die Abteilung Erwerbsminderungsrente.
Bis ich einen Termin bei meinem Orthopäden hatte würde es November 2021.
Im Dezember 2021 würde mir telefonisch versichert,dass es eine Art Konferenz des
ärztlichen Dienstes geben würde und dort für beide eine abschließende Entscheidung getroffen werden würde,sowohl für den Widerspruch Erwerbsminderungsrente als auch die LTA. Termin hierfür:
18. Januar 2022.
Das Einzige was zügig passierte war:
Ende Januar 2022 wurde auch der Widerspruch für eine Erwerbsminderungsrente abgelehnt mit der Begründung,dass ich ja 6-8 Stunden Leistungsfähig bin.
Bis 8.Februar 2022 übte ich mich nochmals in Geduld.Dann rief ich in der Abteilung Rehabilitation an und fragte nach ob ich endlich mit einem Bescheid rechnen könne,der mir die LTA nicht nur dem Grunde nach genehmigt.
Telefonische Aussage:
"Sie müssten in 2-3 Wochen Post bekommen"
Bis letzten Freitag (6.März 2022) kam wieder nichts.
Ich rief erneut an.
Telefonische Aussage:
Ihre Akte ist nicht mehr bei uns sie liegt
als "offener Vorgang" in der Abteilung Medizinische Rehabilitation.
Keiner konnte mir bis heute (9. März 2022
sagen warum.
Doch ich erhielt Gott sei Dank einen Anruf:
Meine Akte würde jetzt in der Abteilung für medizinische Rehabilitation liegen,
da ja nicht klar wäre ob ich überhaupt noch mehr als 6 Stunden arbeiten könne.
(Warum bekomme ich dann rigoros eine Erwerbsminderungsrente abgelehnt?)
Und um das zu überprüfen liege die Angelegenheit jetzt (wiedermal) beim zuständigen Arzt der Abteilung.
Dieser würde ca nach 4 Wochen entscheiden ob ich diese benötige oder nicht.
Wenn er sagt ich müsse diese machen,dann müsse die Leistungsbeurteilung auf dem Entlassungsbericht abgewartet werden und dann müsse man nochmals neu entscheiden.
Entschuldigen Sie bitte alle die Wortwahl aber ich fühle mich ein wenig auf den Arm
genommen.
Ich habe schon Ärzte, Begutachtungen und die Arbeitserprobung und Prüfung der Eignung mit positiver Bewertung hinter mir und jetzt soll ich a) wieder warten und b) würde gerade auch durch die medizinische Reha nichts mit der Umschulung 2022.
Im Endeffekt hätte ch dann 3Jahre auf eine Umschulung gewartet,die so oder so zu einer LTA führt.Das ist alles mehr als doppelt "gemoppelt"
Ich bin verzweifelt.
Was kann ich tun? Ich fühle mit ausgeliefert.
Entschuldigung für die Länge aber in 3-4 Jahren kommt einiges zusammen...