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Antrag Erwerbsminderungsrente ist vom medizinischen Dienst seit 3 Monaten zurück in der Sachbearbeitung

von Suzi03.09.2025 | 10:10
355 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo, der Antrag von halber Erwerbsminderungsrente (erhalte ich bereits seit 2018 unbefristet) auf volle Erwerbsminderungsrente wurde im Nov 2024 eingereicht. Seit Mai ist der Antrag zurück vom medizinischen Dienst und liegt seitdem in der zuständigen Abteilung zur Bescheiderteilung. Auf telefonische Nachfragen,wird mir leider kein Grund für die Verzögerung genannt. Meine Ärzte und Therapeutin wurden bisher nocht befragt. Ist es denn nicht möglich zumindest einen Grund zu erfahren? Es ist ja völlig legitim den Antrag abzulehnen, dauert denn auch eine Ablehnung so lange? Bei einer Bekannten tut sich seit 13 Monaten nichts. Vielen Dank im Voraus für konstruktive Erfahrungsberichte und Antworten

6 Antworten

Rentenschmiedam 03.09.2025 | 10:14
Hallo, es wird Ihnen hier in diesem öffentlichen Forum niemand etwas dazu sagen können. Machen Sie sich aber auf Anfeindungen usw. gefasst. Das Niveau in diesem Forum ist leider stellenweise unterirdisch. Ich würde vorschlagen, dass Sie über das Kontaktformular des RV-Trägers eine Sachstandsanfrage einreichen und eine angemessene Frist von vier Wochen für eine Rückantwort setzen. Sollte sich dann wiederrum nichts tun, wäre ggfls. eine Untätigkeitsklage zu überlegen, was aber gut überlegt sein will. In der Regel beschleunigt diese Klage nämlich ironischerweise das Verfahren nicht. Viel Erfolg! Mit besten Grüßen
Dauert zur Zeitam 03.09.2025 | 11:48
Auf die jetzt schon vollen Schreibtische der Mitarbeiter trudeln täglich neue Anträge rein, so dass in vielen Anschreiben schon steht, dass der Vorgang mind. XX Monaten in Anspruch nehmen kann und man bitte von Rückfragen absehen soll. Ich habe bspw eine Erhöhung des GdB von 60 auf 100 beantragt, welcher sich durch Dialysepflicht ergeben hat und an sich eine eindeutige Angelegenheit ist. Dennoch hat es 9 Monate bis zum neuen Bescheid gebraucht. Auch wenn es schwerfällt, es hilft nur Geduld. Sie können ja, wenn Sie mit der DRV telefonischen Kontakt aufnehmen, explizit nachfragen, mit welchen Bearbeitungszeiten Sie noch rechnen müssen. Dann müssen Sie sich vielleicht weniger sorgen, wenn Sie wissen, dass man Sie nicht vergessen hat, sondern es eben noch Minimum X dauert. Mitunter sind auch Fälle so gestrickt, dass umfangreicher ermittelt werden muss. Dann macht eine Untätigkeitsklage nur Sinn, wenn man nachweisen kann, dass die DRV überhaupt nichts in der Sache unternimmt, was meist nicht der Fall ist.
Kaiseram 03.09.2025 | 12:19

Zitat von der Moderation entfernt.

Blubb!
Was tun?am 03.09.2025 | 14:57
Ich habe Verständnis dafür, dass die Bearbeitung von Anträgen Zeit braucht – insbesondere wegen der hohen Arbeitsbelastung, fehlender Unterlagen, Urlaubszeiten oder sonstiger Verzögerungen. Das ist absolut nachvollziehbar. Was jedoch sehr belastend ist, ist die völlige Intransparenz in Bezug auf den aktuellen Sachstand: Bei telefonischen Nachfragen zur Bearbeitungszeit heißt es, es könne nichts Konkretes gesagt werden. Schriftliche Anfragen über das Kontaktformular laufen ins Leere. Falls jemand vom Experten-Team hier antwortet folgt in der Regel der Hinweis, man solle anrufen oder schriftlich nachfragen – was am Ende nichts bringt und man sich dadurch wieder am Anfang befindet. Es geht dabei nicht darum, schon eine Zusage oder Absage zu erfahren – sondern schlicht um eine konkrete Information zum Stand des eigenen Antrags. Dass man darüber rein gar nichts erfährt, ist einfach nur frustrierend.
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