Eine " Kur " in dem Sinne wie früher gibts nicht mehr.
Das heisst jetzt med. Rehamassnahme .
http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Rehabilitation
http://de.wikipedia.org/wiki/Kur
So eine Reha dient auch nicht in erster Linie ihrer Gesundheit , sondern der Abwendung einer Erwerbsminderung.
Sie sollen und werden in so einer Reha so schnell wie nur möglich wieder arbeitsfähig gemacht werden, damit Sie
- vor allem der Kasse - keine weiteren Kosten verursachen sondern schnellstmöglich wieder " schaffen " können.
Eine med. Reha ist also nicht nur morgens Fango und abends Tango - sondern harte Arbeit mit einem meistens sehr ausgefülltem Tag. Dazu muss man auch relativ fit sein.
Dies kann dann auch schon mal auf Kosten ihrer
(Rest)Gesundheit geschehen und mache Leute kommen kränker nach Hause, als Sie vor der Reha waren oder müssen aus gesundheitlichen Gründen die Reha sogar abbrechen.
Wenn aber noch nicht mal genau feststeht , ob Sie zusätzlich zu den pychischen Erkrankungen auch körperlich erkrankt sind weil die Untersuchungen dazu noch laufen, halte ich einen Rehaantrag zum jetzigen Zeitpunkt für absoluten Unsinn.
Erstmal muss man ja klipp und klar wissen wo ihr wirkliches gesundheitliches Problem liegt und dann kann man über eine Rehaantrag nachdenken.
Grundsätzlich können Sie natürlich die Reha zeitlich - in Absprache mit dem Kostenträger der Massnahme sowie der Rehaklinik - verschieben.
Ganz absagen würde ich Sie aber nicht. Sonst müssten Sie dann später den ganzen Antragskrams noch mal alles ausfüllen...
Außerdem muss eine Reha nach der Genehmigung auch innerhalb einer gewissen Frist ( glaube 6 Monate ) angetreten werden, sonst verfällt die Rehagenehmigung sowieso und muss dann ebenfalls ganz neu alles beantragt werden.