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Arbeiten in WfbM bei EW-Rente

von Sascha06.02.2016 | 12:08
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11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo ich habe eine Reha in einer WfbM absolviert und arbeite dort als Produktionsmitarbeiter. Seit der Reha (ca.2 Jahre) beziehe ich eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, die Werkstatt zahlt jeden monat einen gewissen Beitrag in die Rentenkasse ein. Meine Frage steigt die Altersrente durch die Beschäftigung oder bleibt sie auf dem Stand der EW-Rente. Bei den Kollegen die keine EW-Rente beziehen steigt die ALtersrente nämlich. Danke für Antworten.

11 Antworten

W*lfgangam 06.02.2016 | 14:00
Hallo Sascha, Ihre EM-Rente ist bereits bis zum 60. Lbj. hochgerechnet worden - so, als hätten Sie bei Rentenbewilligung bereits bis zum 60 Lbj. durchgearbeitet, nennt sich Zurechnungszeit. Die jetzigen WfbM-Zeiten laufen daher parallel zu dieser Zurechnungszeit. Erst wenn Ihre Beschäftigung vom Wert her höher ist als der der Zurechnungszeit, kann es bei der späteren Altersrente einen Mehrbetrag geben. Möglich wäre es, da die WfbM-Zeiten immerhin mit 80 % Durchschnittsentgelt der Rentenversicherung gemeldet werden. Rat: ein halbes Jahr vor dem 60. Lbj. lassen Sie sich 2 Probeberechnungen für die spätere Altersrente machen. Frühester Altersrentenbeginn und spätester, hier mit den Auswirkungen weiterer WfbM-Zeiten. Gruß w.
GroKoam 07.02.2016 | 09:44
Hallo Sascha, Ihre EM-Rente ist bereits bis zum 60. Lbj. hochgerechnet worden - so, als hätten Sie bei Rentenbewilligung bereits bis zum 60 Lbj. durchgearbeitet, nennt sich Zurechnungszeit. Die jetzigen WfbM-Zeiten laufen daher parallel zu dieser Zurechnungszeit. Erst wenn Ihre Beschäftigung vom Wert her höher ist als der der Zurechnungszeit, kann es bei der späteren Altersrente einen Mehrbetrag geben. Möglich wäre es, da die WfbM-Zeiten immerhin mit 80 % Durchschnittsentgelt der Rentenversicherung gemeldet werden. Rat: ein halbes Jahr vor dem 60. Lbj. lassen Sie sich 2 Probeberechnungen für die spätere Altersrente machen. Frühester Altersrentenbeginn und spätester, hier mit den Auswirkungen weiterer WfbM-Zeiten. Gruß w.
Also bingt das ganze im Grunde gar nicht, Kollegen die keine EM-Rente beziehen provitieren von der Einzahlung. Im Grunde ungerecht da dort alle gleich sind. Kann man eine EM_Rente auch wieder abmelden, erhöht sich die Rente bei Job auf allgemeinem Arbeitsmarkt? Beschäftigung vom Wert her höher ist als der der Zurechnungszeit - Was genau ist damit gemeint? Verstehe ich richtig ich habe z.b 10 Jahre gearbeitet (allgm. Arbeitsmarkt) und bei 11 Jahren in der Werkstatt würde der Betrag dann steigen?
Verzichten Sie auf die EM - Rente und die "Gerechtigkeit" ist wieder hergestellt.
W*lfgangam 06.02.2016 | 23:03
Hallo Sascha, machen Sie es nicht zu kompliziert - die EM-Rente mit Hochrechnung ./. Altersrente _ist_ 'kompliziert' ...aber trotzdem einfach in der Erklärung der _individuellen_ Berechnungsmodalitätien. Darüber klärt Sie jede Beratungsstelle DRV oder Rathaus/Versicherungsamt auf. Das kann hier nicht - ohne Kenntnis der persönlichen Versicherungsverläufe - im Detail sortiert/erläutert/bewertet werden. Gruß w.
Saschaam 07.02.2016 | 10:06
Zitat von GroKo anzeigenausblenden
Naja so einfach wird das ganze wohl nicht sein die EM-Rente bekomme ich nicht umsonst. Ärzte schreiben nicht umsonst Gutachten. Obwohl unter 3 Stunden 6-8 Stunden auch nur Begriffe sind, Jobs sind auch unterscheidlich.
W*lfgangam 07.02.2016 | 11:21
Verzichten Sie auf die EM - Rente und die "Gerechtigkeit" ist wieder hergestellt.
Naja so einfach wird das ganze wohl nicht sein die EM-Rente bekomme ich nicht umsonst. Ärzte schreiben nicht umsonst Gutachten. Obwohl unter 3 Stunden 6-8 Stunden auch nur Begriffe sind, Jobs sind auch unterscheidlich.
...der GroKo will doch nur Spielen - zur Sache kann er nichts Fundiertes beitragen/macht nur hin und wieder ein 'Lacher-Statement'. Um darauf zurückzukommen: > Also bingt das ganze im Grunde gar nicht, Kollegen die keine EM-Rente beziehen provitieren von der Einzahlung. Im Grunde ungerecht da dort alle gleich sind. Die Kollegen ohne EM-Rente stehen weder besser noch schlechter da als Sie. Die haben noch keine hochgerechnete Rente, sondern müssen die Zeit bis 60/62 erst mal erarbeiten, um dann im Endeffekt die gleiche Rente wie Sie zu erhalten. Mit dem Unterschied, Ihre Rente läuft schon = zusätzliches Einkommen. Gruß w.
Saschaam 07.02.2016 | 13:05
Zitat von W*lfgang anzeigenausblenden
Naja so einfach wird das ganze wohl nicht sein die EM-Rente bekomme ich nicht umsonst. Ärzte schreiben nicht umsonst Gutachten. Obwohl unter 3 Stunden 6-8 Stunden auch nur Begriffe sind, Jobs sind auch unterscheidlich.
...der GroKo will doch nur Spielen - zur Sache kann er nichts Fundiertes beitragen/macht nur hin und wieder ein 'Lacher-Statement'. Um darauf zurückzukommen: > Also bingt das ganze im Grunde gar nicht, Kollegen die keine EM-Rente beziehen provitieren von der Einzahlung. Im Grunde ungerecht da dort alle gleich sind. Die Kollegen ohne EM-Rente stehen weder besser noch schlechter da als Sie. Die haben noch keine hochgerechnete Rente, sondern müssen die Zeit bis 60/62 erst mal erarbeiten, um dann im Endeffekt die gleiche Rente wie Sie zu erhalten. Mit dem Unterschied, Ihre Rente läuft schon = zusätzliches Einkommen. Gruß w.
Ja ok wenn das so ist ich kenne mich damit nicht so aus damals hat mich das JC zum Rentenamt geschickt. Es ist ja gut das man in Deutschland auch Geld bekommt bei Arbeitslosigkeit, Krankheit ich habe bisher halt nur nicht verstanden warum die Rente so gering ausfällt, obwohl die Werkstätten angeblich so viel einzahlen. Gut hängt auch damit zusammen das ich jung bin und relativ wenig eingezahlt habe bisher aber wenn doch alles hochgerechnet wird müsste die Rente doch auch höher ausfallen. Bei z.b 30 Jahre in WfbM. Es ist alles sehr kompliziert wenn man halt vom Staat abhänig ist, wichtig wäre es auch für eine Private Vorsorge die ich habe. Was bringt es wenn ich spare und es am ende mit 65 eh auflösen muss. Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf einen Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Nur ist das alles nicht so einfach erstmal was finden wo ich arbeiten kann, Arbeitgeber der mir eine Chance gibt. Muss immer für beide Seiten stimmen.
Saschaam 07.02.2016 | 13:20
Also bringt das arbeiten in einer WfbM nicht wirklich was in Sachen Altersrente. Der Sozialdienst spricht immer davon das die Werkstätten viel einzahlen und man dann später eine Rente hätte, von der man halbwegs gut leben kann (ohe Staatliche Hilfe Grundsicherung). Ich kann mir halt nicht so ganz erklären das die EM-Rente, trotz hochrechnung niedrig ist, wenn doch angeblich so viel einbezahlt wird.
Saschaam 11.02.2016 | 21:50
Da ich nun neue Einkünfte habe als "Produktionsmitarbeiter muss dann die EM-Ente nicht auch neu berechnet werden?
W*lfgangam 11.02.2016 | 22:35
Hallo Sascha, die DRV-Experten/in machen sich sicher seit 1 Woche intensive Gedanken, wie Sie ihre alltägliche Frage am Besten qualitativ hochwertig beantworten sollen (wie so einige offene Fragen der letzten Zeit auch ;-)) ...haben Sie Geduld, die arbeiten bestimmt/nicht dran *g Sofern Ihre tatsächlichen Einkünfte nicht über 450 EUR mtl. liegen, ist das für die EM-Rente ohne Bedeutung. Und als 'nur' Produktionsarbeiter (für Zulieferbetriebe) in der WfbM gelten Sie immer noch für den allgemeinen Arbeitsmarkt als nicht vermittelbar - was zu keiner anderen Bewertung Ihrer EM-Rente führt/Sie gelten weiterhin als voll erwerbsgemindert. Sollte das Einkommen allerdings die 450 EUR tatsächlich überschreiten, käme nur noch eine Teil-EM-Rente infrage - dann wäre eine Mitteilung an die DRV und Neuberechnung der Rente erforderlich. Gruß w.
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