Hallo monan,
wenn ich es richtig verstanden habe, sind bei Ihrem Mann ja noch einige Fragen offen - aber "wenn" der Reha-Antrag abgelehnt wird und "wenn" dieser in einen Rentenantrag umgedeutet wird, dann bedeutet das:
Ihr Mann stellt einen Antrag auf Rente, weil er sich nicht mehr in der Lage fühlt, in irgendeiner arbeitsmarktüblichen Tätigkeit mindestens drei Stunden am Tag zu arbeiten. Das ist die gesetzliche Voraussetzung und die wird dann von unseren Sozialmedizinern entsprechend beurteilt. Dabei kann dieses Gefühl bestätigt werden oder es wird vielleicht eingeschätzt, dass zwar noch mindestens drei, aber nicht mehr sechs Stunden am Tag möglich sind und eine teilweise EM-Rente gezahlt.
Im Prinzip ist es auch möglich, mehr zu arbeiten, selbst wenn die Ärzte der Meinung sind, es gehen keine drei Stunden mehr (das nennt man dann "auf Kosten der Restgesundheit"). Und letztlich wird es immer eine (medizinische) Einzelfallentscheidung sein, ob mit einem vom Normalfall (also unter drei Stunden) abweichenden Arbeitszeitmodell trotzdem die Voraussetzungen für eine volle EM vorliegen. Hier im Forum ist also dazu eine verlässliche Aussage nicht möglich.
Ich persönlich halte es aber für kontraproduktiv, darüber jetzt schon nachzudenken oder vielleicht sogar Entscheidungen zu treffen. Zunächst muss doch erst mal die Erwerbsfähigkeit beurteilt werden bzw. über die beantragten Leistungen entschieden werden, vorher wissen Sie doch gar nicht, woran Sie sind (es könnte ja auch sein, dass die Reha bewilligt wird). Es sei denn, Ihr Mann strebt sowieso eine teilweise EM-Rente an, dann wäre eine Arbeitszeit über drei Stunden definitiv kein Problem.
Und natürlich wären, wie Herz1952 schon geschrieben hat, außerdem noch die Hinzuverdienstregelungen zu beachten.