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Experten-Antwort

Arbeitslosengeld I läuft aus, Rentenantrag wurde gestellt

von Lavina13.02.2018 | 20:25
1604 Ansichten
14 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, bin schon sehr lange arbeitsunfähig. Krankengeld ist bereits ausgeschöpft und Ende Februar läuft auch das Arbeitslosengeld I (bei Krankheit) aus. Einen Antrag auf EMR habe ich bereits im Herbst 2017 gestellt. Eine Eingangsbestätigung des Antrages habe ich erhalten. Und kurze Zeit später wurde meine Stellenbeschreibung angefordert. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Da Ende Februar das Arbeitslosengeld I ausläuft, mache ich mir große Sorgen wie alles weiter gehen soll. Auch wegen Krankenversicherung.

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Lavina,

wir empfehlen Ihnen sich beim Rentenversicherungsträger nach dem aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Antrages zu erkundigen.

Desweiteren wäre ein Antrag auf Arbeitslosengeld II über das Job Center zu stellen. W*lfgang hat hier bereits eine umfangreiche Erklärung abgegeben.

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Hallo Inga K.,

Sie sollten den Ausgang des Widerspruchsverfahrens abwarten. Sollte Ihr Widerspruch zurückgewiesen werden, können Sie Klage beim Sozialgericht erheben.

Ob Anspruch auf Arbeitslosengeld II ("Hartz 4") besteht, klären Sie bitte mit dem zuständigen Leistungsträger (Jobcenter).

Mit freundlichen Grüßen

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12 Antworten

Margitam 14.02.2018 | 08:21
Hallo Lavina Dringende Empfehlung von mir ! Gehen Sie zum VDK oder einem anderen Sozialverband, und lassen Sie sich beraten. Die kennen die Abläufe, und können ihnen weiterhelfen. Ohne fachkundige Hilfe werden Sie in dieser Angelegenheit vermutlich scheitern. Ich spreche aus eigener Erfahrung. viel Erfolg und freundliche Grüße
W*lfgangam 13.02.2018 | 21:47
Hallo Lavina, die KV bleibt noch einen Monat bestehen, dann/vorher wird Sie die KV anschreiben, wie es weiter gehen soll. Ist keine Familienversicherung möglich/Ehegatte mit gesetzlicher KV, werden Sie in die freiwillige KV 'überführt' und mit einem Mindestbeitrag zur Kasse gebeten/rd. 170 EUR im Monat - Genaueres erklärt Ihnen dann Ihre KV. Wird Zeit, dass Sie bei Ihrer DRV mal nachfragen/anrufen, was aus dem EMRT-Antrag geworden ist/wie der Sachstand ist/wann mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Und stehen Sie gänzlich ohne Einkommen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts da, ist für Sie zunächst das Jobcenter für 'bedürftigkeitsabhängige' Leistungen/Grundsicherung für Arbeitssuchende zuständig - bis über den Rentenantrag entschieden ist. Suchen Sie diese Stelle/Jobcenter bitte in den nächsten Tagen mal auf, dort wird dann auch die KV über deren Leistungen weitergeführt. Mehr kann man so hier ohne weitere Kenntnisse aller/Ihrer Hintergründe nicht raten. Gruß w.
Fortitude oneam 14.02.2018 | 07:06
Hallo Lavina, Sie haben bereits von W*lfgang das Wichtigste an Informationen erhalten. Trotzdem möchte ich Ihnen Mut machen. Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Auch ich hatte mir damals große Sorgen gemacht. Fragen Sie einfach telefonisch oder schriftlich mal nach dem Sachstand nach. Drücke Ihnen beide Daumen, dass Sie die befristete volle EMR erhalten. Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.
Fortitude oneam 14.02.2018 | 09:59
Hallo Lavina, Sie haben bereits von W*lfgang das Wichtigste an Informationen erhalten. Trotzdem möchte ich Ihnen Mut machen. Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Auch ich hatte mir damals große Sorgen gemacht. Fragen Sie einfach telefonisch oder schriftlich mal nach dem Sachstand nach. Drücke Ihnen beide Daumen, dass Sie die befristete volle EMR erhalten. Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.
Und warum nicht die unbefristete volle EMR ?
Hallo Angela, daran habe ich im ersten Moment garnicht gedacht. Ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Aber Sie haben recht. Dies wäre eine weitere Option. Statistisch gesehen aber sehr selten. Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.
Schorscham 14.02.2018 | 10:24
Objektiv betrachtet ist noch Alles im grünen Bereich. "Herbst 2017" bedeutet zwischen Anfang September und Mitte Dezember. In schlimmsten Fall wären jetzt also 5 Monate vergangen, vielleicht aber auch erst 2 Monate. Im ersten Fall wäre ich auch ungeduldig und hätte schon längst telefonisch nachgefragt. Im Zweiten Fall besteht aber noch kein Grund zur Sorge, da die DRV erfahrungsgemäß in Wochen-/Monatsschritten rechnet. MfG
Lavinaam 14.02.2018 | 13:23
Der Antrag wurde bereits im September 2017 gestellt. Ist es denn normal, dass es solange dauert? Eine Familienkrankenversicherung kommt leider nicht in Frage, da ich alleine bin.
Genervteram 14.02.2018 | 13:38
Sie haben doch jetzt alle wichtigen Informationen erhalten. Mehr werden Sie hier im Forum nicht erfahren. Greifen Sie zum Telefon und erfragen den Sachstand bei Ihrem zuständigen Rententräger!
Silviaam 14.02.2018 | 13:54
Hallo Lavina Für einen Erstantrag sind (meiner Erfahrung nach) fünf Monate Bearbeitungsdauer bisher nicht wirklich lange. Ausser der Eingansbestätigung und später noch eine Stellenbeschreibungs-Beibringung hat man Ihnen nichts weiter auferlegt, also es ist z.B. keine Begutachtung erfolgt, keine Reha vor Rente-Massnahme eingeleitet? Hatten Sie denn bereits ausreichend aussagekräftige Befunde/Gutachten neben Ihrem Antrag mit einreichen können, oder war sogar aktuell eine Reha erfolgt (mit dem Ergebnis, dass eine Leistungsminderung 3-unter 6 Std. oder unter 3 Std. vorliegt), sodass einer "positiven" Bescheiderstellung nichts im Wege stehen sollte? Falls es jedoch noch zu Gutachten und einer vorgeschalteten Reha vor Rente-Massnahme kommen sollte, dann wird sich das Antragsverfahren noch eine ganze Weile hinziehen. Da hilft wirklich nur eine Sachstandsanfrage durch Sie an die DRV einzuleiten und ich denke, Sie werden sich bereits vorsorglich bezgl. ALG II Ansprüche bemühen/erkundigen müssen. Viel Erfolg und alles Gute silvia
Inga . K.am 11.09.2019 | 16:16
Was mache ich habe ein Haus bin schon seid März 2017 Krankgeschrieben Erwerbsunfähigkeitsantrag schon 2x abgelehnt ( Widerspruch eingelegt kann in meinen Beruf nicht mehr arbeiten bin auch schon 61Jahre alt, habe eine Herz OP gehabt dabei haben sie mir an der Rechten Seite das Zwerkfell beschädigt wo ich noch mit zu tun habe bekomme schlechter Luft und die Belastbarkeit ist dadurch nicht mehr 100% sondern nur noch 50% man wird bestraft wofür man nichts kann wegen Herz OP außer Betrieb gesetzt und es wird nur nach Aktenlage entschieden. Bekomme ich eigentlich Harz 4 wenn ich ein Haus und einen Mann habe der auch wegen Krankheit jetzt seine Rente mit Abzüge bekommt 600€ Rente . Mit freundlichen Grüßen. Inga. K. Vielleicht war schon mal jemand in dieser Situation wie ich .Danke
Koskoam 11.09.2019 | 18:41
Zitat von Inga . K. anzeigenausblenden
Auch wenn Sie sich an ein sehr altes Thema "angehängt" haben, sollen Sie eine Antwort haben. Der Weg Antragstellung=Ablehnung ist dann der Widerspruch und eine Stufe weiter die Klage vor einem Sozialgericht. Bei Ihnen kann jedoch auch anderes herumkommen, wie bspw. eine Teilrente auf Grund von Berufsunfähigkeit oder, sofern Sie einen Schwerbehinderte ausweis haben und 35 Beitragsjahren dazu, eine Altersrente. Ein Haus dürfen Sie bei Bezug von ALG 2 haben, sofern Größe und Kosten angemessen sind. Wenn Ihr Mann schon Rentner ist, umso besser.
W°lfgangam 11.09.2019 | 18:53
Zitat von Inga . K. anzeigenausblenden
Hallo Inga . K., Sie stellen zunächst eine neue Frage ins Forum: https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/action/show.htm… -> Button oben links drüber: "Neues Thema erstellen" als Hilfe zu einer Nachfrage zu einem über 1 Jahr alten Beitrag zu erhalten, an den Sie ihre Frage angeheftet haben. > Bekomme ich eigentlich Harz 4 wenn ich ein Haus und einen Mann habe der auch wegen Krankheit jetzt seine Rente mit Abzüge bekommt 600€ Rente . Möglich. Das klären Sie nicht mit der Rentenversicherung, sondern mit dem örtlichen JobCenter und ggf. mit Ihrer Wohngeldstelle/Lastenzuschuss. Gruß w.
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