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Experten-Antwort

Ausland Berufseinstieg (Spanien) - Freiwillig GRV

von mapa199008.08.2016 | 18:27
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5 Antworten

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Hallo Zusammen, folgende komplexe situation: nach Abschuss des Studiums November 2015 (Im Ausland studiert) war ich kurzeitig 3 Monate vollzeit angestellt in Deutschland. Arbeitsverhältnisse würde meinerseits aufgelöst zwecks neuorientierung. Diese hat mich nach Spanien + spanischen Arbeitsvertrag (gewöhnlicher Aufenthaltsort), einschließlich möglicher internationale Assignments welche 6 Monate USA oder UK aber auch 1 Jahr Indien sein können aber auch in Deutschland, ab 2017. BIs jetzt habe ich mwn nur 3-4 monate meines Lebens (27 Jahre /m) in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und stehe vor Frage ob ich mich freiwillig an der GRV beteiligen soll oder nicht, vor dem Hintergrund das es (gut möglich) irgendwann wieder langfristig nach Deutschland geht. Alternative wäre dem spanischen system zu vertrauen wobei ich bis dato nicht genau weiß was bei einer nur kurzzeitigen Einzahlung hier ( 1- 5 Jahre) zu berücksichtigen ist. (Private Vorsorge bzw. company polices oder steuerliche Aspekte welche schon tricky genug sind sollen hier keine Rolle spielen :-) Da ich noch etwas ratlos bin würde ich mich über jede Hilfe freuen. Beste Grüße,

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo mapa1990,

zu den freiwilligen Beitragszahlungen in die gesetzliche Deutsche Rentenversicherung schließen wir uns den Ausführungen von KSC, W*lfgang und **** an.

Außerdem sollten Sie sich vom spanischen Rentenversicherungsträger = Instituto National de la Seguridad Social (INSS) über Ihre dortigen Rentenansprüche beraten lassen.

Im späteren Rentenalter werden Sie keine Gesamtrente, sondern jeweils Rentenansprüche aus den einzelnen Staaten, je nach deren Voraussetzungen, erwerben, und damit ohnehin nicht nur mit einem nationalen Rentenversicherungsträger zu tun haben.

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4 Antworten

KSCam 08.08.2016 | 19:03
Wenn es Ihnen reizvoll erscheind für jeden heute gezahlten Tausender später mit 67 5 € mehr Rente zu bekommen, sollten Sie freiwillig einzahlen. Gefühlt ist das jedoch keine all zu prächtige Ideen.
W*lfgangam 08.08.2016 | 21:37
Hallo mapa1990, da stimme ich KSC zu: wenn Ihnen ein Tausender im Jahr nicht weh tut, dann zahlen Sie ein - wer weiß, wofür die Beiträge/eher die Monate als Versicherungszeit mal gut sein werden. Einen objektiven Nutzen für Ihre Rente aus D sehe ich zz. darin nicht. Gruß w.
****am 09.08.2016 | 08:15
Hallo mapa1990, in ihrer Situation ist es wohl sinnvoll noch 2-3 Jahre abzuwarten bis Sie sich Beruflich etabliert haben und Sie ein geregeltes Einkommen haben. Wenn feststeht wo sie sich dauerhaft niederlassen werden (D, ES, USA, UK etc.) verschaffen Sie sich einen Gesamtüberblick über alle bis dato erworbenen Versicherungszeiten in den verschiedenen Ländern ( EU VO und SVA ) und entscheiden dann das weitere Vorgehen, u.U. Nachentrichtung freiwilliger Beiträge in D nach § 207 SGB 6 für die Schul+ Studienzeiten vom 16-17 Lj und die Monaten die die Höchstanrechnungszeit von 8 Jahren überschreiten. Zu KSC und W*lfgang, die Privaten kochen mittlerweile auch nur noch mit lauwarmen Wasser, Garantiezins unter 1% + Abschlusskosten, Provisionen und fetter Verwaltungsgebühren bleibt vom möglichen Ertrag weniger als in der GRV.
mapa1990am 10.08.2016 | 09:38
Vielen Dank an alle :-) ich werde mich dann noch in Spanien erkundigen bzw. eine persönliche Beratung beim deutsche Rentenversicherung anfragen. Habe ich es aber richtig verstanden, das theoretisch fehlende Jahre in der GRV ( bis zu 8) in Deutschland durch Studium etc, nachgezahlt werden können ? vielen Dank,
Deutsche Rentenversicherung
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