Was aktive ETFs an Rendite bringen – und was sie kosten
Was sind aktive ETFs?
Wenn es darum geht, Geld zu verdienen, sind Banken, Neobroker und Fondsgesellschaften erfinderisch. Ständig werfen sie neue Produkte auf den Markt, die ihnen Provisionen bringen, aber deshalb noch lange nicht lohnend und geeignet für Kundinnen und Kunden sein müssen. Nun wird für einen neuen Verkaufsschlager geworben: die sogenannten „aktiven ETFs“. Für Anlegende mag dies auf den ersten Blick verwirrend sein. Sie haben gelernt, dass Exchange Traded Funds (ETFs), also an der Börse gehandelte Indexfonds, „passiv“ sind, weil sie einfach nur einem bestimmten Index wie zum Beispiel dem MSCI World folgen, dem Kursbarometer mit fast 1250 Aktien aus 23 Industrieländern. Doch seit einiger Zeit gibt es auch die „aktiven ETFs. Sie sollen, wie es in Werbung so schön heißt, „das Beste aus zwei Welten“ verbinden:
- einerseits ein aktives Fondsmanagement, bei dem Fondsmanager oder Fondsmanagerinnen die Wertpapiere für den ETF auswählen,
- andererseits die niedrigen Kosten und die Handelbarkeit an der Börse, wie Sie es von den klassischen ETFs bereits kennen.
Das Analysehaus Morningstar bezeichnet solche aktiven Aktien-ETFs in Europa deshalb auch als „shy active“ – also „schüchtern aktiv“. Derzeit kommen in Deutschland mehr und mehr aktiv gemanagte ETFs auf den Markt. Die Stiftung Warentest zählte Anfang September 2026 genau 561 aktive ETFs. Drei Jahre zuvor waren es nur 135. Man kann daher bereits von einem Boom der Produkte sprechen, auch wenn ihre Anzahl im Vergleich zu den tausenden passiven ETFs noch als gering erscheint.
Wenn Sie wissen wollen, was in einem ETF drinsteckt, egal ob passiv oder aktiv, sollten Sie einen Blick in das Factsheet und/oder das Basisinformationsblatt werfen. Darin wird die Strategie des Fonds erläutert. Auch können Sie so auf einen Blick erkennen, welche Wertpapiere im ETF stecken und zum Beispiel nachlesen, wie die Anteile der zehn Unternehmen mit dem höchsten Aktien-Anteil verteilt sind. Hilfreich bei der Suche sind Finanzportale wie justETF oder extraETF: Über diese lassen sich auch vor einer Anlage die einzelnen Fonds miteinander vergleichen.
Wie unterscheiden sich aktive ETFs von den aktiv gemanagten Investmentfonds?
Nach wie vor werden in den Bankfilialen am liebsten aktiv gemanagte Investmentfonds verkauft, bei denen ein Fondsmanager oder ein Team von Fondsexperten geeignete Aktien, Anleihen oder Rohstoffe für den Fonds herausfischt. Diese Fonds folgen offiziell überhaupt nicht oder nicht stur einem bestimmten Börsenindex. Allerdings orientieren sie sich in der Regel an einem Vergleichsmaßstab, meist ein Standard-Index oder ein Korb aus verschiedenen Indizes, um den Erfolg oder Misserfolg des Fonds zu prüfen. Die klassischen, aktiv gemanagten Investmentfonds werden häufig direkt über die Fondsgesellschaft oder in den Sparkassen- oder Bankfilialen verkauft, auch als ein Baustein für die Altersvorsorge. Viele dieser Fonds sind zusätzlich an den Börsen handelbar, das muss aber nicht so sein, während ETFs immer an der Börse handelbar sind.
Ein weiterer Unterschied: Für den Verkauf der klassischen Investmentfonds ist in der Regel ein Ausgabeaufschlag fällig, bei Aktienfonds können dies bis zu ünf Prozent vom reinen Wert der Fondsanteile sein. Beispiel: Wenn Sie 100 Euro investieren und der Ausgabeaufschlag 5 Prozent beträgt, fließen effektiv 95,24 Euro direkt in den Fonds, während 4,76 Euro als Gebühr an den Vertrieb gehen. Hinzu kommt: Viele Fondsgesellschaften verlangen für Management und Verwaltung noch jährliche Gebühren von 1,5 bis mehr als zwei Prozent vom angelegten Fondsguthaben. Diese hohen Gebühren zehren beträchtlich an der jährlichen Rendite. Auch deshalb übertreffen die gemanagten Fonds nur selten den Marktdurchschnitt.
Deshalb bieten Banken und Neobroker, Fondsgesellschaften und Versicherer jetzt vermehrt die aktiven ETFs als Alternative an, neuerdings auch für das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot. Sie sollen günstiger, leichter handelbar und transparenter als die klassischen aktiven Investmentfonds sein – und durch eine besonders kluge Auswahl der Wertpapiere im ETF besser als der Durchschnitt des Marktes abschneiden, also für die Anlegenden eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaften (siehe Übersicht unten). Im Namen vieler aktiver ETFs steht deshalb das Wort „enhanced“, also „verbessert“. Davon sollten sich Anleger aber nicht blenden lassen. Denn ob die Rendite langfristig wirklich besser ist, muss sich erst noch zeigen.
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| Merkmale | passive ETFs | aktive ETFs | aktive Fonds |
|---|---|---|---|
| Ziel der Anlagestrategie | Abbildung eines Index, um den Marktdurchschnitt zu erreichen | den Marktdurchschnitt schlagen | den Marktdurchschnitt schlagen |
| Management-Stil | passiv | aktiv gemanagt durch Fondsmanager, aber meist nah am Index | aktiv gemanagt durch Fondsmanager |
| Handelbarkeit | börsengehandelt | börsengehandelt | Kauf über Fondsgesellschaft oder Bank |
| Transparenz | tägliche Veröffentlichung der Zusammensetzung | in der Regel tägliche Veröffentlichung der Zusammensetzung | unregelmäßige und verzögerte Veröffentlichung der Zusammensetzung |
| Kostenstruktur (laufende Kosten) | sehr niedrig (Ø ca. 0,27 % pro Jahr.) | niedrig (Ø ca. 0,37 % pro Jahr) | hoch (oft über 1 % pro Jahr.) |
| Kauf-/Verkaufskosten | abhängig vom Depotanbieter | abhängig vom Depotanbieter | oft Ausgabeaufschlag & Rücknahmegebühr |
Was kosten aktive ETFs?
Bei den meisten Anbietern aktiver ETFs liegen die jährlichen Kosten zwischen 0,30 und 0,40 Prozent. Es können aber auch fast 1,0 Prozent sein, wie aus einer Untersuchung der Ratingagentur Scope und des Fondsanalysehauses Fondsconsult hervorgeht. Das ist teilweise doppelt oder dreimal so viel wie für die passiven ETFs, bei denen die Preise zuletzt weiter gesunken sind. Zum Vergleich: Für den neuen Welt-ETF Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS, der im August 2026 den Index mit seinen rund 10.000 Aktien durch etwas 6.400 repräsentative Titel abbildete, werden bisher nur 0,07 Prozent an laufenden Gebühren im Jahr fällig – deutlich weniger als für vergleichbar anlegende aktive ETFs. Laut der Analyse von Scope wurden für aktive ETFs, die ausschließlich in Aktien investieren, durchschnittlich 0,42 Prozent pro Jahr verlangt, für aktive Anleihen-ETFs 0,28 Prozent und für Misch-ETFs 0,38 Prozent.
Im Vergleich zu klassischen aktiven Investmentfonds ist der Vorteil aktiver ETFs allerdings enorm: Und das wirkt sich langfristig dramatisch aus: Beispiel: Eine Vorsorgesparerin zahlt 30 Jahre lang in einen Aktienfonds 100 Euro ein, die Rendite beläuft sich auf durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr. Würden die laufenden jährlichen Kosten nur 0,1 Prozent wie bei manchen passiven ETF betragen, hätte die Anlegerin am Ende laut dem Fondsrechner von zinsen-berechnen.de immerhin 80.372 Euro zur Verfügung. Bei Kosten von 0,4 Prozent, wie bei einem aktiv gemanagten ETF, wären es nach 30 Jahren Einzahlzeit rund 76.070 Euro, bei Kosten von 1,5 Prozent wie bei einem klassischen Aktienfonds aber nur noch 62.498 Euro, das sind fast 18.000 Euro weniger als mit der 0,1-Prozent-Kostenvariante.
Welche aktiven ETFs gibt es eigentlich?
Wie bei den passiven ETFs und den klassischen Investmentfonds gibt es eine breite Auswahl: Das Angebot reicht von hundertprozentigen Aktien-ETFs über Anleihen-ETFs bis hin zu Mischfonds-ETFs, in den sowohl Aktien wie auch Anleihen stecken. Es gibt Branchen-ETFs und Themen-ETFs, bei denen das Fondsmanagement auf bestimmte Trends setzt, wie etwa erneuerbare Energien. Schon jetzt zeichnet sich ab: Je mehr aktive ETFs-auf den Markt kommen, desto mehr speziellere Anlagestrategien wird es geben. Was die aktiven ETFs aber verbindet: Sie bilden keinen Index eins zu eins ab, sondern wählen die Wertpapiere nach anderen Mustern aus. Bei der Stiftung Warentest heißt es dazu: „Die Grenzen zum passiven Management sind (…) fließend.“ Einige aktive ETF folgten keinem Index, aber einer streng regelbasierten Strategie. „Andere beziehen sich auf einen Index, machen aber ein paar Kleinigkeiten anders als dieser. Wieder andere sind wirklich aktiv und betreiben Stock Picking, das heißt, sie wählen die Titel einzeln aus.“ Dabei können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, zum Beispiel der Gewinn im Verhältnis zum Aktienkurs, wie hoch die Unternehmen verschuldet sind, wie stark die Aktien bislang geschwankt haben oder wie nachhaltig das Unternehmen agiert.
Ein Beispiel: Der aktive ETF „JPM US Research Enhanced Index ETF“ des US-Finanzkonzerns JP Morgan gilt derzeit als der größte aktive ETF mit einem Fondsvolumen von fast 12 Milliarden Euro weltweit (siehe Tabelle unten). Der ETF orientiert sich am bereits erwähnten Index MSCI World. Auf der Homepage von JP Morgen heißt es dazu: Der JPM Global Research Enhanced Index Equity ETF ziele darauf ab, „einen positiven Mehrertrag gegenüber dem MSCI World Index zu erzielen“ – und das bei geringeren Schwankungen, was die Kursabweichungen zwischen Fonds und Index angeht (Tracking Error), und bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Weiter ist im sogenannten Factsheet zu lesen, JP Morgan wolle „mittels einer Übergewichtung von Wertpapieren mit dem höchsten Potenzial für eine überdurchschnittliche Wertentwicklung und einer Untergewichtung von Wertpapieren, die als am stärksten überbewertet eingeschätzt werden“, langfristige Erträge über jenen des MSCI World Index erzielen.
Konkret wirkt sich dies zum Beispiel so aus: Die am stärksten gewichtete Aktie ist derzeit der US-Chiphersteller Nvidia mit einem Anteil von 6,2 Prozent, gefolgt von Apple mit 5,3, Microsoft mit einem Anteil von 4,4, Alphabet (4,0) und Amazon (3,0). Das weicht nur teilweise deutlich von der Gewichtung der fünf Schwergewichte im MSCI World ab. Darin hatte Nvidia im September 2026 einen Anteil von 5,8 Prozent, gefolgt von Apple (5,4), Microsoft (4,0), Alphabet (2,7) und Amazon (2,2 Prozent). Diese Strategie war zumindest bislang offenbar erfolgreich, die Rendite des aktiven JPM Global Research Enhanced Index Equity ETF ist etwas höher als die des MSCI-World.
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| Wertentwicklung pro Jahr in % | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Name | ISIN | 1 Jahr | 3 Jahre | 5 Jahre | laufende Kosten pro Jahr in % | Fonds-volumen in Mrd. Euro | Auflage-datum |
| JPM US Research Enhanced Index (USD) | IE00BF4G7076 | 21,3 | 19,5 | 14,3 | 0,20 | 11,6 | 10.10.2018 |
| JPM Global Research Enhanced Index (USD) | IE00BF4G6Y48 | 21,0 | 18,5 | 13,0 | 0,25 | 5,9 | 10.10.2018 |
| JPM Europe Research Enhanced Index (EUR) | IE00BF4G7183 | 15,9 | 14,5 | 10,0 | 0,25 | 2,8 | 10.10.2018 |
| Fidelity Sustainable Research Enhanced EM (USD) | IE00BLRPN388 | 30,6 | 19,6 | 7,8 | 0,50 | 3,9 | 24.11.2020 |
| JPM Global EM Research Enhanced (USD) | IE00BF4G6Z54 | 34,2 | 22,5 | 9,3 | 0,37 | 2,2 | 06.12.2018 |
| Zum Vergleich: | |||||||
| MSCI-World-Index (in Euro) | 21,1 | 19,2 | 12,7 | ||||
| Quelle: Just ETF; Stand: 13.10.2026 | |||||||
Wie gut oder schlecht sind die Renditen der aktive ETFs?
Für unsere Tabelle (siehe oben) haben wir fünf der größten aktiven ETFs ausgewählt. Damit ist keine Anlageempfehlung verbunden. Die fünf ETFs sollen nur als Beispiel dienen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Alle fünf ETFs sind in der Gewinnzone, über alle ausgewerteten Zeiträume von einem Jahr, drei und fünf Jahren. Alles andere wäre auch ein Armutszeugnis, weil es an den internationalen Aktienmärkten ja in den vergangenen Jahren fast durchgehend mit den Kursen nach oben ging.
Entscheidender ist der Vergleich mit der Wertentwicklung des MSCI World, dem Index, auf den viele Anlegerinnen und Anleger in Deutschland setzen, gilt er doch als „Weltindex“, wenn auch mit zwei möglichen Nachteilen: Im MSCI World gibt es ein Übergewicht von US-Aktien und US-Technologieaktien. Als Vergleichsmaßstab passt der MSCI World aber immer noch am gut: Hier schnitten von den fünf aktiven ETFs über den Zeitraum von fünf Jahren drei schlechter und zwei etwas besser ab als der MSCI World. Über den Zeitraum von einem Jahr kann nur ein Fonds mit dem Kursanstieg des MSCI World nicht mithalten. Der Vergleich legt den Schluss nahe: Den Fondsmanagerinnen und Fondsmanagern der aktiven ETFs kann es gelingen, eine Überrendite trotz höherer Kosten zu erzielen, es kann aber auch schiefgehen. Darauf deuten ebenfalls die ersten Untersuchungsergebnisse von Stiftung Warentest hin.
So konnten die Warentester von im „Fondsfinder“ der Stiftung aufgeführten 561 aktiven ETF nur 37 bewerten, alle anderen ETFs sind noch zu jung, um etwas über ihren Anlageerfolg zu sagen. Für eine Bilanz, heißt es bei der Stiftung, sei es „noch früh“. Die Warentester merken allerdings an: „Zwar erhalten 23 dieser 37 ETF gute vier Anlageerfolgs-Punkte, doch die bisherigen Erfahrungen mit dem Abschneiden gemanagter Fonds sind nicht unbedingt ermutigend. Die Mehrzahl der aktiv gemanagten Fonds schneidet schlechter ab als der Vergleichsindex – oder der ETF, der diesen Index abbildet.“ Auch verschiedene Forschungsarbeiten zeigten, „dass aktives Management kaum Mehrwert bietet, selbst wenn die Kosten niedrig sind“.
Dass es auf lange Sicht aktiv gemanagten klassischen Investmentfonds äußerst selten gelingt, besser als ein Index abzuschneiden, bestätigt auch der Index-vs-Active-Report des Indexanbieters S&P. Darin veröffentlicht das Unternehmen regelmäßig, wie viele aktiv gemanagte Welt-Aktienfonds schlechter performen als ihr Vergleichsindex, der S&P World. Demnach liefen über zehn Jahre etwa 97 Prozent schlechter als der Marktdurchschnitt. Gerade einmal drei Prozent der aktiven Fonds erwirtschaften somit eine höhere Rendite als dieser Vergleichsindex.
Nur: Welche Fonds den Index schlagen werden und welche nicht, lässt sich nicht vorhersagen. Und selbst Fonds, denen es in einem oder vielleicht sogar innerhalb von drei oder fünf Jahren gelingt, besser als ihr Vergleichsmarkt zu sein, können sich in späteren Jahren plötzlich als Anlageflop erweisen. Nachgewiesen ist für die klassischen aktiv gemanagten Investmentfonds: Je länger der betrachtete Zeitraum, desto weniger die Anzahl der Fonds, die besser als der Markt abschneiden.
Schauen Sie einfach mal in Ihrem Wertpapierdepot nach, welche Fonds die schwächsten Wertzuwächse haben und welche die meisten Gebühren kosten. Vermutlich werden die teuren Produkte eher weniger Rendite aufweisen. Wer sich dann davon trennen und lieber in günstigere, weltanlegende ETFs investieren will, sollte darauf achten, dass Gewinne zum Teil zu versteuern sind. Deshalb kann es lohnender sein, den Verkauf auf zum Beispiel zwei Jahre aufzuteilen, um den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (Verheiratete: 2.000 Euro) pro Jahr optimal zu nutzen.
Was können Anleger tun?
Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, räumt ein, dass aktive ETFs weniger Nachteile hätten als aktiv gemanagte Investmentfonds. „Aber es ist noch nicht erwiesen, ob sie auch Vorteile gegenüber passiven ETFs haben“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. Ob diese die Indizes auf Dauer wirklich schlagen, sei derzeit kaum nachzuweisen. Nauhauser empfiehlt Anlegenden daher: „Ihr braucht gar keine aktiven ETFs, weil wir ja wissen, dass passive Strategien funktionieren.“
Fazit: Schauen Sie einfach mal in Ihrem Wertpapierdepot nach, welche Fonds die schwächsten Wertzuwächse haben und welche die meisten Gebühren kosten. Vermutlich werden die teuren Produkte eher weniger Rendite aufweisen. Wer sich dann davon trennen und lieber in günstigere, weltanlegende ETFs investieren will, sollte darauf achten, dass Gewinne zum Teil zu versteuern sind. Deshalb kann es lohnender sein, den Verkauf auf zum Beispiel zwei Jahre aufzuteilen, um den Sparerpauschbetrag von 1000 Euro (Verheiratete: 2000 Euro) pro Jahr optimal zu nutzen.
