Guten Morgen.
es ist ja interessant, was in so einem Thread dann alles losgetreten wird:
Unter anderem dies:
Zitiert von: Interessent
Zitiert von: Hans
Hallo,
dann einfach ALG 1 kassieren und fertig. Somit "überbrücken" Sie noch einmal 1,5 Jahre (eigentlich 2 Jahre, aber wer selbst kündigt bekommt einen Abzug von 1/2 Jahr "aufgebrummt"). Und das Gute: In den 1,5 Jahren zahlt das Arbeitsamt noch Rentenversicherungsbeiträge in Höhe von 80% des ehemaligen Lohnes.
Es werden drei Monate, nicht ein halbes Jahr gekürzt.
Davon abgesehen ist es allerdings ein guter Tipp.
Außer der Mann kann gesundheitlich nicht mehr, dann kann er auch versuchen, einen GdB zu bekommen und dann die Behindertenrente oder eine EM-Rente zu bekommen...
Für mich sind das alles Anleitungen den Staat zu beschei....
Ich möchte aber nur eine faire Rente mit etwas weniger Abschlag.
Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass dieser Beitrag NICHT von mir verfasst wurde. Hier benutzt jemand meinen Alias, um irgendwelche Statements abzusondern. Das finde ich überflüssig und nicht nachvollziehbar. Der/-diejenige möge das unterlassen!
Einmal zurück zum Ursprung dessen, was ich am in meinem zweiten Beitrag geschrieben habe:
Ich habe mich nicht differenziert genug ausgedrückt. Tatsächlich bezweifle ich nicht, dass die Rentenversicherung meine zu erwartende Rente korrekt und fehlerfrei ausgerechnet hat. Auch den Modus der Berechnung habe ich mittlerweile verstanden.
Wenn ich schreibe: "Meine Vorstellung von Korrektheit ist eine andere", dann meine ich damit den, ich möchte sagen "moralisch/ethischen Aspekt" der Sache. Also: Welchen Einfluss hat die sich immer weiter zuspitzende Regelung der Rente auf die Rentenempfänger, ist das, was da passiert, gerecht? Und: Entsprechen diese Regelungen den (un)geschriebenen Regeln des Umgangs miteinander? Warum erhebt sich(meine Meinung!) der Gesetzgeber über diese Regeln?
Konkret: Ich finde es UNKORREKT, wenn ich nach 42 Jahren in Rente gehen möchte und dann für eine fehlende Restarbeitszeit von ca 6,5% bis zum Alter von 66 Jahren Abzüge von 17% zu meiner vollen Altersrente habe! Da passt etwas nicht zusammen und das kann man zwar formal begründen und erklären, in Ordnung ist es deswegen noch lange nicht. "Es gehört sich nicht" ist das, was ich empfinde.
Ich möchte hier niemandem auf die Nerven gehen, dies ist ein sachorientiertes Forum und das ist auch gut so. Aber bedenken Sie bitte, wie viele Menschen davon betroffen sind. Da lohnen sich m.E. ein paar kritische Gedanken über das deutsche Rentensystem.
Ich habe übrigens, nur zur Vervollständigung, Zeit meines Lebens leicht bis gut überdurchschnittlich verdient. Ja, und meine Ex- Gattin hat 103 Euro meiner Rente für sich. Wäre das nicht der Fall, bekäme ich also mit 66 Jahren nach 45 Jahren Vollzeitarbeit 1643,-Euro Bruttorente. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Beste Grüße, Scobis