Da gibts nichts zu überdenken.
Versuchen Sie es aus der Sicht Ihres Vaters zu sehen.
Er hat geheiratet, die Ehe wurde 1971 geschieden und die Frau war an der Scheidung Schuld.....und wer damals schuldig geschieden wurde, bekam vom anderen keinen Unterhalt, das war so Gesetz.
Fänden Sie es als Betroffener dann gerecht, wenn Sie Jahre / Jahrzehnte später zahlen müssten, nur weil sich viele Jahre später die Gesetze geändert hatten. Fänden Sie das eines Rechtsstaates würdig?
Und heute darüber zu rechten wofür das damals junge Ehepaar das Geld der Beitragserstattung ausgegeben hat, ist ebenso müßig. Vom Beamtengehalt, das der Vater durchs Studium erreichen konnte, hat doch die gesamte Familie bis zur Scheidung profitiert.
Und bis Mitte der 90er Jahre gab es für Frauen, die sich die Beiträge damals erstatten ließen, super Nachzahlungsmöglichkeiten - hätte das Ihre Mutter damals gemacht, bräuchte heute niemand zu lamentieren.
PS: die Welt ist eben nicht gerecht.