Warum diese Hektik, wenn noch bis einschl. März die befristete EM-Rente gewährt ist? Man kann auch alles übertreiben! Selbst wenn der Bescheid für die Verlängerung erst im März käme (was ich aber nicht glaube), wäre das formal früh genug. Da sind andere Vorgänge für den RV-Träger sicherlich zeitnaher zu erledigen. Daher erst mal Ruhe bewahren.
Nun, hier gibt es einen Interessenkonflikt.
Einerseits haben die Antragssteller selbstverständlich ein berechtigtes Interesse daran, dass zeitnah entschieden wird, da quälende Warterei ganz schön nervenbelastend sein kann.
Andererseits haben die Behördenmitarbeiter naturbedingt keinen Bock auf Stress und schon gar nicht auf Überstunden.
Fakt ist aber nun mal, dass es kaum eine Krankenkasse und kein privates Versicherungsunternehmen wagen würde, ihre Kunden dermaßen lange zappeln zu lassen.
Die Konkurrenz wartet nämlich nur darauf!
Also ich finde die Aussage ganz schön unverschämt. Kein Mitarbeiter wird einen Weitergewährungsantrag einfach so liegen lassen. Nicht umsonst werden die Rentner ca. 5 Monate vor Ablauf der Rente angeschrieben.
Es sind gerade mal 6 Wochen seit dem Antrag vergangen. Wenn noch Befunde fehlen oder die Ärzte der DRV noch weitere Unterlagen benötigen, kann so ein Antrag nun mal nicht in 3 Wochen erledigt werden! Zumal bis März ja wohl noch genügend Zeit ist.
Mir ist schon klar, dass man rechtzeitig wissen möchte, wie es weiter geht. Aber ein bisschen Geduld sollte man schon haben. Und @Ulrike, Ihr Ehemann ist bestimmt nicht der Einzige, der einen Antrag gestellt hat.
Sich im Januar schon arbeitslos zu melden, finde ich auch viel zu früh. Mitte Februar ist ausreichend.