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Belastungserprobung abgebrochen

von Michi17.05.2008 | 14:24
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6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo, habe durch die Rentenversicherung in Berlin eine Bewilligung für eine medizinisch-berufliche Reha, Belastungserprobung in Karlsbad erhalten. Bin letzte Woche zu dieser Klinik zum Aufnahmetermin für die Dauer von 6 Wochen gefahren. Dort angekommen war ich so enttäuscht und geschockt über die Einrichtung und bin am selben Tag wieder abgereist. Jetzt setzt mich meine Sachbearbeiterin der Rentenversicherung unter Druck und will bei Ablehnung ein psychatrisches Gutachen von mir anfordern, damit sie mich für voll arbeitsfähig erklären und den Antrag dann ablehnen können. Ich hätte aber noch die Möglichkeit nach Saarbrücken zu gehen, was ich aber ablehne. Laut Ärztin der RV gibt es nur Karlsbad oder Saarbrücken. Jetzt meine Frage: Muss ich das machen bzw. entstehen Nachteile für mich wenn ich auf die Reha verzichte. Den Antrag habe ich selber und ohne Anordnung der Krankenkasse bzw. Arbeitsagentur gestellt. Wäre es doch besser das mit Karlsbad ein 2.Mal zu versuchen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und bitte um Hilfe. Grüße Michi

6 Antworten

KSCam 17.05.2008 | 19:26
im onlineforum wird es nicht möglich sein Ihnen zu helfen. Niemand hier kennt Ihr Alter, Ihren bisherigen Werdegang oder Ihre Krankheiten, etc. Ebenso weiß keiner, was Sie selbst anstreben und welche Arbeiten Sie überhaupt machen können. Was haben Sie von Ihrem Antrag auf Reha erhofft? Was war so schockierend in der Einrichtung? Wie haben Sie den Abbruch begründet? Alles was man zu Ihrer Zukunft sagen könnte, wäre Lesen im Kaffeesatz. Wie es weitergeht müssen Sie mit Ihren Ärzten, bzw. den Rehaberatern vor Ort besprechen.
Kassandraam 18.05.2008 | 09:39
Fragen Sie doch mal Ihre eigenen Ärzte, ob die weitere Kliniken kennen, in denen Belastungserprobungen durchgeführt werden. Die DRV hat anscheinend nur die 2 im Programm. Wenn Sie dort nicht hinwollen, muss die Sachbearbeiterin nicht mal ein Attest von Ihnen haben, um das Verfahren zu beenden. Sie lehnen ja ab! Wenn Sie eine Alternative vorschlagen, muss zumindest geprüft werden, ob die Arbeitserprobung dort durchgeführt werden kann. Ist auch eine Kostenfrage.
Michiam 18.05.2008 | 12:54
Hallo Kassandra, danke für Ihre Zeilen. Ich habe der DRV per Fax eine andere Klinik (RKU Ulm) beantragt, die ebenfalls diese Belastungserprobung anbieten, wurde aber abgelehnt, da es die Vorausetzungen der DRV nicht erfüllt. Fazit: Entweder Karlsbad oder Saarbrücken, sonst gibt es nichts. Wie kann ich jetzt das Verfahren beenden? Verzichtserklärung? Muss ich dann mit Konsequenzen rechnen? Kassandra, wäre nett wenn Sie nochmals mir antworten könnten. Grüße Michi
Kasandraam 18.05.2008 | 17:59
Ihren Antrag können Sie mit einem kleinen Zweizeiler zurücknehmen. Nachdem Sie niemand zur Antragstellung aufgefordert hat, wird Ihnen da vorerst auch niemand Schwierigkeiten machen. Ich gehe allerdings davon aus, dass Sie Krankengeld beziehen. Dann könnte natürlich Ihre Krankenkasse hellhörig werden und Sie zur Reha-Antragstellung auffordern. Das kann aber niemand vorhersehen.
Michiam 18.05.2008 | 18:05
Danke für Ihre Antwort. Ich beziehe kein Krankengeld, sondern Arbeitslosengeld II (Hartz).
rehaam 19.05.2008 | 07:37
Guten Tag, nur zu Ihrer Info, die DRV Bund führt sehr wohl im RKU Belastungserprobungen durch.
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