Zuerst zocken einem Vermittler und Versicherungsgesellschaft mit mindestens ca. 20 % Vertriebs- und Abschlußkosten der Versicherungssumme ab.
Und in der Rentenphase ist der Staat mit mind. 17,45 % Sozialversicherungsbeiträgen an der bAV-Rente mit dem Abzocken an der Reihe.
Außerdem will der Staat die vollen Rentenbeiträge der Steuerpflicht unterworfen haben, also nicht nur mit dem Ertragsanteil.
Was sich der Arbeitgeber von Vermittler und Versicherungsgesellschaft dafür zahlen läßt, daß er diese in sein Haus läßt, will ich mal gar nicht reden.
Den Erspanissen infolge der Freibeträge für Steuer und Sozialabgaben in der Ansparphase stehen wegen der reduzierten Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung auch eine niedrigere Altersrente gegenüber.
Da der Staat die Sozialversicherungsbeiträge bei den gesetzlich Krankenversicherten locker und flexibel seinen Kassenerfordernissen anpassen kann und dies in der Vergangenheit selbst rückwirkend ohne Beachtung von Vertrauensschutzprinzipien getan hat, ist Vorsicht geboten.
Angesichts der prekären finanziellen Situation in der EU (Griechenland, Spanien, Portugal) sind weitere Zugriffe des Staates in die Taschen der Bürger nicht auszuschließen.
Deshalb mein Rat, meiden Sie als gesetzlich Krankenversicherter die bAV. Ggf. wäre private Vorsorge oder Riestern die sichere Alternative.