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Experten-Antwort

Beurlaubung bei Teilstationärer Reha

von Sandra13.08.2015 | 12:51
1742 Ansichten
9 Antworten
Guten Tag, ich bin in der teilstationären Reha, die über fünf Wochen geht, ich habe im vergangenen Jahr bereits einen Urlaub gebucht, für den ich von Donnerstag bis Dienstag beurlaubt werden müsste. Wie gehe ich da am besten vor. An wen muss ich mich wenden, oder ist eine Beurlaubung komplett ausgeschlossen.

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 13.08.2015 | 15:08

Hallo Sandra, da es keinen Rechtsanspruch auf Urlaub während der Reha gibt, machen Sie es wie „hinten wie von vorne“ vorgeschlagen hat. Setzen Sie sich mit Klinik und Kostenträger in Verbindung und hoffen auf die Möglichkeit a oder b wie „hinten wie von vorne“ sie beschrieben hat. Ansonsten bleiben nur Abbruch der Reha oder der Rücktritt von der Reise (Reiserücktrittversicherung?).

8 Antworten

Achillam 13.08.2015 | 13:45
Bitte fragen Sie bei Ihrem zuständigen Träger nach, grds. ist eine Beurlaubung wegen Urlaub nicht möglich. Sollte es doch möglich sein bekommen Sie für die Tage sowie das Wochenende kein Übergangsgeld.
hinten wie von vorneam 13.08.2015 | 14:05
Haben Sie bei der Beantragung auf diesen Ihnen schon lange bekannten Sachverhalt hingewiesen und so allen Beteiligten schon zu der Zeit die Möglichkeit gegeben, das zu berücksichtigen? Falls nein, ist Ihnen schon ein Aufnahmetermin mitgeteilt worden, so dass man es zuvor ggf. nachholen könnte? Teilen Sie es der Klinik und dem Kostenrträger mit. Diese beraten dann untereinander, ob die Maßnahme a) wie gewünscht unterbrochen b) verschoben c) abgebrochen d) abgesagt wird. Das ist stets einzelfallabhängig und kann hier m. E. nicht prognostiziert werden.
hinten wie von vorneam 13.08.2015 | 14:11
Sandra schrieb

Ja klar, ich bin nicht gewillt mir mein letztes bisschen Sinn im Leben durch meine Krankheit nehmen zu lassen!

Sie befinden sich bereits in der Maßnahme, das habe ich überlesen. Umso mehr fehlt mir das Verständnis, dass Sie diese Information verschwiegen haben und nun ein Problem in der selbst provozierten Situation sehen. Wie auch immer, es steht mir nicht zu, zu maßregeln. Verfahren Sie, wie vorgeschlagen, holen Sie zusätzlich die Klinikärzte ins Boot, und es wird eine der genannten Möglichkeiten (a bis d) herauskommen. Wenn es medizinisch vertretbar ist, wird einer Unterbrechung sicher zugestimmt. Dennoch hätte man das schon viel früher klären können - nein, müssen.
Sandraam 13.08.2015 | 20:29
Aber ich denke doch eine Pause in der Reha ohne Überbrückungsgeld dürfte kein Problem darstellen ?!
hinten wie von vorneam 14.08.2015 | 07:10
Sandra schrieb

Ja klar, ich bin nicht gewillt mir mein letztes bisschen Sinn im Leben durch meine Krankheit nehmen zu lassen!

In aller Regel ja. Aber noch mal: das ist stets einzelfallabhängig. Generell: je weniger das Reha-Ziel durch die Unterbrechung gefährdet wird, desto wahrscheinlicher ist die Zustimmung (vereinfacht gesagt). Aber speziell für Ihren Fall: je später der Teilnehmer eine Unterbrechung der Maßnahme beantragt, desto schwieriger wird es (unabhängig von der medizinischen Möglichkeit), das einzuplanen, desto geringer kann wiederum die Zustimmungswahrscheinlichkeit werden. Also sollten Sie sich aufgrund Ihres Verhaltens nicht wundern, wenn eine Unterbrechung zwar medizinisch möglich wäre, es aber aus dem einfachen Grund nicht gestattet wird, weil es nicht mehr so kurzfristig um- und einplanbar ist. Z. B. könnte es notwendig werden, die versäumten Tage nachzuholen. Hierfür werden dann wieder kurzfristig Kapazitäten im Anschluss benötigt. Auch hat die Klinik ein Interesse daran, ihre Kapazitäten auszuschöpfen, und keine „Leerstände“ zu haben. Ich vermute, so umfassend betrachten Sie das Thema gar nicht, Sie sehen nur sich und ihr Wochenende in dieser Angelegenheit...
Ottikonam 14.08.2015 | 07:00
Hi Sandra, brauchen Sie die reha nun oder nicht? Das mit dem Urlaub hätten Sie ja nun wirklich vorab mit der Klinik abklären können, wenn der schon vor einem Jahr "gebucht" wurde. Mann Mann Mann... Auf eigene Kosten ist die Unterbrechung sicherlich kein Problem. Nur Ihre Maßnahme (Behandlungezyklus) wird halt auch unterbrochen (oder Ihre Tätigkeitten, wie Sie es nennen ;-) ) Müssen Sie selbst entscheiden.
Sandraam 14.08.2015 | 13:14
Ja klar, ich bin nicht gewillt mir mein letztes bisschen Sinn im Leben durch meine Krankheit nehmen zu lassen!
=//=am 14.08.2015 | 17:02
Sandra schrieb

Ja klar, ich bin nicht gewillt mir mein letztes bisschen Sinn im Leben durch meine Krankheit nehmen zu lassen!

Na na, jetzt aber bitte nicht zickig werden! Sie haben um Ratschläge gebeten, dann sollten Sie sich diese auch anhören. Das Leben ist halt mal kein Ponyhof, und wenn Sie die Reha dringend benötigen, sollten Sie diese auch wie vorgesehen durchführen. Sie dient ja wohl Ihrer Gesundheit. Und das mit dem Urlaub hätten Sie halt auch schon früher regeln oder besprechen können, da brauchen Sie jetzt nicht rumzublaffen. :-)
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