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Experten-Antwort

Dauer der Entscheidung über EMR-Antrag

von Sebi01.07.2013 | 13:09
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10 Antworten

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Ich habe mich nun doch dazu durchgerungen, einen EM-Renten-Antrag zu stellen... Es geht einfach nicht mehr, ich habe zwei chronische Erkrankungen Ich muss seit Jahren starke Medikamente nehmen..Jetzt komme ich in dem "allgemeinen" Leben, wenn man es noch so nennen kann -!!- und vor allem bei der Arbeit (bin schon auf TZ) nicht mehr klar. Meine Frage: Wie lange dauert es ungefähr bis zur Entscheidung über einen Antrag auf EMR?

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Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Die Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Die Bearbeitungsdauer kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein.

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9 Antworten

Klara Kugeligam 01.07.2013 | 14:12
Das kann ihnen höchstens ein Glaskugelbesitzer sagen. Die Spanne reicht von 1 Monat bis 5 -und mehr Jahre,wenn es zur Klage durch die Instanzen kommt. Sie müssen sich jetzt einfach gedulden,alles andere nützt nichts und schadet höchstens der Gesundheit.
knödelam 01.07.2013 | 17:38
als Beispiel kann ich meinen Antrag angeben. habe Anfang März den Antrag gestellt; war vor 4 Wochen beim Gutachter und hab immer noch keinen Bescheid. bis dato also schon fast 4 Monate :(
Biggiam 01.07.2013 | 19:01
Bei mir hat es 5 jahre gedauert.
Annaam 01.07.2013 | 21:14
Hallo Sebi, lassen Sie Sich hier nicht ärgern - die Bearbeitungsdauer ist wirklich sehr unterschiedlich. Wenn Sie in dieser Zeit der Unsicherheit und der Sorgen Unterstützung und Zuwendung brauchen, können Sie Sich hier anmelden: http://www.krank-ohne-rente.de Sie treffen da auf Menschen in ähnlicher Situation und auch auf Menschen die diese Situationen schon hinter sich gebracht haben. Anders als hier herrscht dort ein absolut wertschätzender Umgang miteinander. Man wird weder verhöhnt noch erhält man abwertende Antworten auf unterstem Niveau. (Wobei die Experten hier dankenswerter Weise wirklich tun was sie können!) mfg
Alltagsberateram 02.07.2013 | 01:47
Die Bearbeitungsdauer von Anträgen auf Erwerbsminderungsrente hängt in erster Linie natürlich von der Gesamtzahl der eingehenden Anträge ab. Wenn Sie Glück haben, ist der Stapel der für Sie zuständigen Sachbearbeiterin gerade fast abgearbeitet und sie wird weder krank, noch nimmt sie Urlaub. Sie können davon ausgehen dass in Deutschland jährlich insgesamt ca. 400 000 Neuanträge auf Erwerbsminderungsrente gestellt werden (wovon ca. 200 000 bewilligt werden), täglich sind das also fast 1100 Neuanträge. Im Allgemeinen dauert es gut einen Monat, bis Ihr Antrag in der zuständigen Abteilung gelesen wird. Einen Monat dauert dann die Überprüfung des Rentenanspruches, Ihr (ehemaliger) Arbeitgeber wird angeschrieben und um eine Beschreibung Ihres Arbeitsplatzes gebeten. Dann gehen die Akten zum sozialmedizinischen Dienst. Etwa einen Monat später werden von dort Ihre Ärzte angeschrieben. Nachdem Ihre Ärzte geantwortet haben, vergeht ein weiterer Monat, bis die ärztlichen Unterlagen geprüft worden sind. Dann geht die Akte zurück zur abscließenden Bearbeitung zur zuständigen Sachbearbeiterin. Wenn allerdings eine weitere ärztliche Begutachtung notwendig wird, verlängert sich die Wartezeit um ca. zwei Monate (ein Monat bis Sie einen Termin erhalten, ein weiterer zum Abschicken des Gutachtens und dessen Auswertung bei der Rentenversicherung.) Meiner Erfahrung nach sollten Sie eine Wartezeit von fünf bis acht Monaten einkalkulieren. Der Vorgang wird beschleunigt, wenn Sie keine fehlenden Unterlagen mehr einreichen müssen, zum Beispiel wenn Ihr Rentenkonto bereits vollständig geklärt ist. Kontaktieren Sie ihren Arbeitgeber und weisen ihn darauf hin, dass er angeschrieben werden wird. Es kann sehr hilfreich sein, Ihre behandelnden Ärzte von Ihrem Rentenantrag zu informieren und noch einmal zusammen alle Ihre relevanten Einschränkungen durchzugehen. Wenn die Ärzte dann von der Rentenversicherung angeschrieben werden, wird dadurch sicherlich deren Befundbericht schneller und vollständiger eingereicht werden. Sie sollten sich auch bereits jetzt an Ihre Krankenversicherung wenden und die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner beantragen. Wenn ein Rehaantrag rückwirkend in einen Rentenantrag umgewandelt wird, ist die Wartezeit üblicherweise wesentlich geringer.
Sebiam 04.07.2013 | 17:25
Tja, viele Antworten... viele unterschiedliche Angaben....Aber so habe ich es mir schon fast gedacht. Danke trotzdem an alle! Eine Frage hätte ich noch! Muss ich damit rechnen, zu einem Gutachter geschickt zu werden? Meine letzte Reha ist nun schon einige Jahre her, aber für meine Erkrankungen ist es schwer eine passende med. Reha zu finden... Es heißt "Reha vor Rente" Frage: Immer???
knödelam 10.07.2013 | 14:59
ich tummel mich ja in mehreren Foren und lese fast immer, dass Antragsteller zum Gutachter geschickt werden. bei einigen wenigen, bei denen die Sache schon im Vorneherein klar ist, werden nach Aktenlage entschieden. lass es auf dich zukommen.
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