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Experten-Antwort

Der schnellste Weg zur Kommunikation mit DRV? - (langer Text)

von Roger B.29.06.2021 | 18:57
1205 Ansichten
13 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo zusammen, nochmal eine Frage, Ich warte ja zur Zeit auf meine ausführliche Rentenauskunft. Im Vorfeld gab es da noch die ein oder andere Frage zu klären. Daten zur Berufsausbildung ... ob Fachschulausbildung ... usw. Nichts Besonderes. Zur Geschichte: Vor 4 Wochen bekam ich einen vor 6 Wochen geschriebenen Brief, somit nach 14 Tagen Laufzeit - zugeschickt. Ich antwortete noch am gleichen Tag - sicherheitshalber sogar per Einschreiben! Heute, also 4 Wochen später, habe ich in der Post eine ERINNERUNG, dass ich bis jetzt nicht geantwortet hätte und der Vorgang in 14 Tagen eingestellt würde, wenn bis dahin meine vor 6 Wochen angeforderte Antwort nicht da wäre. Dem Herzinfarkt nahe greife ich zum Telefon, wohl wissend, dass eine erneute Zusendung wahrscheinlich auch wieder 2-4 Wochen dauern würde - um von einem netten Sachbearbeiter zu erfahren, dass die Unterlagen zwischenzeitlich "eingetrudelt" sind, aufgrund des hohen Postaufkommens, erst gelegen haben, dann eingescannt werden mussten, und das "Erinnerungswesen" den langen Laufzeiten hinterherhinkt. --------------------------- OK - gut Ding braucht Weile. Ich frage mich aber, wie verfahre ich, wenn noch mal Fragen auftauchen, oder ich noch irgendeine Unterlage nachsenden muss? Den Postweg kann man ja wohl im Moment besser sein lassen. Und die Beratungszentren sind wohl noch geschlossen. - per Kontaktformular oder E-Mail mit PDF Anlage? - Per eAntrag? S8003 Übermittlung von Informationen? - Per Fax? - ??? Andere Erfahrungen ??? Was ist eurer Erfahrung nach der schnellste Weg, mit der DRV zu kommunizieren? (Habe auch kein Lesegerät für elektronische Ausweisfunktion. oder eine DE-MAIL - diese bekommt man widerum zu Coronazeiten nur mit der elektronischen Ausweisfunktion (da beißt sich die Katze in Schwanz)) Besten Dank fürs Lesen Roger

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Roger B,

Sie können Ihre Unterlagen grundsätzlich auch per Mail an den jeweiligen Rentenversicherungsträger senden. Auch dieser Vorgang wird Zeit in Anspruch nehmen, da auch die Unterlagen, die per Mail eingesandt werden, erstmal eingescannt werden müssen.

Bitte fragen Sie Ihren Rentenversicherungsträger telefonisch welcher Weg am schnellsten zum Ziel führt.

Moderation · 2Ihre Vorsorge

LIebe Leserinnen und Leser,

in diesem Thread wurden Beiträge gelöscht, die sich nicht mit der Ausgangsfrage befassten. Ich bitte um Verständnis.

Ein schönes Wochenende.

Ihr Admin

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

11 Antworten

Leidensgenosseam 30.06.2021 | 07:56
Hallo Zusammen, zum Thema Erreichbarkeit und Einreichung von Unterlagen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Mein Antrag auf EMR wurde im April abgelehnt und ich habe umgehend Widerspruch eingelegt. Der Widerspruch wurde per Einschreiben verschickt. 4 Wochen später habe ich - mittlerweile über das e-Postfach - nachgefragt, ob mein Widerspruch eingegangen sei (da ja keine Eingangsbestätigung verschickt wird). Die Antwort kam kurz und knapp - ein Widerspruch liegt nicht vor. Nachdem ich den Einlieferungsbeleg vom Einschreiben, die Sendungsverfolgung und das Schreiben über das e-Postfach eingreicht habe wurde mein Widerspruch auch gefunden. Nun wurden weitere Unterlagen angefordert, u.a. die Angaben zum Beschäftigungsverhältnis von meinem Arbeitgeber. Diese Angaben wurden mit weiteren Unterlagen (u.a. zur Kontenklärung) bereits im März an die DRV (ebenfalls per Einschreiben) geschickt. Auf meinen Verweis, die Unterlagen wären bereits eingereicht worden hieß es nur wieder - ein Schreiben vom ... März liegt uns nicht vor. Komisch nur, dass die mit diesem Schreiben zur Kontenklärung eingereichten Unterlagen berücksichtigt wurden und diesbezüglich ein Feststellungsbescheid zugeschickt wurde. Sicherheitshalber habe ich dann noch nach dem Eingang weiterer Unterlagen gefragt, bisher wurde diese Anfrage (10 Tage) jedoch noch nicht beantwortet. Die Erreichbarkeit per Telefon ist gleich null, Fax habe ich nicht ausprobiert und über das e-Postfach läuft das ganze schleppen. Erschreckend ist, dass hier offenbar Unterlagen innerhalb der Behörde verschwinden und ich frage mich, wie dann eine sachgerechte Beurteilung erfolgen soll.
wakaam 30.06.2021 | 07:57
Mal eine "blöde" Frage: Wenn ich Unterlagen per Mail einreiche, warum müssen die noch einmal eingescannt werden? Die sind doch schon gescannt, sonst könnte ich sie ja nicht per Mail verschicken.
senf-dazuam 30.06.2021 | 08:30
Ich vermute mal, dass auch diese Daten in das Dokuemnten-Managementsystem eingebunden werden müssen. I.d.R. erfolgt das durch einscannen, ich hoffe aber, dass elektronische Dokumente nicht erst ausgedruckt werden, um dann nochmals gescannt zu werden. Das wäre ein Medienbruch erster Kajüte ...
Gerdaam 30.06.2021 | 09:54
Warum werden dann keine Scanner-Aushilfen eingestellt, wenn es daran hakt ? Es ist ja wenig sinnvoll, wenn gut ausgebildete Mitarbeiter damit beschäftigt sind und dafür andere Arbeiten liegenbleiben. Kein Wunder, dass die ganzen Abläufe so lange dauern.
Werner67am 05.07.2021 | 14:47
Der schnellste Weg ist erfahrungsgemäß per eAntrag (S8003). Auf diesem Weg landen die Unterlagen ohne Umweg direkt in Ihrer Akte ohne dass etwas weitergeleitet oder gescannt werden muss ...
Roger B.am 07.07.2021 | 22:55
Hallo Werner67, diese Info hilft. Dankeschön! Kann man den eAntrag auch benutzen, wenn es einfach nur eine Frage der DRV zu beantworten gilt (ohne Anlagen), also quasi als "schnelles Antwortschreiben"? Oder gilt der eAntrag nur zur Einreichung von Unterlagen? VG Roger
eAntragam 08.07.2021 | 06:00
Der schnellste Weg ist erfahrungsgemäß per eAntrag (S8003). Auf diesem Weg landen die Unterlagen ohne Umweg direkt in Ihrer Akte ohne dass etwas weitergeleitet oder gescannt werden muss ...
Hallo Werner67, diese Info hilft. Dankeschön! Kann man den eAntrag auch benutzen, wenn es einfach nur eine Frage der DRV zu beantworten gilt (ohne Anlagen), also quasi als "schnelles Antwortschreiben"? Oder gilt der eAntrag nur zur Einreichung von Unterlagen? VG Roger
Werner67 hat vergessen zu erwähnen, dass der S8003 in eAntrag nur Mitarbeitern der Rentenversicherung zur Verfügung steht.
Werner67am 08.07.2021 | 08:57
Für alle, die das noch nie ausprobiert haben: Man startet den eAntrag über www.deutsche-rentenversicherung.de/eAntrag Dann bekommt man zunächst ein paar Hinweise, die man durchlesen und bestätigen soll. Im nächsten Schritt gibt man seine Versicherungsnummer ein und soll dann anschließen angeben, welchen Antrag man stellen möchte. Man kann dazu auswählen: Bei "bitte wählen Sie" --> "aus den am häufigsten verwendeten Anträgen" und anschließend "Ich möchte Unterlagen zu einem Antrag/Vorgang ein- bzw. nachreichen." Auf diese Weise kann man seinem Sachbearbeiter auch einfach eine Mitteilung schicken. (Einfach als Bemerkung eingeben) Das geht auch dann, wenn noch kein Vorgang in Bearbeitung ist.
eAntragam 08.07.2021 | 12:49
Zitat von rosebud anzeigenausblenden
Werner67 hat vergessen zu erwähnen, dass der S8003 in eAntrag nur Mitarbeitern der Rentenversicherung zur Verfügung steht.
Werner 67 hat das nicht vergessen; sein Hinweis ist einfach zutreffend. Unter "Online-Dienste" - "Unterlagen/Nachweise einreichen" ist der S8003 in der eAntrag-Versichertenversion hinterlegt. Jeder kann hier Anlagen hochladen oder aber auch nur eine Nachricht (unter "Bemerkungen") an seinen RV-Träger senden.
Stimmt. Man lernt eben nie aus!
N.B.a.Lam 08.07.2021 | 18:18
Hallo, ich habe ähnlich Erfahrungen mit der Zustellung in Papierform gemacht. Bei mir lagen die Briefe teilweise unter der Fußmatte oder zwischen der Tageszeitung aus der der Brief dann beim Lesen der Zeitung "herausfiel". Offenbar kann sich die DEUTSCHE Rentenversicherung eine Zustellung durch die DEUTSCHE Post nicht leisten. Nach mehreren dieser Ereignisse habe ich meine Kommunikation auf elektronische Kommunikation umgestellt und habe damit beste Erfahrungen gemacht. Man kann sich dafür im Bereich der Online-Dienste anmelden, hat dann ein Postfach und bekommt, wenn ein Schreiben der DRV vorliegt eine Mail und optional zusätzlich eine SMS. Fragebögen oder Formulare kann man über das Postfach einreichen. Man bekommt dann auch eine Empfangsbestätigung. Das erleichtert m.E. den Antragsprozess neben den eAnträgen entscheidend. Es lag mit Sicherheit nicht nur daran aber immerhin habe ich einen Antrag auf EM-Rente innerhalb von 6 Wochen damit zum Abschluss gebracht. Kann es also nur empfehlen. Viele Grüße
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