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Experten-Antwort

DRV Bund reagiert nicht

von Fragender05.01.2023 | 14:50
369 Ansichten
21 Antworten
Hallo, ich beziehe eine volle unbefristete EMR seit 4 Monaten. Da ich gelesen habe, dass in der sozialmedizinischen Stellungnahme vermerkt ist, ob und wann eine Nachprüfung der unbefristeten Rente erfolgt, habe ich diese per Email vor 3 Monaten angefordert. Telefonisch konnte ich per Service Hotline mehrmals erfahren, dass meine Anfrage in meiner Akte gelandet ist und im Bearbeitungsstatus ist, aber seit 3 Monaten ändert sich an diesem Status nichts. Es handelt sich doch nur um die Herausgabe einer Kopie. Ist das normal, dass dies so lange dauert ? Dasselbe gilt für eine Hinzuverdienstmeldung an die DRV im Rahmen einer Einmalzahlung, die DRV bekommt von mir Geld, ich wüsste gerne wieviel und wann, nichts rührt sich seit 3 Monaten.

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 06.01.2023 | 08:25

Hallo Fragender,

bei Anfragen zur Bearbeitungsdauer kann in diesem Forum keine schnelle und unkomplizierte Hilfe erfolgen.

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

20 Antworten

DRVam 05.01.2023 | 15:27
Wie schon in vielen anderen Antworten erwähnt, kann Ihnen ein Forum keine Informationen zum Sachstand oder zur Bearbeitungszeit geben. Das können Sie nur über Ihre zuständige Sachbearbeitung Ihres Rententrägers erfahren. Es sei noch erwähnt, dass die DRV Bund nicht hier im Forum vertreten ist. Aufgrund deren schlechter Erreichbarkeit und langen Bearbeitungszeiten will man sich wohl der steigenden Kritik nicht auch noch in einem Forum aussetzen.
Olafam 05.01.2023 | 18:50
KSC schrieb

Wenn jeder unbefristete Dauerrentner schriftlich nachfragt ob und wann er vielleicht mal nachbegutachtet/überprüft wird, ist es kein Wunder dass die DRV in Arbeit ertrinkt und zu nichts kommt.

Natürlich ist aus Kundensicht vieles interessant, aber wenn wir mit "jedem Schei.." bombadiert werden,......ist es kein Wunder dass die elektronischen Postfächer überquillen und manche Sachbearbeiter den Überlick verlieren.

Da ist es dann auch oft unmöglich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Unbefristeten Dauerrentnern ist quasi bescheinigt, dass die Erwerbsminderung nicht zu beheben war, meistens(fast) über den Zeitraum eines Jahrzehnts. Sparen Sie sich doch einfach diesen Prüfquatsch, schon ist mehr Zeit für anderes. Die Maßgabe Veränderungen zu melden reicht völlig aus. Oder werden nur Nepper, Schlepper und Bauernfänger beim Versicherten Klientel gewittert?
KSCam 05.01.2023 | 17:52
Wenn jeder unbefristete Dauerrentner schriftlich nachfragt ob und wann er vielleicht mal nachbegutachtet/überprüft wird, ist es kein Wunder dass die DRV in Arbeit ertrinkt und zu nichts kommt. Natürlich ist aus Kundensicht vieles interessant, aber wenn wir mit "jedem Schei.." bombadiert werden,......ist es kein Wunder dass die elektronischen Postfächer überquillen und manche Sachbearbeiter den Überlick verlieren. Da ist es dann auch oft unmöglich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Fragenderam 05.01.2023 | 18:28
KSC schrieb

Wenn jeder unbefristete Dauerrentner schriftlich nachfragt ob und wann er vielleicht mal nachbegutachtet/überprüft wird, ist es kein Wunder dass die DRV in Arbeit ertrinkt und zu nichts kommt.

Natürlich ist aus Kundensicht vieles interessant, aber wenn wir mit "jedem Schei.." bombadiert werden,......ist es kein Wunder dass die elektronischen Postfächer überquillen und manche Sachbearbeiter den Überlick verlieren.

Da ist es dann auch oft unmöglich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Es ist mein gutes Recht, die sozialmedizinische Stellungnahme anzufordern und für mich ist es sehr wichtig zu erfahren, was da drin steht und wie sicher die Rente ist. Und in Arbeit versinken sollte die DRV für das ausdrucken einer Kopie wohl nicht. Auch 3 Monate Geduld für so etwas ist keine überzogene Anspruchshaltung.
....am 05.01.2023 | 18:56
Fragender schrieb

Es ist mein gutes Recht, die sozialmedizinische Stellungnahme anzufordern und für mich ist es sehr wichtig zu erfahren, was da drin steht und wie sicher die Rente ist. Und in Arbeit versinken sollte die DRV für das ausdrucken einer Kopie wohl nicht. Auch 3 Monate Geduld für so etwas ist keine überzogene Anspruchshaltung.

Wenn jeder unbefristete Dauerrentner schriftlich nachfragt ob und wann er vielleicht mal nachbegutachtet/überprüft wird, ist es kein Wunder dass die DRV in Arbeit ertrinkt und zu nichts kommt. Natürlich ist aus Kundensicht vieles interessant, aber wenn wir mit "jedem Schei.." bombadiert werden,......ist es kein Wunder dass die elektronischen Postfächer überquillen und manche Sachbearbeiter den Überlick verlieren. Da ist es dann auch oft unmöglich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Es ist mein gutes Recht, die sozialmedizinische Stellungnahme anzufordern und für mich ist es sehr wichtig zu erfahren, was da drin steht und wie sicher die Rente ist. Und in Arbeit versinken sollte die DRV für das ausdrucken einer Kopie wohl nicht. Auch 3 Monate Geduld für so etwas ist keine überzogene Anspruchshaltung.
Das klingt so, dass es Ihnen wichtiger ist, was allgemein in der sozialmedizinischen Stellungnahme drin steht, als eine evtl. Nachprüfung Ihrer unbefristeten Rente. Es gibt Erwerbsminderungsrentner/innen die froh sind, dass ihnen die Erwerbsminderungsrente bewilligt wurde, weil sie krank sind und sich mit so etwas sicherlich nicht befassen würden, auch wenn es ihr gutes Recht wäre.
Lesen und verstehen!am 05.01.2023 | 19:46
Was soll denn diese überflüssige Diskussion. Mit der Antwort von @DRV ist alles gesagt.
Fragenderam 05.01.2023 | 19:51
.... schrieb

Wenn jeder unbefristete Dauerrentner schriftlich nachfragt ob und wann er vielleicht mal nachbegutachtet/überprüft wird, ist es kein Wunder dass die DRV in Arbeit ertrinkt und zu nichts kommt.

Natürlich ist aus Kundensicht vieles interessant, aber wenn wir mit "jedem Schei.." bombadiert werden,......ist es kein Wunder dass die elektronischen Postfächer überquillen und manche Sachbearbeiter den Überlick verlieren.

Da ist es dann auch oft unmöglich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.[/quote]

Es ist mein gutes Recht, die sozialmedizinische Stellungnahme anzufordern und für mich ist es sehr wichtig zu erfahren, was da drin steht und wie sicher die Rente ist. Und in Arbeit versinken sollte die DRV für das ausdrucken einer Kopie wohl nicht. Auch 3 Monate Geduld für so etwas ist keine überzogene Anspruchshaltung.[/quote]

Das klingt so, dass es Ihnen wichtiger ist, was allgemein in der sozialmedizinischen Stellungnahme drin steht, als eine evtl. Nachprüfung Ihrer unbefristeten Rente. Es gibt Erwerbsminderungsrentner/innen die froh sind, dass ihnen die Erwerbsminderungsrente bewilligt wurde, weil sie krank sind und sich mit so etwas sicherlich nicht befassen würden, auch wenn es ihr gutes Recht wäre.

Es ist mein gutes Recht, die sozialmedizinische Stellungnahme anzufordern und für mich ist es sehr wichtig zu erfahren, was da drin steht und wie sicher die Rente ist. Und in Arbeit versinken sollte die DRV für das ausdrucken einer Kopie wohl nicht. Auch 3 Monate Geduld für so etwas ist keine überzogene Anspruchshaltung.
Das klingt so, dass es Ihnen wichtiger ist, was allgemein in der sozialmedizinischen Stellungnahme drin steht, als eine evtl. Nachprüfung Ihrer unbefristeten Rente. Es gibt Erwerbsminderungsrentner/innen die froh sind, dass ihnen die Erwerbsminderungsrente bewilligt wurde, weil sie krank sind und sich mit so etwas sicherlich nicht befassen würden, auch wenn es ihr gutes Recht wäre.
Ich verstehe da ihren Standpunkt nicht. Ich soll jetzt so glücklich sein über die EMR, dass mich der weitere Verlauf nicht interessieren sollte ? Nur jemand der gar nicht richtig krank ist, der befasst sich damit ? Falls sie es nicht wissen, durch die Entfristung verliert man seinen Arbeitsplatz und kriegt auch kein ALG1 mehr nach der EMR, aber die DRV behält sich vor nochmal nachzuprüfen. Sollte sich die Meinung eines Gutachtens unwahrscheinlicherweise aber doch möglicherweise ändern, so ist man so richtig erledigt.
Rentenseppam 06.01.2023 | 12:54
KSC schrieb

Wenn jeder unbefristete Dauerrentner schriftlich nachfragt ob und wann er vielleicht mal nachbegutachtet/überprüft wird, ist es kein Wunder dass die DRV in Arbeit ertrinkt und zu nichts kommt.

Natürlich ist aus Kundensicht vieles interessant, aber wenn wir mit "jedem Schei.." bombadiert werden,......ist es kein Wunder dass die elektronischen Postfächer überquillen und manche Sachbearbeiter den Überlick verlieren.

Da ist es dann auch oft unmöglich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Das ist genau das Problem, dass die Mitarbeiter zu ihrer eigentlichen Arbeit nicht mehr kommen. Digitales sortiert sich schwer nach Wichtigkeit. Und dann soll man immer telefonisch erreichbar sein, beantwortet aber dann grade aktuell zu 90% Fragen zur EPP oder der Grundrente. Die übrigens alles andere als unkompliziert maschinell über alle Rentenzahlungen „gelaufen“ ist. Ich kann die Fragen der Versicherten/Rentner teilweise gut verstehen, aber so kommt die Sachbearbeitung eben nicht vom Fleck. Und vom fehlenden Personal spreche ich da noch gar nicht…
Realität akzeptierenam 06.01.2023 | 14:04
Auch Versicherte werden sich auf längere Bearbeitungszeiten einstellen müssen. Wie auch in der Privatwirtschaft fehlen auch im öffentlichen Dienst die Mitarbeiter. Ständiges Nachfragen und Beschweren machen es auch nicht besser. Den Service der Vergangenheit gibt es aktuell nicht mehr und wird es auch in naher Zukunft nicht mehr geben. Wer etwas anderes behauptet, der leugnet eben die Realität.
Walteram 06.01.2023 | 17:52
Mein Tipp: Wenn ein Sachbearbeiter einmal bei euch anruft, im Telefon oder der Telefonanlage die Nummer aufschreiben. Damit kommt man dann direkt durch.
W°lfgangam 06.01.2023 | 23:40
Ergänzend: DRV BUND ist seit einigen Monaten kein Behördenname mehr, sondern nur noch ein 'Schimpfwort' aka *Arschkarte ;-) Gruß w.
Fragenderam 07.01.2023 | 11:25
Walter schrieb

Mein Tipp:

Wenn ein Sachbearbeiter einmal bei euch anruft, im Telefon oder der Telefonanlage die Nummer aufschreiben. Damit kommt man dann direkt durch.

Ein Sachbearbeiter der DRV Bund ruft einen nicht mehr an und sollte er es tun, dann ist daraufhin unter derselben Nummer keiner mehr erreichbar, sowie unter der Nummern auf den Schreiben.
KSCam 07.01.2023 | 11:28
Fragender schrieb

Ein Sachbearbeiter der DRV Bund ruft einen nicht mehr an und sollte er es tun, dann ist daraufhin unter derselben Nummer keiner mehr erreichbar, sowie unter der Nummern auf den Schreiben.

Wenn dem so sein sollte kann das aber im Forum keiner ändern weil die DRV Bund - warum auch immer - hier im Forum nicht "mitspielen will".
Röhrich am 07.01.2023 | 17:53
Kaiser schrieb

Blubb!

Ergänzend: DRV BUND ist seit einigen Monaten kein Behördenname mehr, sondern nur noch ein 'Schimpfwort' aka *Arschkarte ;-) Gruß w.
Blubb!
Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?
Insideram 07.01.2023 | 18:30
Leider muss man wirklich sagen, dass die DRV Bund eine der schlechtesten Rentenversicherungen ist und dadurch auch andere in Verruf bringt. Selbst andere RV Träger, können da niemanden erreichen, obwohl diese Durchwahlen zur Sachbearbeitung haben. Wahrscheinlich ist bei dieser Größe und Anzahl der Versicherten ein riesengroßer Personalmangel vorhanden. Es wird vielleicht Zeit die ganzen Zuständigkeiten mal zu reformieren. Bei Versicherten die bei uns anrufen und bei der DRV Bund versichert sind, sag ich immer toy toy toy, und da wir nicht reingucken können, ist da auch niemanden geholfen. Datenschutz schön und gut, aber zumindest leserischen Zugriff auf alle Konten der DRV würde vieles vereinfachen und auch zu glücklicheren Versicherten führen.
unbefriedigendam 07.01.2023 | 19:09
Outsider schrieb

Wen interessiert das hier?

Leider muss man wirklich sagen, dass die DRV Bund eine der schlechtesten Rentenversicherungen ist und dadurch auch andere in Verruf bringt. Selbst andere RV Träger, können da niemanden erreichen, obwohl diese Durchwahlen zur Sachbearbeitung haben. Wahrscheinlich ist bei dieser Größe und Anzahl der Versicherten ein riesengroßer Personalmangel vorhanden. Es wird vielleicht Zeit die ganzen Zuständigkeiten mal zu reformieren. Bei Versicherten die bei uns anrufen und bei der DRV Bund versichert sind, sag ich immer toy toy toy, und da wir nicht reingucken können, ist da auch niemanden geholfen. Datenschutz schön und gut, aber zumindest leserischen Zugriff auf alle Konten der DRV würde vieles vereinfachen und auch zu glücklicheren Versicherten führen.
Wen interessiert das hier?
GGf. den Ersteller, da er nun weiß, dass er bei weitem nicht der einzige ist und man nicht viel dagegen unternehmen kann.
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