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Experten-Antwort

Einkommensanrechung / R660

von Max Müller03.04.2012 | 13:54
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In Zusammenhang mit einem Antrag auf Witwenrente ergibt sich folgende Frage: Die Witwe hat bis Dez. 11 eine versicherungspflichtige Beschäftigung ausgeübt. Bezieht nun seit 2012 Arbeitslosengeld. Der Ehemann, der bereits Rente bezogen hat, ist im März 12 verstorben. Im R660 wird entsprechend unter der Ziffer 6.9 das Arbeitslosengeld angegeben. Soweit verständlich. Warum werden unter der Ziffer 10 dann auch noch Angaben zum Arbeitsentgelt von 2011 verlangt und warum soll der frühere Arbeitgeber auch noch eine entsprechende Bescheinigung erstellen? Nachdem ab Beginn der Witwenrente nur noch Arbeitslosengeld bezogen wird, ist doch das Arbeitsentgelt aus dem Vorjahr für die Einkommensanrechnung nicht mehr relevant - oder doch? Vielen Danke für eine Erklärung zu den rechtlichen Hintergründen.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Die Angaben zum Vorjahreseinkommen sind von Bedeutung, da beim erstmaligen Zusammentreffen einer Hinterbliebenenrente mit Einkommen ein Vergleich zw. den Vorjahreseinkünften und den laufenden Einkünften gemacht wird.

Grundsätzlich ist das Vorjahreseinkommen maßgebend, es sei denn das laufend Einkommen ist geringer.

Daher wird nach dem Vorjahreseinkommen im Formular R660 gefragt. Bitte geben sie dort von Jan.-Dez. des Vorjahres Arbeitsverdienst an (sofern das Beschäftigungsverh. das ganze Jahr ausgeübt wurde).

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