Ihre-Vorsorge Logo
oder
Stellen Sie eine Frage
Zurück
Experten-Antwort

Einschätzung Rentenhöhe

von Birger Lübbers07.11.2016 | 13:42
3758 Ansichten
21 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Experten-Antwort springen
Hallo, ich erhalte ab sofort eine unbefristete Erwerbsminderungsrente. Die Höhe ist nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung 1.408.35 Euro. Das entspricht ca. 45 Prozent meines letzten Nettoeinkommens als Verkäufer im Aussendienst. Kann das sein? Und wie ist diese Summe zu bewerten? Ist das viel? Ist das wenig? Gruss Birger

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Herr Lübbers,

Grundlage für die Berechnung Ihrer Rente ist der Inhalt Ihres Versicherungsverlaufes. Wenn in diesem Versicherungsverlauf alle rentenrechtlich relevanten Zeiten fehlerfrei notiert sind, wird auch die Berechnung der Rente korrekt erfolgt sein. Daher sollten Sie den Versicherungsverlauf mit Ihren Sozialversicherungsnachweisen vergleichen. Wenn Sie Unstimmigkeiten feststellen, senden Sie Ihrem Rentenversicherungsträger entsprechende Nachweise zur Überprüfung zu.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung →

20 Antworten

Oldenburgeram 07.11.2016 | 13:51
Moin. "Ist das viel? Ist das wenig?" Ist diese Frage wirklich ernst gemeint? (Ich liebe dieses Forum.) Gruß, Oldenburger
Hannelore Eichleram 07.11.2016 | 13:57
Hallo, von so einer Erwerbsminderungsrente kann ich nur träumen, ich bekomme nur 400,00€, und habe vorher auch immer in Vollzeit und in einer Leitungtätigkeit gearbeitet.
Mannyam 07.11.2016 | 14:10
Hallo, für viele Andere ist echt richtig viel Geld. Für Sie natürlich viel zuwenig. Da Sie ja vorher fast 3.000 Euro Netto hatten. Ich glaube Sie müssen sich finanziell einschränken.
Lisaam 07.11.2016 | 14:13
So eine Frage zu stellen ist der Hammer, bei so einer Summe als Frührentner noch ein Klagelied singen, aber es gibt ja auch verstehen sie Spaß.
Herz1952am 07.11.2016 | 14:37
Bei Birger Lübbers dürfte es sich eindeutig um einen Troll handeln :-) Ich bekomme knapp 1600€ nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung. Ich habe aber in leitender Position gearbeitet und dürfte dementsprechend viel mehr als eine Verkäuferin verdient haben.
yxam 07.11.2016 | 14:38
Warum sollte er so eine Frage nicht stelllen, aus seiner Sicht ist das doch so OK. Und es ist nunmal so bei EM-Renten für Jüngere gut verdienende Jahrgänge, das die Rente höher ausfällt alsder Durchschnitt. Schließlich erleiden diese EM-Rentner ja auch sehr große Einußen,wenn sie noch 20-30 Jahre das doppelte monatlich auf dem Konto haben könnten.
Onkel Ottoam 07.11.2016 | 14:41
Wenn Sie schon überall Ihren Senf dazu geben, sollten Sie vielleicht erstmal lesen und verstehen lernen. Ich zitiere den TE: "als Verkäufer im Aussendienst". Von Ihren feuchten Träumen mit der 1600 € Netto EM-Rente will ich garnicht erst reden.
???am 07.11.2016 | 15:02
Ihre Rente errechnet sich ja nicht aus Ihrem letzten Verdienst, sondern Sie haben über die Jahre die entsprechenden Entgeltpunkte angesammelt. Ihre "niedrige" Rente kann also z.B. daher kommen, dass Sie geraume Zeit Ihres Lebens nicht so gut verdient haben. Außerdem liegt das von Ihnen angedeutete Einkommen so hoch, dass es evtl. über der Beitragsbemessungsgrenze lag. Damit wurden nur aus einem niedrigeren Einkommen die Beiträge zur Sozialversicherung entrichtet, was dann natürlich das Rentenniveau im Vergleich zum früheren Verdienst senkt. Die durchschnittliche Rente (Altersrente & EM-Rente; Männer & Frauen) betrug am 31.12.15 in den alten Bundesländern 782 €, in den neuen 940 € (kommt von der höheren Erwerbstätigkeit der Frauen dort). Von daher haben Sie also nicht nur überdurchschnittlich verdient, sondern bekommen auch eine überdurchschnittlich hohe Rente.
Konrad Schießlam 07.11.2016 | 18:29
Ist schon einmalig, was aus einer harmloser Frage alles geworden ist. Da wird von einer Klage gesprochen für evtl. Unstimmigkeiten. Eigentlich wollte Birger Lübbers wissen ob 1408,35 Netto eine hohe Rente im Vergleich zu anderen Zahlbeträge sind. Spekuliert aber auch, ob er Verdienst über der Bemessungs grente war, meine nein. Bei angenommen 5000 mtl. Brutto ergeben sich derzeit nach Steuerklasse III 3277 Netto hiervon 45% sind 1474,-- Nettorente, dies nur als Anhaltspunkt, habe ja den Ehrentitel"Klugscheißer" erhalten. Maßgebend aber auch, die zurückgelegten Versicherungs Jahre. Bin der Meinung-zumal als EMR- relativ hoch, dies sei ihm gegönnt. Es ist ja auch zu berücksichtigen der Betrag wurde bereits mit 10,8% Abschlag vermindert. Ich weiß natürlich viele, all zu viele können von solchen Beträgen nur träumen, aus welchen Gründen auch immer. Es ist aber auch Beweis dafür, so schlecht ist unser Rentensystem-wie immer dargestellt auch wieder nicht. Vergleiche ich diese Beträge mit einer Eckrente nach 45 Jahren Beitragszahlung ergibt sich fol- gende Berechnung: 30,45 derzeitiger Rentenwert x 45 Jahre 1370,25 Bruttorente minus 10,75% Abzüge ( Kranken/PflV.) Euro 147,30 Netto; 1223,15 monatliche Rente. Hier ist Ausgangspunkt monatlicher Durchschnittsverdienst in 2016 36.267 Brutto. MfG.
Werner Schwieram 07.11.2016 | 19:16
Und wieder einmal darf gelacht werden, vorausgesetzt der Operateur sieht meine Nachricht.
W*lfgangam 07.11.2016 | 20:08
Hallo Birger Lübbers, für eine EM-Rente ist das erfahrungsgemäß wirklich nicht schlecht, also viel. Der Normalverdiener (36000/Jahr) kratzt da an der 1000-Euro-Grenze. Bei Fragen zur Berechnung der Rente - warum diese Höhe und nicht mehr - lassen Sie sich die in der nächsten Beratungsstelle erläutern. Ich kenne diese Fragen bei allen Rentenarten in regelmäßiger Wiederkehr ...letztendlich stimmt der Betrag und Sie werden die Hintergründe für die Berechnung verstehen. Gruß w.
Konrad Schießlam 07.11.2016 | 22:39
Warum immer diese Ungenauigkeiten, statt der allgemein geltenden Euro Beträge. Auch Wörter wie "kratzen" für Brutto oder Nettobeträge sind unpassend , darum folgende Darstellung: 36267 Jahres Durchschnitts Brutto ergibt 1 EP. mit derzeit 30,45 Rentenwert West. Bei 45 Jahre Einzahlung des Eckrentners - 30,45 x 45 1370,25 Brutto minus 10,75% Beitrag, Euro 147,30 für Kranken/PflV. ergibt 1.222,95 Netto Zahlbetrag, entsprechende Werte für Ost. Jetzt kann jeder für sich geltend, seine Rente ausrechnen, aufgrund eigener Biografie. Würden die Bremsfaktoren nicht mehr angewendet, vor allem die Riesterausgaben in die Renten- kassen verbucht werden, könnten wir jeweils zum 1.,7. mit höheren Prozenten Renten Anhebung rechnen. Oberlehrer erwache! MfG.
Herz1952am 08.11.2016 | 08:35
Conny, du musst echt langeweile haben. Als ob jemand deine ganzen Zahlen durchliest...
GroKoam 08.11.2016 | 09:22
Conny, du musst echt langeweile haben. Als ob jemand deine ganzen Zahlen durchliest...
Also ich lese seine Beiträge und verstehe auch was er mitteilt.
Du bist ein Held.
Herz1952am 08.11.2016 | 09:53
Conny, du musst echt langeweile haben. Als ob jemand deine ganzen Zahlen durchliest...
Also ich lese seine Beiträge und verstehe auch was er mitteilt.
Ernsthaft? Dann hast du wahrscheinlich studiert. Für Normalsterbliche ist das nämlich nicht nachzuvollziehen :-(
Kurt Ochsam 08.11.2016 | 11:07
Das ist eine entscheidender Moment im Leben, wenn man sich fragt, warum die Rente so niedrig ist, wo man doch früher viel mehr verdient hat.. Warum und wieso ist das so jetzt? Bin ich daran wohl auch selbst schuld? Habe ich vielleicht sogar meine eigenen Metzger gewählt, die das so gemacht haben? Warum habe ich mich nicht rechtzeitig darum gekümmert?
C. Sieversam 08.11.2016 | 12:33
Zitat von Kurt Ochs anzeigen
Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Andere beantragen Altersrente, obwohl sie noch nie einen Euro für die Rente eingezahlt haben und sind erstaunt darüber weil sie keine Rente bekommen. Ja irgendetwas läuft hier falsch oder vielleicht ticken ein paar auch nicht mehr richtig in diesem unserem Lande. Wie sagte schon GroKo: besser auswandern!
W*lfgangam 08.11.2016 | 20:04
Zitat von Konrad Schießl anzeigen
Ach KS, als Berater 'sehen' sie das Ergebnis bereits, ohne vertiefte Datenkenntnis. Dazu brauchts nur den Rentenbetrag + Geb.Datum - alles Weitere wird reflexartig aus dem potentiellen Versicherungs-/Verdienstleben schon im Kleinhirn in Rentenbetrag umgewandelt. Dann ziehen Sie nur am rechten Ohrläppchen und Sie sehen den Rentenbetrag vor Augen. Tipp für Fortgeschrittene: linkes Ohrläppchen ziehen und sie sehen den Netto-Betrag, oder Brutto + KV-Zuschuss. Ein Blick in den Versicherungsverlauf und vielleicht noch in die Anlagen zur Rentenberechnung bestätigen Ihre 'seherischen' Fähigkeiten ;-) TIPP2, speziell für KS: vergessen Sie den meist erfolgten EM-Abschlag von 10,8 % nicht - und die 'EM-Standardrente' kratzt um den 1000er rum *g Gruß w.
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
13 Minuten

Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn kann steuerfrei hinzuverdienen, wer im Alter sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Doch wie wirken Job, eigene Altersrente und Hinterbliebenenrente zusammen? In 8 konkreten Fällen zeigen wir, ob Sie mit einem Plus oder einem Minus rechnen können.

Time
8 Minuten

Ein Pflegefall lässt den Finanzbedarf sprunghaft steigen. Doch mit diesen sechs staatlichen Hilfsangeboten und gezielter privater Vorsorge sichern Sie sich vor finanzieller Notlage.

Time
6 Minuten

Länger im Erwerbsleben bleiben und später in den Ruhestand treten: Um dieses Verhalten zu fördern, setzt die Politik viele Anreize. Doch nicht jeder Plan einer „Kombi-Rente" geht finanziell auf, wie sich vor Gericht gezeigt hat.

Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom eigenen Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026