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Experten-Antwort

em-rente: kein fortschritt bei der bearbeitung

von yvonne13.05.2013 | 09:04
2439 Ansichten
9 Antworten
hallo, ich habe mitte märz einen antrag auf em-rente gestellt. nach einer kontoklärung habe ich den befundbericht meiner fachärztin eingereicht, der gefordert wurde. nun passiert seit wochen gar nichts. keine bescheiderteilung nach aktenlage und auch kein termin zur begutachtung. ist das normal? die krankenkasse setzt mich mit dem MDK unter druck, obwohl ich noch monate bis zur aussteuerung habe. danke.

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 13.05.2013 | 12:29

Näheres zum Bearbeitungsstand können Sie nur bei Ihrem Rentenversicherungsträger erfahren. Rufen Sie doch einfach mal an.

8 Antworten

Melliam 13.05.2013 | 09:25
Hallo Yvonne! Also soooo schnell geht das alles nicht wie Sie sich das vorstellen. Was glauben Sie eigentlich wieviele Anträge die Rentenversicherung jeden Tag neu auf dem Tisch liegen hat??????? Ein Rentenantrag kann sich über Monate hinziehen. Von Mitte März bis jetzt sind es mal gerade 8 Wochen her. Die werden erstmal den Befundbericht Ihres Hausarztes genau prüfen und das kann dauern.
Leseram 13.05.2013 | 09:35
Hallo Yvonne, stellen Sie sich auf lange Wartezeiten ein. Antrag EM-Rente auf ärztlichen Rat nach Aussteuerung aus Krankengeld (78 Wochen) im Feb. 2012. Ohne weitere Begutachtung Ablehnung im Oktober 2012, Widerspruch Ablehnung Mai 2013 - nunmehr wird Leistungsklage eingereicht. Scheint nach meinen Erfahrungen in den allermeisten Fällen den gleichen Ablauf zu nehmen.
Otto N.am 13.05.2013 | 20:16
Ja und? Nur weil die Höchstanspruchsdauer noch nicht ausgeschöpft ist, heißt das noch lange nicht, dass Ihre Krankenkasse auch solange Krankengeld zahlen muß. Selbstverständlich ist sie dazu berechtigt, Ihre AU und Erwerbsfähigkeit jederzeit zu überprüfen, egal ob Sie nun Rente beantragt haben oder nicht. Und was die Bearbeitungsdauer Ihres Rentenantrages anbelangt, sollten Sie sich in Geduld üben. Bei mir hat es von der Antragsstellung bis zur Bewilligung ziemlich genau 2 Jahre gedauert. (Inklusive Widerspruch und Klage in 1. Instanz. Hätte ich das erste Klageverfahren verloren, wären wahrscheinlich noch viele weitere Jahre vergangen, bis die nächsten beiden Instanzen Recht gesprochen hätten!)
Leseram 14.05.2013 | 10:29
Yvonne schrieb

Hallo Leser,

von welcher Stelle bekommst Du denn Leistungen, um Deinen Lebensunterhalt sicher zu stellen, wenn Du bei der Kasse ausgesteuert bist?

Danke.

Hallo Yvonne, stellen Sie sich auf lange Wartezeiten ein. Antrag EM-Rente auf ärztlichen Rat nach Aussteuerung aus Krankengeld (78 Wochen) im Feb. 2012. Ohne weitere Begutachtung Ablehnung im Oktober 2012, Widerspruch Ablehnung Mai 2013 - nunmehr wird Leistungsklage eingereicht. Scheint nach meinen Erfahrungen in den allermeisten Fällen den gleichen Ablauf zu nehmen.
Hallo Leser, von welcher Stelle bekommst Du denn Leistungen, um Deinen Lebensunterhalt sicher zu stellen, wenn Du bei der Kasse ausgesteuert bist? Danke.
ALG I noch genau 4 Wochen. Hatte vor einigen Wochen noch nen "netten" Verkehrswegeunfall, aber das interessiert dort auch keinen. Werde Klage gegen die RV einreichen und wenn´s noch mehr Nerven kostet. Man sich das dort doch etwas sehr einfach macht. Bis zur ersten Ablehnung im Oktober 12 wurden nich mal Begutachtungen oder ärztliche Befunde angefordert! Auch die danach angefertigten "Gutachten" sind mehr als fragwürdig - mal abgesehen von der Begründung. Machen Sie sich auf vieles gefasst, wenns schnell gehen sollte, dann Glückwunsch! Wäre aber nicht die Regel.
D.Wengerlam 14.05.2013 | 12:49
Hallo Yvonne - habe im August 12 den Antrag gestellt, im April kam die (obligatorische) Ablehnung. Widerspruch wurde eingereicht und nun heissts warten. In diesem Forum findest Du x Beiträge zu diesem Thema und fast jeder macht dasselbe durch. Ich habe mich mittlerweile schon damit abgefunden, dass es lange dauern wird. Wünsch Dir trotzdem viel Glück - und nicht nervös werden !
Geduldigam 14.05.2013 | 17:28
Es kann Jahre dauern bis so ein EM-Antrag durch geht ...
KSCam 14.05.2013 | 17:31
Jetzt "macht bitte mal alle halblang" und vorallem macht die liebe Fragestellerin nicht verrückt! Nach gerade mal 2 Monaten besteht bei einem EM Antrag nun wirklich weder Grund zur Sorge noch Grund "Panik zu schieben" bzw. irgendwelche Horrorszenarien in den Raum zu stellen. Wenn yvonne jetzt schon den Bescheid hätte wäre das "außergewöhnlich schnell" und wenn der Bescheid innerhalb von 2 bis 4 Monaten (ab Antrag) kommt, ist das bei EM Renten der absolute Normalfall. Auszumalen, was im schlimmsten Fall alles passieren kann, hilft yvonne sicher nicht weiter.
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