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Experten-Antwort

EM-Rente und Reha

von Mopsi18.09.2025 | 11:03
354 Ansichten
20 Antworten
Hallo ich beziehe die volle EM-Rente auf Zeit wegen Depressionen. Leider verschlechtert sich mein Zustand schlechter. Arzt sagt Burn-Out auch die Psychotherapeutin. Jetzt wurde nir vorgeschlagen eine Reha zu machen. Arzte und Therapeut sind dafür, der Sozialverband dagegen, da wenn es ganz unglücklich läuft der Reha Arzt mich arbeitsfähig entlassen würde und die Rente in Gefahr ist. Bin am Ende und weiss nicht was ich machen soll. Tipps? Ratschläge? Danke erstmal

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 18.09.2025 | 13:02

Hallo Mopsi,

 

vielleicht kann Ihnen auch eine Tagesklinik helfen. Bitte sprechen Sie mit Ihren Ärzten.

 

Alles Gute!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

 

19 Antworten

Ehrliche Antwort am 18.09.2025 | 11:08
EM-Rentner sollten Rehas meiden, wie der Teufel das Weihwasser, auch wenn Ihnen die üblichen Verdächtigen hier gleich etwas anderes erzählen werden. Am Ende jeder Reha steht ein Rehaabschlussbericht mit einer sozialmedizinischen Einschätzung und ja, wenn es ganz dumm kommt, hat es sich ausgerentet. Keine normale Psychiatrische Klinik in der Nähe?
RWam 18.09.2025 | 11:18
Hören Sie auf den Sozialverband, die haben mehr Erfahrung damit.
am 18.09.2025 | 11:46
RW schrieb

Hören Sie auf den Sozialverband, die haben mehr Erfahrung damit.

Und die Ärzte haben keine Ahnung von dem, was die dem Patienten empfehlen ?
Rosiam 18.09.2025 | 11:51
Ich hätte viel zu viel Angst, meine Rente zu verlieren. Ich würde keine Rehabilitation beantragen. Vielleicht tut es eine Krankenhausbehandlung über die Krankenkasse.
Rehaam 18.09.2025 | 11:56
Versuchen Sie es über die Krankenkasse. Die sind bei voller EMR grundsätzlich zuständig. Dieser Bericht geht eben nicht an dir DRV. Ansonsten können Sie es auch über eine Behandlung in der Tagesklinik versuchen. Geht nach Wohnort. Aber auch da sind Wartezeiten einzuplanen.
andersam 18.09.2025 | 11:56
Wenn Sie sich jetzt schon Sorgen machen, glaube ich nicht, dass eine Reha Ihnen wirklich etwas bringt. Es ist völlig egal, ob Ihre Befürchtungen richtig oder falsch sind. Sie werden verhindern, dass Sie sich auf die Reha einlassen können. Von daher müssen sich Arzt und Therapeut entweder eine Alternative einfallen lassen oder Sie soweit sicher machen, dass Sie angstfrei in die Reha können. Meine persönliche Meinung zu dem Thema: Eine Klinik, die durch gefakte Wunderheilungen auffällt, hat auch ganz schnell ein Problem mit der DRV. Die ist nämlich nicht erfreut, wenn sie erst einen Aufriss wegen Rentenentzug macht und dann vor Gericht feststellen muss, dass leider der Entlassungsbericht schlecht war.
Reha kann man machen, muss man aber nichtam 18.09.2025 | 14:41
schrieb

Und die Ärzte haben keine Ahnung von dem, was die dem Patienten empfehlen ?

Viele Reha-Ärzte interessiert wenig bis gar nicht, was ihre Aussagen für Folgen haben können bezüglich einer EM-Rente. Und viele Reha-Kliniken möchten eben doch möglichst "erfolgreich" dastehen beim Kostenträger und schreiben in Entlassberichte öfters nachweislich glasklare Unwahrheiten. Wer schon lange psychisch krank ist und oft jahrelang um eine EM-Rente kämpfen musste, sollte auf solche Psycho-Rehas meiner Meinubg nach verzichten. In 5 Wochen Reha-Massenbetrieb erfährt man in der Regel nicht Neues, wenn man schon lange in psychiatrischer und/oder psychotherapeutischer Behandlung ist. An Specksteinen schnitzen, Bilder malen, auf Trommel rumklopfen, Wassergymnatik und Wandern (achtsam natürlich!) geht auch ohne Rehaklinik. Den Rest bespricht man besser mit dem heimischen Arzt und/oder Psychotherapeuten des Vertrauens.
No Reha am 18.09.2025 | 17:07
Reha schrieb

Na Sie müssen es ja wissen, denn nach Ihren Worten zu urteilen, hat die Reha bei Ihnen gar nichts gebracht, außer die Erkenntnis, wie man in der Anonymität rumjammert!🤦‍♂️

Naja, er hat Recht damit. Wenn man schon Therapie Erfahrungen hat, bringt eine Reha kaum mehr was neues. Er jammert nicht.
Lam 18.09.2025 | 17:37
Reha schrieb

Na Sie müssen es ja wissen, denn nach Ihren Worten zu urteilen, hat die Reha bei Ihnen gar nichts gebracht, außer die Erkenntnis, wie man in der Anonymität rumjammert!🤦‍♂️

Pffff, als ob 4 Wochen Nordic Walking, Wassergymnastik oder Fangopackungen jahrelange Depression beheben kann! Das ist vielleicht gut für orthopädische Leiden, für mehr aber auch nicht!
Keine Tränen!am 18.09.2025 | 17:51
L schrieb

Pffff, als ob 4 Wochen Nordic Walking, Wassergymnastik oder Fangopackungen jahrelange Depression beheben kann! Das ist vielleicht gut für orthopädische Leiden, für mehr aber auch nicht!

Heul Dich ruhig aus. Mitleid bekommst Du nicht und ändern wird sich dadurch auch nichts, aber das kennst Du ja dann schon seit Jahren.😉
Rehaam 18.09.2025 | 18:56
Reha schrieb

Na Sie müssen es ja wissen, denn nach Ihren Worten zu urteilen, hat die Reha bei Ihnen gar nichts gebracht, außer die Erkenntnis, wie man in der Anonymität rumjammert!🤦‍♂️

PS: wie gerne würde ich hier etwas Sinnvolles beitragen. Aber da ich von nichts 'ne Ahnung habe, schreibe ich hier halt immer den gleichen Schwachsinn. Wenn ich sinnfrei rumpöble, fühle ich mich selber dann halt besser in meinem beschissenen kleinen Leben.
Ach wasam 18.09.2025 | 19:10
L schrieb

Pffff, als ob 4 Wochen Nordic Walking, Wassergymnastik oder Fangopackungen jahrelange Depression beheben kann! Das ist vielleicht gut für orthopädische Leiden, für mehr aber auch nicht!

Sie haben jedenfalls keine Ahnung. Dauerhafter Sport und Bewegung, idealerweise in einer Gruppe, sind sehr wichtige Therapieansätze bei der Behandlung von Depressionen. Gute Ärzte und Psychologen können hier unterstützen, das zumindest mal der Anfang gemacht wird am Wohnort. Das ist der schwerste Schritt. Dafür braucht es keine Reha irgendwo hunderte Kilometer vom Wohnort entfernt für ein paar Wochen.
Feliam 18.09.2025 | 20:01
Eine Reha macht schon Sinn. Was wollen Sie eigentlich? Das es Ihnen besser geht ja wohl eher nicht in Anbetracht Ihrer Fragestellung. Ihnen ist offensichtlich Ihre Rente wichtiger wie Ihre Gesundheit.
Lam 19.09.2025 | 10:28
Ach was schrieb

Sie haben jedenfalls keine Ahnung.

Dauerhafter Sport und Bewegung, idealerweise in einer Gruppe, sind sehr wichtige Therapieansätze bei der Behandlung von Depressionen.

Gute Ärzte und Psychologen können hier unterstützen, das zumindest mal der Anfang gemacht wird am Wohnort. Das ist der schwerste Schritt.

Dafür braucht es keine Reha irgendwo hunderte Kilometer vom Wohnort entfernt für ein paar Wochen.

Bei psychischen Erkrankungen muß die Ursache beseitigt werden. Und die ist nicht "weiß ich nicht", sondern es gibt immer einen Grund für ständiges Grübeln und schlechte Gedanken. Der Patient muss nur ehrlich sein. Am Ende bestätigen Sie ja doch, dass es keine Reha braucht und das ist so, weil 4 Wochen eben nicht ausreichen, um jahrelanges Leiden zu beheben. Das man sich zu Hause eine Therapie sucht, ist doch logisch!
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