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Experten-Antwort

EM-Rentnerin -Rehaantrag abgelehnt von KK

von Bärchen23.01.2013 | 13:13
1971 Ansichten
5 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich beziehe seit 1.1.2013 Rente wegen voller Erwerbsminderung. Davor 2,5 Jahre befristete EMR. Mein Arzt empfiehlt mir eine Reha und wir haben den Antrag für den Antrag auf Reha meiner KK zugeschickt. Diese rief mich dann an und führte mit mir ein 45-minütiges Beratungsgespräch. Sie sagte, das müsse sie tun, das wäre ihr job. Ergebnis des Gesprächs war, dass weder eine stationäre noch eine ambulante Reha für mich in Frage kommt und beides sozusagen schon im Vorfeld abgelehnt wird. Damit war der Fall für die Dame erledigt.... und ich am Boden zerstört. Meine letzte Reha war vor 5 Jahren und ich bräuchte dringend eine solche. Was soll ich tun? Gefährde ich durch eine Reha, die ja eigentlich meine Erkrankungen nicht wirklich heilen kann.... meine Rente? Soll ich lieber auf eigene Kosten was tun. Ich gehe bereits ja 2 mal wöchentlich zur Wassergymnastik und bekomme manuelle Therapie vom Orthopäden zusätzlich verschrieben. WG ist über Funktionstraining für 2 Jahre von Kasse genehmigt worden. Wer kann mir etwas genaueres sagen? Besten Dank und LG Bärchen

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Bärchen,

leider kann seitens der Rentenversicherung nicht beurteilt werden, ob ein Anspruch auf Rehabilitationsmaßnahme durch die Krankenkasse gegeben ist oder nicht.

Ihre Erwerbsminderungsrente wird unabhängig von der Durchführung einer Rehabilitationsmaßnahme in bestimmten Zeitabschnitten durch die Rentenversicherung überprüft. Sollte keine positive Änderung im Gesundheitszustand eingetreten sein und somit ein Wegfall der Erwerbsminderung vorliegen, so ändert sich auch nichts am Rentenanspruch.

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4 Antworten

Masooam 23.01.2013 | 13:39
Erste Regel die IMMER gilt : Telefonische Auskünfte sollten man niemals akzeptieren bzw. sich mit dem zufrieden geben ! Darum also den schriftlichen Rehaantrag stellen mit allem drum und dran. Dann muss die Kasse diesen prüfen und ihnen dann schriftlich einen Bescheid dazu erteilen. Falls die Reha dann wirklich abgelehnt würde können Sie dann Widerspruch einlegen und damit dagegen rechtlich vorgehen. Das für Sie als unbefr. EM-Rentner die Kasse als Kostenträger zuständig ist und nicht (mehr ) die RV ist in den meisten Fällen so ( Thema Erwerbsminderung kann durch eine Reha der RV nicht mehr gebessert werden ). Sie sollten sich allerdings bewusst sein, das immer im Rehabericht auch eine aktuelle sozial-med. Einschätzung iher Erwerbsfähigkeit erstellt wird. Diese kann u.U. und wenn die RV dann Bericht - wie auch immer .. - erlangt durchaus eine erneute Überprüfung ihrer EM-Rente auslösen, mit letztlich ergebisoffenem Ausgang. Also vorsichtig sein und genau einschätzen inwieweit eine med. Reha auch gesundheitlich überhaupt noch sinnvoll ist und was bringt. Eine Reha wird gerade von EM-Rentnern doch oft sehr überschätzt. Der automatischen Weitergabe des Rehaberichtes an die RV sollten Sie in jedem Falle gegenüber der Klinik und ihrer Kasse widersprechen bzw. dem nicht zustimmen. Ganz wichtig !
Bärchenam 23.01.2013 | 17:50
Zitat von Bärchen anzeigenausblenden
Habe vergessen zu schreiben, dass ich seit 1.1. die UNBEFRISTETE Rente habe. Macht das nun einen Unterschied? Ansonsten Danke vorerst für die Antworten. Morgen habe ich Termin bei meinem Arzt und werde dort auch nochmal ansprechen, wie es nun weitergehen soll. Ich bin mir nun total unsicher, was iich machen soll. Meine Angstzustände kommen schon wieder so hoch und dadurch auch der Streß und die Schmerzen.....
Bärchenam 23.01.2013 | 17:50
Zitat von Bärchen anzeigenausblenden
Habe vergessen zu schreiben, dass ich seit 1.1. die UNBEFRISTETE Rente habe. Macht das nun einen Unterschied? Ansonsten Danke vorerst für die Antworten. Morgen habe ich Termin bei meinem Arzt und werde dort auch nochmal ansprechen, wie es nun weitergehen soll. Ich bin mir nun total unsicher, was iich machen soll. Meine Angstzustände kommen schon wieder so hoch und dadurch auch der Streß und die Schmerzen.....
Masooam 23.01.2013 | 18:29
Zitat von Bärchen anzeigenausblenden
Hallo, ich beziehe seit 1.1.2013 Rente wegen voller Erwerbsminderung. Davor 2,5 Jahre befristete EMR. Mein Arzt empfiehlt mir eine Reha und wir haben den Antrag für den Antrag auf Reha meiner KK zugeschickt. Diese rief mich dann an und führte mit mir ein 45-minütiges Beratungsgespräch. Sie sagte, das müsse sie tun, das wäre ihr job. Ergebnis des Gesprächs war, dass weder eine stationäre noch eine ambulante Reha für mich in Frage kommt und beides sozusagen schon im Vorfeld abgelehnt wird. Damit war der Fall für die Dame erledigt.... und ich am Boden zerstört. Meine letzte Reha war vor 5 Jahren und ich bräuchte dringend eine solche. Was soll ich tun? Gefährde ich durch eine Reha, die ja eigentlich meine Erkrankungen nicht wirklich heilen kann.... meine Rente? Soll ich lieber auf eigene Kosten was tun. Ich gehe bereits ja 2 mal wöchentlich zur Wassergymnastik und bekomme manuelle Therapie vom Orthopäden zusätzlich verschrieben. WG ist über Funktionstraining für 2 Jahre von Kasse genehmigt worden. Wer kann mir etwas genaueres sagen? Besten Dank und LG Bärchen
Habe vergessen zu schreiben, dass ich seit 1.1. die UNBEFRISTETE Rente habe. Macht das nun einen Unterschied? Ansonsten Danke vorerst für die Antworten. Morgen habe ich Termin bei meinem Arzt und werde dort auch nochmal ansprechen, wie es nun weitergehen soll. Ich bin mir nun total unsicher, was iich machen soll. Meine Angstzustände kommen schon wieder so hoch und dadurch auch der Streß und die Schmerzen.....
Nein, das macht keinen Unterscheid. Hatte es auch so bereits rausgelesen das es sich jetzt um eine unbefr. Rente handelt. Auch diese können jederzeit überprüft werden und falls die Voraussetzungen zum Bezug nicht mehr vorliegen auch wieder entzogen werden.
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