Hallo Ulrich Meyer,
Ihre Sorge ist nachvollziehbar.
Allerdings können Sie erwarten, dass sich die neurologische Klinik auf das Post-COVID-Syndrom fokussieren wird. Eine Neubewertung Ihrer psychischen Erkrankung ist nicht zu erwarten, solange hierfür kein Anlass besteht.
Ihre bestehende Teilerwerbsminderungsrente ist durch das aktuelle Gutachten und die medizinische Einschätzung " unbefristet" gut abgesichert. Sie müssen sich daher in Ihrer aktuellen Situation keine Sorgen machen, dass allein durch die Reha-Maßnahme Ihre Rente gefährdet wird. Nur wenn sich bei Ihnen eine deutlich Verbesserung des Gesundheitszustandes ergibt und die Rentenversicherung dies prüft, könnte eine Änderung erfolgen. Da bei Ihnen aber nach 26 Jahren keine Besserung zu erwarten ist und nun noch eine weitere Erkrankung hinzugetreten ist, wäre eine Aberkennung mehr als unwahrscheinlich.
Bei Unsicherheiten können Sie sich vorab mit dem Sozialdienst der Reha-Klinik in Verbindung setzen und Ihre Situation besprechen.
Mit diesen Ausführungen hoffen wir, Ihnen hier erst einmal weiter geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Das Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung