Guten Tag,
ich habe Erwerbsminderungsrente eingereicht, die abgelehnt wurde.
Ich habe dann ein Klageverfahren eingereicht beim Sozialgericht.
Das Gericht hat 2 Gutachter bestellt und 1 Gutachter davon sollte Hauptgutachter sein.
Die Gutachten liegen nun vor und ich habe fest gestellt, dass der Inhalt aller 2 Gutachten zu 50 % nicht stimmt.
Z.B. stimmen da weder Körpermaße, Familiensituation, Namen der Ärzte, Familienanamnese, chronische Krankheiten , Beschwerden, Einschränkungen, Medikamente, Heilmittel, Operationen, jahrelange Beratung bei Psychologen und Beratungsstellen wurden nicht erwähnt.
Bei einer chronischen Krankheit wurde behauptet, dass die keine Behandlung bedarf und nicht einschränkt, obwohl ich darunter seit 40 J leide und ebenso lange dafür Medikamente nehme.
Zu bestimmten Fragen des Gerichts , wurde nur geschätzt, geraten oder eine allgemeine Statistik eingefügt, aber nicht persönlich untersucht und ich wurde dazu auch nicht befragt z.B. wie schwer ich tragen kann, ob ich auf Gerüsten arbeiten kann.
Und was meine Psyche betrifft, da wurden die Krankheit und Probleme meines Vaters genau beschreiben, aber nicht z.B. meinem schlimmen Unfall, unter diesem ich seit Jahrzehnten noch leide und seitdem nicht mehr in der Lage bin Auto zu fahren.
Obwohl ich oft am stottern bin und mich oft die Leute schlecht verstehen können (besonders in Stresssituationen), wurde behauptet, dass ich klar und deutlich zu verstehen bin.
Es wurde behauptet, dass ich übergewichtig bin und zu viel esse (Körpergröße 170 cm, 70 kg).
Jetzt frage ich hier, wie kann es sein, dass solche Gutachten erstellt werden und ob solche fehlerhaften Gutachten überhaupt anerkannt werden dürfen vor Gericht ?
Kann ein Gericht anhand solcher falschen Angaben überhaupt ein Urteil fällen ?
mfG Wolf