Guten Tag,
leider gibt es keine Antwortfunktion mehr zu meinem Thread vom 14.01.20, zum o.g. Thema.
Die letzte Antwort war folgende:
Experten-Antwort
Hallo Rena,
ob Sie einen Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung haben, können Sie nur mit Ihrem Rentenversicherungsträger und nicht hier im Forum klären. Geprüft wird dies – auch bei einem laufenden Rentenbezug – grundsätzlich nur dann, wenn Sie einen entsprechenden Antrag stellen.
Wird im Rahmen des Verfahrens beim Rentenversicherungsträger festgestellt, dass sich Ihr Leistungsvermögen soweit verschlechtert hat, dass Anspruch auf eine Rente wegen voller Erwerbsminderung besteht, kann die Rente wegen voller Erwerbsminderung wegen einer verlängerten Zurechnungszeit tatsächlich höher ausfallen als die Altersrente für schwerbehinderte Menschen.
Auch wenn sich Ihr Gesundheitszustand nicht verschlechtert hat und es bei dem Leistungsvermögen für den Anspruch auf eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bleibt, kann durch den Wegfall Ihres Arbeitsplatzes ein Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung bestehen, wenn der Teilzeitarbeitsmarkt für Sie als verschlossen gilt. Bitte informieren Sie daher Ihren Rentenversicherungsträger entsprechend, sobald Sie tatsächlich nicht mehr arbeiten.
Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung
Hierzu möchte ich sagen, dass ich die DRV längst über den Wegfall meines Arbeitsplatzes informiert habe, indes von einem Gutachter zum nächsten geschickt werde und mir immer wieder gesagt wird, ich könne ja die Altersrente für Schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen, für die ich die Voraussetzungen erfülle.
Diese würde aber deutlich niedriger ausfallen, als die volle EM.
Die Tatsache, dass ich schon seit ca. zwei Jahren nur noch ca. 10 Stunden in der Woche von zu Hause aus arbeite, weil ich wegen meiner Einschränkungen nicht an meinem Arbeitsplatz sein kann, interessiert niemanden.
Im Gegenteil, man wird unfreundlich abgewimmelt.
Bei mir liegen seit über 30 Jahren mehrere Erkrankungen und Einschränkungen vor, die auch 2004 zum Bezug der Teil-EM führten.
Im Laufe der Jahre hat sich mein Zustand verschlechtert und es kamen durch Unfälle noch andere Beschwerden und Einschränkungen hinzu.
Mittlerweile bezieht sich das auch auf meine Hände.
Ich kann wegen einer fortgeschrittenen Arthrose kaum meine Hände gebrauchen, mich nicht gut kämmen, meinen Hosenknopf schließen, nicht schreiben, etwas festhalten, etc.
Wer bitte soll mich so einstellen?
Ein Befundbericht meines Handchirurgen reicht offenbar nicht aus.
Die DRV verweist in allem auf die Gutachter, und die Gutachter wollen keine Kommunikation.
Die Gutachter spulen meistens ihr Programm herunter, sprechen kaum, vermessen, tasten ab und wenn man etwas sagen möchte, wird einem fast der Mund verboten.
Zusätzlich zu den Beschwerden leidet nun das Nervenkostüm extrem, und es stellen sich nun langsam existenzielle Fragen.
Es ist einfach nur traurig, wie man nach 43-jähriger Berufstätigkeit behandelt wird, wenn man nicht mehr kann.