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Experten-Antwort

EWR Renter/Berufliche Reha

von Rene K16.03.2017 | 11:40
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Sehr geehrte Damen und Herren, Kurz zum Sachverhalt ich M40 bekomme seit 2007 eine EWR Rente zum einen aus Deutschland wo ich geboren bin und auch seit gut 8 Jahren wieder lebe und eine aus Österreich! So ich bin unter anderen aufgrund meiner Psyche frühberentet worden, Mehre Reha Maßnahmen ihrerseits folgten bzw. liefen schief, in meinen Augen unter anderen deswegen weil es die Falschen Kliniken waren. seit nun mehr gut 5jahren wurde die Vorläufige Rente in eine Unbefristete geändert! Nun habe ich folgende Fragestellung nehmen wir mal an ich bin in einer Festen Therapie ambulant und durch zusätzliche Klinikaufentalte hat sich mein zustand gebessert und es wäre denkbar das ich wieder Arbeitsfähig werden könnte, und ich würde mir das zutrauen aber würde das gerne im Rahmen einer Beruflichen Reha machen um eine Absicherung zu haben falls es schief läuft um nicht gleich aus dem System zu fallen, zum einen wäre dieses überhaupt möglich und denkbar? zum anderen wie wäre dann der Weg weil es müsste ja eine Kostenzusage geben etc pp! Und wo müsste ich mich hinwenden um das alles zu starten? danke schon mal im voraus für ihre antworten. Mit freundlichen grüßen Rene K.

2 Experten-Antworten

Experten-Antwortam 16.03.2017 | 12:19

Hallo Rene K,

der geschilderte Sachverhalt lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie sollten zunächst Kontakt mit dem Reha-Berater Ihres Rentenversicherungsträgers in Deutschland aufnehmen und Ihre Situation besprechen, ob und inwieweit Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben überhaupt denkbar wären. Je nach Ergebnis wird dann erneut der Ärztliche Dienst des Rentenversicherungsträgers zur Abklärung Ihres aktuellen Leistungsvermögens eingeschaltet. Sollte sich Ihre gesundheitliche Situation gebessert haben und Leistungen/Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation in Betracht kommen, wird dies später auch zum Wegfall Ihrer Rente wegen Erwerbsminderung führen. Sie sollten daher abwägen, welche Schritte Sie einleiten wollen, da Ihre weitere Lebensplanung und auch die Sicherung Ihres Lebensunterhaltes davon abhängen wird.

Experten-Antwortam 16.03.2017 | 12:55

Hallo Rene K,

wenn Sie im Rheinland/Düsseldorf wohnen, klären Sie bitte mit Ihrem Träger der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd ab, inwieweit eine Beratung in Düsseldorf im Wege der Amtshilfe möglich ist. Die Entscheidung wird jedoch weiterhin bei den Kollegen der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd liegen. Von dort würde dann ggf. auch der österreichische Rentenversicherungsträger eingeschaltet.

5 Antworten

Rene Kam 16.03.2017 | 12:15
Hallo Bodo, Ich habe nicht darum gebeten von der Befristeten auf die unbefristete zu kommen, das wurde damals irgendwann so entschieden, und danke für ihren ratschlag wegen Ehrenamt usw.! aber ich möchte zurück ins normale leben, und brauche eine Struktur weil mein jetziges leben gift ist!
Bodoam 16.03.2017 | 12:09
Die Abkürzung heißt EMR und heißt im Klartext "Erwerbsminderungsrente" . Sie bekommen seit 10 Jahren die volle EMR und seit 5 Jahren wurde Sie in unbefristet umgewandelt. Ich würde mal sagen der Zug ist für Sie abgefahren. Wie sollen Sie denn wieder gesund werden geschweige ins Berufsleben zurückkehren. Ganz ehrlich damals als Sie 30 Jahre waren haben Sie sich zu dieser Entscheidung entschieden. Der beste Weg für Sie wäre für immer die Erwerbsminderungsrente zu erhalten und vielleicht auf Ehrenamt Basis eine kleine Beschäftigung zu suchen, um auf andere Gedanken zu kommen. Mfg
Rene Kam 16.03.2017 | 12:33
Lieber Experte, Erstmal vielen dank für ihre Rückmeldung, das natürlich bei erfolgreicher Rehabilitation, die Rente unter anderen wegfällt ist mir natürlich klar und auch bewusst, Das sollte ja dann auch der sinn sein, Diese schritt waren mir unter anderen schon bewusst was da wieder auf mich zu kommt, okay noch Ergänzend hierzu eine Nachfrage da ich Ja noch eine Leistung aus Österreich erhalte, und daher in Deutschland die DRV Bayern Süd zuständig ist muss ich mich dann da auch an die Reha Beratung wenden oder kann ich diese auch in Düsseldorf in Anspruch nehmen?
Schadeam 16.03.2017 | 12:30
Auch ich rate Ihnen diesen Schritt gut zu überlegen. Wer eine berufliche Rehamaßnahme "packt" kann in aller Regel auch "leichte Arbeiten in Vollzeit" machen. Mit dem Antrag auf diese Leistungen dokumentieren Sie also, dass Sie sich wieder für arbeitsfähig halten. Da könnte die Rente ganz schnell weg sein - wollen Sie das wirklich riskieren?
Rene Kam 16.03.2017 | 12:35
@Schade, mir ist dieses Risiko sehr wohl bewusst, aber wissen sie wie es ist wenn sie nichts mehr haben wo man sich grade festhalten kann? und man darin eine Hoffnung setzt sein leben nochmals in den griff zu bekommen? ich weiß meine Entscheidung ist sehr mutig aber ich denke da auch schon sehr lange drüber nach!
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