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Experten-Antwort

Fibromyalgie, Elektrosmog Problem, kann nicht mehr arbeiten

von Michael06.10.2022 | 15:39
492 Ansichten
13 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Meine gesundheitliche Probleme ermöglichen es mir nicht mehr länger als 2-3Std. zu arbeiten, aufgrund der Fibromyalgie, zudem kann ich bei künstlicher Beleuchtung und elektronischen Geräten mich nicht mehr in Räumen aufhalten, musste sogar mein Beruf als PC-Techniker aufgeben. Ich habe schon Erwerbsminderungsrente in den letzten Jahren 3x beantragt, immer wieder abgelehnt, bin durch Jobcenter in einer Maßnahme wo ich im Freien 2Std. arbeite, das mir aber auf Dauer auch nicht gut tut, wegen meinen Rückenschmerzen und der Ermüdung. Jobcenter möchte mich vermitteln, aber bei den Sachen geht das ja gar nicht, bin nicht arbeitsfähig, da ich aufgrund der chronischen Erschöpfung mich am Tag 2-3x hinlegen muss. Jobcenter hatte mal ein Vorschlag gemacht das in einer Schmerzklinik gehen könnte, aber mir erschließt sich der Sinn nicht, da ich wenn ich daheim bin ja keine Schmerzen mehr habe, und ich nur Schmerzen bekomme wenn ich arbeite. Nun weiß ich nicht mehr weiter, und Reha Antrag hatte auch nichts gebracht, und einen neuen Erwerbsminderungsantrag zu stellen brauche ich ja auch nicht, das sich meine Situation nicht geändert hat, Jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll Gibt es eine Möglichkeit aus dieser Situation rauszukommen, oder doch Rente zu bekommen. Geld für Rechtsbeistand hab ich nicht, und VDK weiß auch nicht weiter

Antworten vom Expertenteam

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Michael,

ein neuer Rentenantrag ist aktuell tatsächlich nicht sinnvoll, da sich nach Ihren Angaben nichts geändert hat. Evtl. ergeben sich durch das geplante Bürgergeld neue Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Situation. Bitte besprechen Sie dies mit dem zuständigen Jobcenter.

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Liebe User,

ich musst zwei unsachliche Beiträge löschen.

Mit vielen Grüßen

Ihr Admin

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11 Antworten

Peter T. am 06.10.2022 | 16:32
War das einen Fragestellung mit "zu Hause habe ich keine Schmerzen, sondern nur bei der Arbeit"? Also Fibro zeichnet sich nicht durch Schmerzen nur zu gewissen Orten aus. Falls dem so ist, ist es wohl eher ein Fall für einen Psychologen und kombiniert mit einer Schmerzklinik. Zumal diese auch ganzheitlich ausgelegt ist, weil eben gerade psychische Probleme die Schmerzen verstärken (können)... Vielleicht ist auch eine Reha etwas, wenn sie genehmigt wird, weil man da auch Zeit hat, seine Probleme zu schildern und sich in Ruhe "checken" zu lassen. Viel Erfolg.
KSCam 06.10.2022 | 17:08
Aus welchem Grund ist denn die Rente bislang abgelehnt worden? Fehlen Beiträge? Oder hält man Sie für nicht erwerbsgemindert, ist also der Meinung dass Sie noch 6 und mehr Stunden täglich arbeiten können? In diesem Fall stimmt dann Ihre Einschätzung nicht mit denen der Ärzte überein. Aber da kann dann das Forum auch nicht helfen.
Schadeam 06.10.2022 | 17:11
Sie beschreiben ja eine komische Krankheit. Schmerzen immer bei arbeiten und die sind ohne Arbeit wie weggeblasen? Was würden Sie denken, wenn Sie das hören?
Versuch macht klugam 06.10.2022 | 17:24
Wie wäre es denn mit home-ofice und technischer Betreuung von Kunden via Teamviewer und skype.
Schadeam 06.10.2022 | 17:28
...und das dann nicht im dunklen Keller sondern auf der hellen Terasse im HO....
Datzuam 06.10.2022 | 18:51
Das geht vielen Menschen so. Zu Hause vermeidet man unnütze Bewegungen und Körperhaltungen, die sich im Arbeitsprozess nicht immer vermeiden lassen. Man macht nur was man will und verträgt und muss nichts müssen.Es wäre also ratsam, eine Tätigkeit zu finden, bei der gesundheitlich nichts provoziert wird.
Peter T. am 07.10.2022 | 12:35
Fibromyalgie gehört nicht zu den Krankheiten, die Schmerzen im bestimmten Umfeld aussetzen. Zumindest nicht in der Intensität, dass man dadurch voll erwerbsgemindert ist. Und bei der Elektrosmog Geschichte muss ich irgendwie an "Better call Soul" denken. Ich denke in beiden Fällen ist ein Psychiater und Psychotherapeut drr richtige Ansprechpartner...
Abschlägeam 07.10.2022 | 16:22
Zum Krankheitsbild kann durchaus gehören, dass Sie sich privat so anpassen, dass Sie keine Schmerzen bekommen, sich also auf plötzliches Schmerzeintreten gemütlich einstellen können (ich mache heute mal lieber nichts...). Und insofern ist der Rat mit einer 'Schmerklinik' durchaus sinnvoll, denn dort werden auch Alltagssituationen 'simuliert', um eben präziser festzustellen, wann genau eigentlich welche Beschwerden auftreten. Hier könnte auch festgestellt werden, ob es nicht doch am Rücken liegt und der wiederum die ständige Müdigkeit auslöst. Eine 'normale' Reha bietet diese übergreifenden Möglichkeiten nicht, Sie sollten sich also einfach mal unverbindlich an eine Schmerzklinik wenden und sich dort beraten lassen. Sofern die eine Chance für Sie sehen, wäre dann eine Einweisung durch Ihren Haus-/Facharzt notwendig, aber das wird Ihnen dort auch noch mal genau erklärt. Viel Erfolg und alles Gute!
Janaam 07.10.2022 | 16:19
Übrigens: Bei Rückenschmerzen hilft nur eins. Bewegung, Bewegung, Bewegung. Muskelaufbau löst den größten Teil der Probleme.
Paulam 08.10.2022 | 10:01
Ich kann ihnen nur dringend raten, den Tipp mit der Schmerzklinik zu befolgen. Nicht nur, dass dort behandelt wird, sondern es wird auch Diagnostik betrieben. Dazu kommt, das der Rehaantrag direkt aus der Klinik heraus viel eher bewilligt wird, als jetzt zb vom Hausarzt. Durch Schmerzklinik und entsprechender Reha erhalten sie entsprechende Befunde, die ihnen offenbar fehlen? Dazu ein Hinweis: sie müssen in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, sonst nützt ihnen der Antrag gar nichts. Haben sie das? Wenn nicht, ist der Weg über das Bürgergeld vermutlich sinnvoller?
Loniam 08.10.2022 | 11:11
Fbromyalgie ist eine Erkrankung welche viel Eigeninitiative erfordert. Schmerzmittel sind oft nicht die Wahl zu einem Erfolg. Es ist ein langer Weg, bis sich eine Besserung einstellt. Viel Bewegung zur Linderung der Schmerzen, hört man immer wieder von Betroffenen. Eine Verhaltenstherapie scheint notwendig zu sein, ansonsten gibt es immer wieder Ablehnungen bei einem EMR Antrag. Akutaufenthalt in einer psychosomatischen Klinik könnte Linderung verschaffen.
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