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Experten-Antwort

Bewilligung EMR - Kinderwunsch

von Tita7913.06.2022 | 14:22
189 Ansichten
16 Antworten
Sehr geehrte Damen und Herren, mein Partner ist leider seit knapp 4 Jahren so schwer erkrankt, dass er nicht mehr arbeiten kann. Er bezieht nach einer Reha der DRV 2021 volle Erwerbsminderungsrente und hat einen Grad der Schwerbehinderung. Seine Erwerbsminderungsrente muss er in diesem Jahr neu beantragen, sie läuft im kommenden Jahr aus. Nun ist es so, dass wir uns noch ein Kind wünschen (wir haben bereits aus der Zeit vor der Erkrankung ein Kind im Kiga-Alter), wir sind beide Mitte/Ende Dreißig. Vermutlich aufgrund seiner Erkrankung brauchen wir Unterstützung - müssen uns also leider in eine Kinderwunschbehandlung begeben. Das bedeutet, dass die Kinderwunschklinik hier als "ärztliche Behandlung" hinzukäme. Natürlich eher für mich, da ich der weibliche Part bin, aber ohne Zutun meines Mannes geht es ja nun auch nicht. Mein Partner hat nun (existenzielle) Angst, dass die DRV daraufhin die Rente nicht weiter bewilligt, weil der Kinderwunsch und das Kümmern ums Baby/Kind (was in großen Teilen ich übernehmen werde müssen, da mein Partner schlicht nicht kann) als Grund angesehen werden könnte, dass er ja auch arbeiten könnte (was leider nicht so ist) und daraufhin die Rente nicht bewilligt wird. Sind dies realistische Ängste? Kann eine Bewilligung abhängig von einer Kinderwunschbehandlung gemacht werden? Vielen Dank für Ihre Antworten. Tita

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 13.06.2022 | 14:48

Hallo Tita79,

für die Verlängerung einer befristeten vollen Erwerbsminderungsrente ist maßgeblich, ob die medizinischen Voraussetzungen weiterhin gegeben sind- oder zwischenzeitlich eine Besserung eingetreten ist; sprich, dass Ihr Partner noch immer so eingeschränkt ist, dass er aus medizinischer Sicht nur unter 3 Stunden täglich erwerbstätig sein kann. Maßgeblich ist allein der Gesundheitszustand Ihres Partners und nicht eine mögliche Kinderwunschbehandlung.

Bezüglich des Vorhabens viel Erfolg!

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

15 Antworten

unnötigam 13.06.2022 | 14:28
Es gibt auch EM-Rentnerinne, die Kinder bekommen. Die DRV kriegt das immer mit, da ja schließlich die Daten für die KEZ gemeldet werden. Da ist aber noch keiner auf die Idee gekommen, nachzufragen, wie's denn so geht und ob man nicht wieder arbeiten möchte. Ihr Partner macht sich also völlig unnötig Sorgen.
Walloam 13.06.2022 | 14:58
Wenn ihr Mann zu einem Gutachter muss, so wird regelmässig die Frage nach dem Tagesablauf gestellt. Zur Sprache kommt dann z.B. auch bei einem Haus mit Garten, wer den Garten macht und wie lange und wie das mit Autofahren ist usw. Wer beim Gutachter angibt, dass er locker mehr als 3 Stunden mit Hobbys usw. beschäftigt ist, der kommt in das Risiko nicht mehr als voll EM angesehen zu werden. Ich persönlich würde eine Schilderung einer Kinderbetreuung von morgens bis abends auch als Risiko betrachten, von daher kann ich ihren Mann gut verstehen. Aber wenn sie angeben, dass sie ja die Kinderbetreung hauptsächlich machen, dann dürfte das kein Problem sein.
Walloam 13.06.2022 | 17:19
König schrieb

Der User @Wallo ist von Natur aus ein notorischer Schwarzseher, daher brauchen Sie auch seine "Einschätzungen" nicht ernst nehmen. Da er scheinbar schlechte Erfahrungen gemacht hat, meint er diese auch auf andere übertragen zu müssen. Ein bedauenswerter Zeitgenosse!

Wenn ihr Mann zu einem Gutachter muss, so wird regelmässig die Frage nach dem Tagesablauf gestellt. Zur Sprache kommt dann z.B. auch bei einem Haus mit Garten, wer den Garten macht und wie lange und wie das mit Autofahren ist usw. Wer beim Gutachter angibt, dass er locker mehr als 3 Stunden mit Hobbys usw. beschäftigt ist, der kommt in das Risiko nicht mehr als voll EM angesehen zu werden. Ich persönlich würde eine Schilderung einer Kinderbetreuung von morgens bis abends auch als Risiko betrachten, von daher kann ich ihren Mann gut verstehen. Aber wenn sie angeben, dass sie ja die Kinderbetreung hauptsächlich machen, dann dürfte das kein Problem sein.
Der User @Wallo ist von Natur aus ein notorischer Schwarzseher, daher brauchen Sie auch seine "Einschätzungen" nicht ernst nehmen. Da er scheinbar schlechte Erfahrungen gemacht hat, meint er diese auch auf andere übertragen zu müssen. Ein bedauenswerter Zeitgenosse!
Herr Koenig hat vermutlich noch nie in das Weiss der Augen von DRV Gutachtern gesehen und hat davon keine Ahnung, sonst würde er meinen wertvollen Hinweis nicht so leichtfertig abtun.
Buntiam 13.06.2022 | 17:35
Abschläge schrieb

Wenn das alles so stimmen würde, wie Sie hier behaupten, dürfte kein EM-Rentner(in) mehr seinen Rasen mähen, nicht mehr mit dem Auto zum Arzt fahren und vor allem auch keine Kinder haben...

Was soll Ihre Schwarzmalerei also???

Wenn das alles so stimmen würde, wie Sie hier behaupten, dürfte kein EM-Rentner(in) mehr seinen Rasen mähen, nicht mehr mit dem Auto zum Arzt fahren und vor allem auch keine Kinder haben...
Sie können das alles schon machen und sogar noch viel mehr, Sie müssen sich nur überlegen was von alldem Sie dem Gutachter preisgeben! So halbtot wie man sich dort gibt, sind die meisten dann hinterher doch nicht, aber von nichts kommt nichts. Natürlich sind auch welche von wirklich bösen Krankheiten heimgesucht, aber wer Rente begehrt, muss sich Leistungsunfähig präsentieren!
Abschlägeam 13.06.2022 | 17:44
Wallo schrieb

Wenn ihr Mann zu einem Gutachter muss, so wird regelmässig die Frage nach dem Tagesablauf gestellt. Zur Sprache kommt dann z.B. auch bei einem Haus mit Garten, wer den Garten macht und wie lange und wie das mit Autofahren ist usw. Wer beim Gutachter angibt, dass er locker mehr als 3 Stunden mit Hobbys usw. beschäftigt ist, der kommt in das Risiko nicht mehr als voll EM angesehen zu werden. Ich persönlich würde eine Schilderung einer Kinderbetreuung von morgens bis abends auch als Risiko betrachten, von daher kann ich ihren Mann gut verstehen. Aber wenn sie angeben, dass sie ja die Kinderbetreung hauptsächlich machen, dann dürfte das kein Problem sein.[/quote]

Wenn das alles so stimmen würde, wie Sie hier behaupten, dürfte kein EM-Rentner(in) mehr seinen Rasen mähen, nicht mehr mit dem Auto zum Arzt fahren und vor allem auch keine Kinder haben...

Was soll Ihre Schwarzmalerei also???[/quote]

Sie dürfen es schaffen ihren Haushalt (inclusive Rasenmähen) zu erledigen. Danach wird es schon langsam haarig. Wenn sie es zusätzlich schaffen täglich mehr als 3 Stunden z.B. zu Handwerkern ist die Rente weg. Wenn sie es schaffen mehr als 3 Stunden Auto zu fahren, können sie als Fahrer arbeiten, die Rente ist weg. Usw. Jede verwertbare Zeit über der Hausarbeit wird genau registriert und summiert. Wenn sie den ganzen Tag ein Kind betreuen können, könnte der Gutachter ebenfalls auf dumme Gedanken kommen.

Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft, WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über??? Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.
Walloam 13.06.2022 | 17:31
Abschläge schrieb

Wenn das alles so stimmen würde, wie Sie hier behaupten, dürfte kein EM-Rentner(in) mehr seinen Rasen mähen, nicht mehr mit dem Auto zum Arzt fahren und vor allem auch keine Kinder haben...

Was soll Ihre Schwarzmalerei also???

Wenn ihr Mann zu einem Gutachter muss, so wird regelmässig die Frage nach dem Tagesablauf gestellt. Zur Sprache kommt dann z.B. auch bei einem Haus mit Garten, wer den Garten macht und wie lange und wie das mit Autofahren ist usw. Wer beim Gutachter angibt, dass er locker mehr als 3 Stunden mit Hobbys usw. beschäftigt ist, der kommt in das Risiko nicht mehr als voll EM angesehen zu werden. Ich persönlich würde eine Schilderung einer Kinderbetreuung von morgens bis abends auch als Risiko betrachten, von daher kann ich ihren Mann gut verstehen. Aber wenn sie angeben, dass sie ja die Kinderbetreung hauptsächlich machen, dann dürfte das kein Problem sein.
Wenn das alles so stimmen würde, wie Sie hier behaupten, dürfte kein EM-Rentner(in) mehr seinen Rasen mähen, nicht mehr mit dem Auto zum Arzt fahren und vor allem auch keine Kinder haben... Was soll Ihre Schwarzmalerei also???
Sie dürfen es schaffen ihren Haushalt (inclusive Rasenmähen) zu erledigen. Danach wird es schon langsam haarig. Wenn sie es zusätzlich schaffen täglich mehr als 3 Stunden z.B. zu Handwerkern ist die Rente weg. Wenn sie es schaffen mehr als 3 Stunden Auto zu fahren, können sie als Fahrer arbeiten, die Rente ist weg. Usw. Jede verwertbare Zeit über der Hausarbeit wird genau registriert und summiert. Wenn sie den ganzen Tag ein Kind betreuen können, könnte der Gutachter ebenfalls auf dumme Gedanken kommen.
Walloam 13.06.2022 | 18:02
Abschläge schrieb

Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft,

WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über???

Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.

.... Sie dürfen es schaffen ihren Haushalt (inclusive Rasenmähen) zu erledigen. Danach wird es schon langsam haarig. Wenn sie es zusätzlich schaffen täglich mehr als 3 Stunden z.B. zu Handwerkern ist die Rente weg. Wenn sie es schaffen mehr als 3 Stunden Auto zu fahren, können sie als Fahrer arbeiten, die Rente ist weg. Usw. Jede verwertbare Zeit über der Hausarbeit wird genau registriert und summiert. Wenn sie den ganzen Tag ein Kind betreuen können, könnte der Gutachter ebenfalls auf dumme Gedanken kommen.
Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft, WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über??? Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.
Das Prinzip ist schonmal klar geworden. Gut. Dennoch eine Anmerkung: Ich persönlich habe, als ich noch gesund war, meine Elternzeit mit einem 7 Monate alten Kind als anstrengender empfunden als arbeiten zu gehen. Ein mir bekannter EMRenter musste sich als Depressionskranker ein ärztliches Attest holen, damit er die Kinder in die OGS schicken konnte, weil er nicht zuverlässig auf die Kinder aufpassen konnte.
Walloam 13.06.2022 | 18:23
Rena schrieb

Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft,

WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über???

Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.[/quote]

Das Prinzip ist schonmal klar geworden. Gut.

Dennoch eine Anmerkung:

Ich persönlich habe, als ich noch gesund war, meine Elternzeit mit einem 7 Monate alten Kind als anstrengender empfunden als arbeiten zu gehen.

Ein mir bekannter EMRenter musste sich als Depressionskranker ein ärztliches Attest holen, damit er die Kinder in die OGS schicken konnte, weil er nicht zuverlässig auf die Kinder aufpassen konnte.[/quote]

"Mein Partner hat nun (existenzielle) Angst",

Der Partner von der Fragestellerin hat schon Angst, die Sie durch Ihre persönlichen Erfahrungen, die allerdings nicht für andere gelten, noch verstärken können!

Lassen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen bei sich und auch die angeblichen Erfahrungen des EM Rentner bei sich und stülpen Sie die nicht anderen über.

.... Sie dürfen es schaffen ihren Haushalt (inclusive Rasenmähen) zu erledigen. Danach wird es schon langsam haarig. Wenn sie es zusätzlich schaffen täglich mehr als 3 Stunden z.B. zu Handwerkern ist die Rente weg. Wenn sie es schaffen mehr als 3 Stunden Auto zu fahren, können sie als Fahrer arbeiten, die Rente ist weg. Usw. Jede verwertbare Zeit über der Hausarbeit wird genau registriert und summiert. Wenn sie den ganzen Tag ein Kind betreuen können, könnte der Gutachter ebenfalls auf dumme Gedanken kommen.
Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft, WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über??? Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.
Das Prinzip ist schonmal klar geworden. Gut. Dennoch eine Anmerkung: Ich persönlich habe, als ich noch gesund war, meine Elternzeit mit einem 7 Monate alten Kind als anstrengender empfunden als arbeiten zu gehen. Ein mir bekannter EMRenter musste sich als Depressionskranker ein ärztliches Attest holen, damit er die Kinder in die OGS schicken konnte, weil er nicht zuverlässig auf die Kinder aufpassen konnte.
"Mein Partner hat nun (existenzielle) Angst", Der Partner von der Fragestellerin hat schon Angst, die Sie durch Ihre persönlichen Erfahrungen, die allerdings nicht für andere gelten, noch verstärken können! Lassen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen bei sich und auch die angeblichen Erfahrungen des EM Rentner bei sich und stülpen Sie die nicht anderen über.
Sie hat doch sowieso kein Problem, nach ihren Angaben kümmert sie sich hauptsächlich um das Kind. Wenn es dann doch nicht so ist, dann muss man als EMRentner schon noch einen Gedanken mehr verschwenden.
Renaam 13.06.2022 | 18:09
Wallo schrieb

....

Sie dürfen es schaffen ihren Haushalt (inclusive Rasenmähen) zu erledigen. Danach wird es schon langsam haarig. Wenn sie es zusätzlich schaffen täglich mehr als 3 Stunden z.B. zu Handwerkern ist die Rente weg. Wenn sie es schaffen mehr als 3 Stunden Auto zu fahren, können sie als Fahrer arbeiten, die Rente ist weg. Usw. Jede verwertbare Zeit über der Hausarbeit wird genau registriert und summiert. Wenn sie den ganzen Tag ein Kind betreuen können, könnte der Gutachter ebenfalls auf dumme Gedanken kommen.[/quote]

Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft,

WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über???

Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.[/quote]

Das Prinzip ist schonmal klar geworden. Gut.

Dennoch eine Anmerkung:

Ich persönlich habe, als ich noch gesund war, meine Elternzeit mit einem 7 Monate alten Kind als anstrengender empfunden als arbeiten zu gehen.

Ein mir bekannter EMRenter musste sich als Depressionskranker ein ärztliches Attest holen, damit er die Kinder in die OGS schicken konnte, weil er nicht zuverlässig auf die Kinder aufpassen konnte.

Es geht bei der EM-Rente ansonsten um das, was man regelmäßig TÄGLICH (am Stück) schafft, WER aber bitte fährt TÄGLICH länger als drei Stunden zum Arzt?? Oder mäht TÄGLICH seinen Rasen für vier Stunden? Oder renoviert seine Wohnung TÄGLICH jede Woche das ganze Jahr über??? Und Kindererziehung, das weiß auch ein Gutachter, ist nicht mit Arbeiten um seinen Erwerb zu erzielen gleichzustellen. Außer natürlich, man sammelt TÄGLICH noch die Nachbargören mit in seinen Garten ein und bekommt dann von deren Eltern auch noch Geld dafür. DAS wäre dann Arbeiten.
Das Prinzip ist schonmal klar geworden. Gut. Dennoch eine Anmerkung: Ich persönlich habe, als ich noch gesund war, meine Elternzeit mit einem 7 Monate alten Kind als anstrengender empfunden als arbeiten zu gehen. Ein mir bekannter EMRenter musste sich als Depressionskranker ein ärztliches Attest holen, damit er die Kinder in die OGS schicken konnte, weil er nicht zuverlässig auf die Kinder aufpassen konnte.
"Mein Partner hat nun (existenzielle) Angst", Der Partner von der Fragestellerin hat schon Angst, die Sie durch Ihre persönlichen Erfahrungen, die allerdings nicht für andere gelten, noch verstärken können! Lassen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen bei sich und auch die angeblichen Erfahrungen des EM Rentner bei sich und stülpen Sie die nicht anderen über.
Tita79am 13.06.2022 | 19:37
Hallo zusammen, vielen Dank für die vielschichtigen und teils konträren Antworten. Natürlich haben wir unser Leben so nicht geplant und es kam anders als erwünscht und erdacht, so ist es nun leider mal. Ich musste meinen Mann auch eine Weile überreden, in unserer Lage noch ein Kind zu bekommen, aber mein limitierender Faktor ist leider meine biologische Uhr und die tickt ;) Wir hoffen sososo sehr, dass mein Mann bald wieder gesund ist und arbeiten kann - ich bzw. wir können davon nur leider unseren Kinderwunsch nicht abhängig machen, das macht mein Körper nicht mit ;) Daher bin ich dann eben die, die zuständig ist - alleinerziehend mit Mann sozusagen, aber das sind andere auch. Momentan schafft es mein Mann, unseren Sohn in den KiGa zu bringen und ihn wieder abzuholen, alles andere übernehme halt ich neben meiner Berufstätigkeit - Spielplatz, Verabredungen, Kindergeburtstage, ... Und ja, wir wissen beide, das ist anstrengend :) Und es wird mit zwei Kindern nicht einfacher :) Der Kopf sagt nein - doch das Herz... Erstmal vielen Dank, ich bin schon recht beruhigt. Vor einem Gutachter haben wir auch ehrlich gesagt gar keine Angst, das war und ist - leider - nicht unser Problem. Es geht vielmehr um die bloße Feststellung, dass der Antragssteller in Kinderwunschbehandlung ist (was ja bei der Weiterbeantragung über die KK einsehbar ist). Nochmal vielen Dank, auch an die Experten! Sonnige Grüße Tita
Anti Walloam 13.06.2022 | 20:02
Der User Wallo ist doch selber psychisch schwer erkrankt, anders sind seine Beiträge (ob diese überhaupt der Wahrheit entsprechen sei mal dahingestellt) nicht zu erklären. Da sollte man hier nur drauf hinweisen, dann werden seine Märchen auch nicht ernst genommen.
Walloam 13.06.2022 | 21:19
Anti Wallo schrieb

Der User Wallo ist doch selber psychisch schwer erkrankt, anders sind seine Beiträge (ob diese überhaupt der Wahrheit entsprechen sei mal dahingestellt) nicht zu erklären. Da sollte man hier nur drauf hinweisen, dann werden seine Märchen auch nicht ernst genommen.

Ja, ich erzähle Märchen, in Wahrheit bekommt man auch die volle EM, wenn man den ganzen Tag rumhopsen kann. Die EM dient hauptsächlich dazu intensiv seinen Hobbys nachzugehen und nicht so gestresst Kinder zu erziehen.
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