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Experten-Antwort

freiwillige Einmalzahlung zur Erhöhung der regulären Rente

von Rapunzel23.11.2022 | 15:55
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4 Antworten

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Ich bin seit 15 Jahren nicht Renten-versicherungspflichtig selbständig (davor angestellt) und zahle seitdem in einen Rürup-Rentenversicherungsvertrag ein. Da der Ertrag aus dem Rürup-Versicherungsvertrag aufgrund der langjährigen Niedrigzinsphase deutlich geringer ausfallen wird als ursprünglich gedacht, leiste ich seit einigen Jahren zusätzlich zu den vertraglich vereinbarten Zahlungen noch freiwillige Einzahlungen in diese Versicherung. Alternativ besteht aber ja auch die Möglichkeit, solche Einmalzahlungen stattdessen in die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen. Ich habe dazu vor 2 Jahren einen entsprechenden Antrag gestellt, der mit der Feststellung beschieden wurde, dass ich solche freiwillige Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung leisten kann. Ich bin 62 Jahre alt, regulärer Rentenbeginnn ist mit 67,4 Jahren. Ich will nicht vorzeitig Rente beziehen. Meine Frage: um wieviel würde sich meine monatliche Rente pro 1.000 Euro Einmalzahlung erhöhen, die ich noch in 2022 leiste? Kann ich den gesuchten Betrag der Tabelle "Bewertung und Ertrag des Beitrags ab 1.7.2022" der Deutschen Rentenversicherung entnehmen, also z.B. bei einer Einmalzahlung von 6.000,- Euro 29,87 Euro monatlich mehr Rente? Vielen Dank.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Rapunzel,

ja, die Beträge können Sie der genannten Tabelle entnehmen.

Informationen finden Sie auch in der Broschüre "Freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile":

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/freiwillig_rentenversichert_ihre_vorteile.html

Für das Geburtsjahr 1960 liegt die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren + 4 Monate.

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3 Antworten

KSCam 23.11.2022 | 19:24
Jeder gezahlte Tausender erhöht die RegelAR um knapp 5 €. Für jedes Jahr bis 66+4 können Sie 12 Höchstbeiträge zu derzeit 1311 €, also knapp 16.000 € einzahlen. Rechnen Sie selbst ob sich das für Sie lohnt. Wenn Sie mit 90 noch gesund sind, hat es sich gerechnet, sind Sie mit 70 tot, dann eher nicht.
Thomasam 25.11.2022 | 11:00
Sie können sich freiwillig versichern, sogar rückwirkend bis Februar oder März des Folgejahres (also z.B. im Februar 2023 beantragen ab 1.1.2022). Die Summe der bis dahin aufgelaufenen Monatsbeiträge (bis zum Maximalbeitrag möglich), die Sie zahlen wollen, können dann 2023 auf einen Schlag einbezahlt werden. Danach erfolgt nur noch eine monatliche Einzahlung. Dies kann bis zum Eintritt in die Rente erfolgen. Diese Monate mit freiwilligen Beiträgen zählen zu den Anrechnungszeiten, die Sie ggf. für eine Rente mit 63 brauchen (35 Jahre). Alternativ sollten Sie (DRV) prüfen, ob Sie die Rente mit 63 erreichen können. Falls ja, können Sie von der DRV einen Rentenabschlagsausgleich berechnen lassen, den Sie dann als Einmalbetrag oder verteilt auf mehrere Einzahlung sogar in mehreren Jahren einzahlen können. Wollen Sie dann später mit 63 doch weiter arbeiten/einzahlen, dürfen Sie das trotzdem und erhöhen damit ihre Rente. Informieren Sie sich bitte über die Details speziell für Ihre Situation bei der DRV und Krankenkasse! Fragen Sie auch Ihren Steuerberater bezüglich der für Sie besten Optionen zur Absetzbarkeit der Beiträge.
Rentenfanam 25.11.2022 | 12:12
Da Thema ist komplex und hat mehrere Aspekte. Beratung unbedingt erforderlich. Gut das von Beginn 2022 ein Beitrag von Stiftung Warentest. https://www.test.de/Freiwillige-Rentenbeitraege-Wann-sich-die-Ex…
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