Hallo Maya,
die Einzahlung von freiwilligen Beiträgen kann erfolgen, wenn in diesem Zeitraum keine Pflichtbeiträge gezahlt werden oder als gezahlt gelten. Es ist sinnvoll, die freiwilligen Beiträge möglichst früh einzuzahlen, um die Wartezeit von 35 Jahren zu erfüllen. Die erworbenen Entgeltpunkte werden ermittelt, indem die Beiträge in Entgelt umgerechnet werden und dieses zum Durchschnittsentgelt ins Verhältnis gesetzt wird.
12 Beiträgen à 200 EUR entsprechen in 2025 einem Entgelt von 12903,23 EUR, daraus ergeben sich aktuell 12903,23 EUR/50493 EUR Durchschnittsentgelt = 0,2555 Entgeltpunkte. In 2026 beträgt das vorläufige Durchschnittsentgelt 51944 EUR. Bei einer Einzahlung von 2400 EUR ergeben sich daher nur 12903,23 EUR/51944 EUR = 0,2448 Entgeltpunkte.
Außerdem unterliegen nicht nur die Rentenzahlungen, sondern auch die bereits getätigten Einzahlungen (Anwartschaften) der jährlichen Rentenanpassung/Rentenerhöhung. Die in 2025 durch freiwillige Beiträge gutgeschriebenen Entgeltpunkte werden also auch bei der Rentenanpassung 2026 berücksichtigt.
Freiwillige Beiträge für die Zeit ab 01.01.2025 können bis spätestens 31.03.2026 beantragt werden. Bei Beantragung ab dem 01.01.2026 gelten die für 2026 maßgeblichen Werte.
Für weitere Informationen können Sie sich auch beraten lassen. Wir stehen Ihnen persönlich, telefonisch oder in der Videoberatung zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam
Je früher man einzahlt, desto mehr Rentenpunkte bekommt man für das gleiche Geld.
…und umso größer ist das Risiko, gezahlt zu haben und vor Rentenbeginn zu sterben.
Beim vom Experten formulierten Beispiel geht es immerhin um 0,01 Entgeltpunkte, also 40 Cent mehr Monatsrente, wenn man 2025 statt 2026 zahlt. Und da gehen noch 14,4% Abschlag weg wenn man mit 63 in Rente geht.
Man könnte die genannten 2400€ ja auch noch ein paar Monate zinsgünstig anlegen.
Geht also nicht um riesige Vermögenswerte, grins
zinsgünstig anlegen heißt heutzutage unter der Inflation verzinst, also Kaufkraftverlust. Die gekauften Rentenpunkte werden da besser verzinst, man schätzt ja wieder über 3% für nächstes Jahr. Wer 8 Jahre lang jeweils den Höchstbeitrag einzahlen kann, kann die Rente deutlich mehr steigern. Bleibt dann zumindest eine offene Option z.B. im Fall einer Erbschaft oder sonstigem Geldregen.
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